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Kurzarbeit für Mayweather – Sieg über Nasukawa in Runde 1

Ein Beitrag von FW

Kurzarbeit für Mayweather – Sieg über Nasukawa in Runde 1

Eigentlich war der Ausgang dieser Begegnung im Seilgeviert abzusehen: Wer glaubte oder hoffte, der 21 Jahre alte Japaner habe auch nur den Hauch einer Chance gegen „Money“ Mayweather, der hält vermutlich auch den Osterhasen für real. Kenny Bayless war als Ringrichter verpflichtet worden, allzu viel hatte der 65-jährige allerdings nicht zu tun. Floyd Mayweather brauchte nur rund 120 Sekunden, um den Kickboxing-Star Tenshin Nasukawa zu besiegen. Drei Mal ging der Japaner in dieser Zeit zu Boden, seine Ecke warf daraufhin das Handtuch.

Schon vorher kam man als neutraler Beobachter allerdings nicht umhin, sich zu fragen, mit welchen Waffen der 1,62-Meter Jüngling den rund 11 cm größeren Mayweather schlagen will. Auch der dürfte auf diese Fragestellung keine Antwort gefunden haben, selten hat man „TBE“ schon vor einem Kampf so viel lächeln sehen. Eigentlich war von vornherein klar, dass es im Kampf gegen den japanischen Kickboxer nur um eines gehen würde: Geld! „Ich mache mir keine Gedanken über diesen 3-Runden-Kampf!“ sagte Mayweather im Interview: „3 Runden boxe ich im Schlaf! Dafür muss ich nicht mal trainieren!“

Überraschenderweise war Nasukawa zuversichtlich, Mayweather als Box-Superstar beerben zu können: „Ich möchte der Mann sein, der die Geschichte ändert. Ich mache das mit diesen Fäusten, mit einem Schlag!“ Mayweather hatte nicht nur im Ring, sondern auch schon vorher eine passende Antwort: „Während meiner gesamten Karriere im Profiboxen war ich nie am Boden! Wenn Sie sich meinen Rekord ansehen, meine Karriere, (meine Kämpfe gegen) Manny Pacquiao, Miguel Cotto, Juan Manuel Marquez … ich mache mir keine Sorgen darüber von Nasukawa niedergeschlagen zu werden.”  Dessen scherzhaft vorgetragene Äußerung, er werde Mayweather einen Kick versetzen, gefiel dem Team des Amerikaners allerdings nicht: Mayweathers Manager Brad Johnson verwies sofort auf eine entsprechende Strafklausel im Vertrag.

Der Kampf an sich war dann auch eher eine Nummer aus der Boxbude: Zweimal schlug Mayweathers linker Haken ein, beim dritten Niederschlag war es dann eine Rechte, die den Japaner endgültig fällte. Während der 21-jährige in Tränen aufgelöst in seine Ecke zurückkehrte, bedankte sich Mayweather bei den Zuschauern: “Es ging nur um Unterhaltung und  wir hatten Spaß! Ich bin immer noch im Ruhestand und Nasukawa ist immer noch ungeschlagen!“ Da das Ganze ein Showkampf war, wird die Wertung weder in Nasukawas noch in Mayweathers Bilanz einfließen.

Allzu ernst darf man allerdings Maywathers Behauptung, er sei in “Rente” nicht nehmen: Insider behaupten, dass Mayweather an einer Begegnung mit dem Gewinner aus  Pacquiao vs Broner interessiert sei.

Zur Zeit ist der Kampf Mayweather vs Nasukawa noch hier zu sehen

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3 Kommentare

  1. die reinste freakshow
    hat mayweather das geld so nötig das bald die IRS ein besuch abstattet?

  2. 1. Januar 2019 at 09:42 —

    Was soll diese Frage, hero? Sollte er die Aussicht, 88 Mio Dollar in 9 Minuten zu verdienen (real in 3, wie sich herausstellte), in den Wind pusten? Würde es überhaupt irgend jemand auf diesem Planeten tun? Du vielleicht?

    Er macht das einzig Richtige, er melkt die Kuh, solange sie noch Milch gibt. Was für eine Kuh!!!

  3. 2. Januar 2019 at 20:05 —

    Genauso schauts aus, solange lockere Millionen zu verdienen sind zuschlagen. Alles richtig gemacht.

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