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Lamont Peterson TKO 10 gegen Edgar Santana

Lamont Peterson (33-2-1, 17KOs) hatte kieine Mühe, seinen IBF-Halbweltergewichts-Titel erfolgreich zu verteidigen. Im Barclays Center in Brooklyn, NY, deklassierte er einen völlig überforderten Edgar Santana (29-5, 20 KOs) 9 Runden lang, bevor der Kampf in der 10. abgebrochen wurde.

Petterson beherrschte das Duell von Anfang an, bombardierte Santana mit linken Haken zum Körper und bot seinem Gegner, durch gute Körperarbeit, wenig Möglichkeiten zu Kontern. Santana ging zwar immer wieder nach vorne, war aber zu keiner Zeit in der Lage, das Tempo zu halten. Er hatte teilweise mehr Ähnlichkeit mit einen Boxsack, als mit einem Kämpfer.

In der 10 Runde stoppte Referee Pete Santiago, auf Anraten des Ringarztes, das ungleich Duell. Auf den Scorecards lag Peterson zu diesem Zeitpunkt bereits mit 90-81 vorne und war somit auf klarem Shootout-Kurs.

Jetzt hofft Peterson auf einen Fight gegen Danny Garcia, der in Hauptkampf des Abends gegen Rod Skala antrat.

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3 Kommentare

  1. 10. August 2014 at 19:32 —

    Lächerlicher und indiskutabler Kampf – Peterson konnte Santana noch nicht mal finishen trotz schwerstem Einbahnstrassenboxen. Der Kampf hätte spätestens in der 5. Runde abgebrochen gehört. Peterson ist ein Paperchamp, warum er nach dem Dopingfall gegen Khan und dem Zweitrunden KO gegen Matthysse überhaupt noch einen Titel hat, weiß Mr. Golden Boy sowieso alleine. Garcia hatte zwar gestern einen noch schwächeren Gegner, aber ich bin mir sicher, dass er den defensiv schwachen Peterson ausknocken wird, falls es zu einem Vereinigungskampf kommen sollte.

    • 11. August 2014 at 22:09 —

      Perfekt auf den Punkt gebracht..!!

      • 12. August 2014 at 01:33 —

        Danke, Flo9, aber diese Fightnight hat auch echt den übelsten Geschmack bei mir hinterlassen. Und OdlH hat auch noch einen schleimigen Gruß an seine „Gewinner“ per Twitter überbracht (angeblich war er krank oder wegen einer Krankheit in der Familie unterwegs, in Wirklichkeit ist er wahrscheinlich in Frauenkleidern zugekokst auf dem Transenstrich in Redondo Beach herumgeirrt). Ich meine, Salka wurde echt wie Schlachtvieh in den Ring geschickt, um Garcia nach seiner gefühlten Niederlage gegen Herrera zu rehabilitieren. Santana war ebenso indiskutabel und Fletcher kann nichts dafür, dass er sich, nachdem er gegen die derzeitige # 13 der WBA, Billie Joe Saunders, in der 2. Runde KO gegangen ist, trotzdem auf Position 2, 11 Plätze vor seinem KO-Bezwinger, in der Rangliste wiederfindet. Auch die komplette Undercard mit Marcus Browne, Ballard, Anthony Peterson (Lamonts Bruder) waren solche Mismatches, nur Ochoa und Prichard Colon mussten über die Runden – und das angeblich so sachverständige US Publikum ist trotzdem in Massen ins Barcley’s Center geströmt und hat brav applaudiert. Da soll mal noch einer was gegen SES sagen, das am Wochenende hat echt bisher das Meiste getoppt, was ich in dieser Beziehung gesehen habe. Big Thanks to Al Haymon, wie alle am Ende ihrer Kämpfe nicht müde wurden zu betonen.

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