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Lee Selby dominiert Corey McConnell – weiterhin Commonwelth-Champ

Mit einer imposanten Leistung verteidigte Lee Selby am Samstagabend seinen Commonwealthtitel im Federgewicht. Der 26-jährige Waliser ließ im Kampf gegen den zuvor ungeschlagenen, aber ungetesteten Australier Corey McConnell, der den Kampf kurzfristig angenommen hatte, zu keinem Zeitpunkt Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen und stoppte ihn schließlich in der fünften Runde.

Beide Boxer begannen etwas nervös und begegneten sich in der Ringmitte ohne zunächst klare Treffer zu landen. Nach der anfänglichen Abtastphase übernahm Lee Selby jedoch die Kontrolle, übte Druck aus, und brachte ein paar gute Hände ins Ziel. McConnell bewies zwar ebenfalls recht schnelle Hände und ordentliche Reflexe, konnte Selby aber noch nicht sauber erwischen. Auch in der zweiten Runde zeigte sich Selby variabler und landete gut zu Kopf und Körper mit beiden Händen, während McConnells wenige Treffer kaum Power hatten und so Selby nicht davon abhielten konstant nach vorne zu gehen.

Dieser strotze wie gewöhnlich nur so vor Selbstbewusstsein und dominierte Corey McConnell nach Belieben. Der Australier versuchte seine Haut zwar möglichst teuer zu verkaufen, doch schon zu Anfang der dritten Runde schien es nur eine Frage der Zeit zu sein bis er von den vielen starken Treffern Selbys zermürbt sein würde. Noch in derselben Runde landete Selby dann einen harten linken Haken zum Körper, der McConnell sichtlich weh tat. Selby setzte nach, stellte McConnell an den Seilen und brachte einen weiteren Leberhaken ins Ziel, der den Australier zum ersten Mal zu Boden gehen ließ. Da jedoch nur noch wenig Zeit in der Runde übrig blieb, überstand er, nachdem er wieder hoch gefunden hatte, die dritte Runde noch.

Selby jedoch setzte im vierten Durchgang da fort, wo er vorher aufgehört hatte, und verprügelte McConnell weiter problemlos. Dutzende von Schlägen hagelten auf den Australier ein, der sein Bestes tat dagegen zu halten, aber außer guten Nehmerfähigkeiten nicht viel zeigen konnte. Zwar überstand er die vierte Runde, doch früh in Runde Fünf ging er nach einem Körpertreffer erneut auf die Knie. McConnell ließ sich Zeit mit dem Aufstehen, wollte es dann aber doch noch einmal wissen. Seine Ecke hatte jedoch wenige Sekunden später ein Einsehen und warf richtigerweise das Handtuch, als Lee Selby ihn weiter brutal bearbeitete.

Damit fuhr Lee Selby seinen fünfzehnten Profisieg ein ohne sich jemals wirklich strecken zu müssen. Der viel versprechende Waliser hat nur eine Niederlage früh in seiner Karriere auf dem Kampfrekord stehen. Corey McConnell verlor hingegen zum ersten Mal als Profi, nachdem er zuvor in zwölf Kämpfen gegen Aufbaugegner unbesiegt gewesen war.

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