Krzysztof Wlodarczyk: Ich will allen beweisen, dass ich nicht nur in Polen gewinnen kann“

Krzysztof Wlodarczyk ©KnockOut Promotions.
Krzysztof Wlodarczyk © KnockOut Promotions.

WBC-Cruisergewichts-Weltmeister Krzysztof Wlodarczyk (45-2-1, 32 K.o.’s) tritt heute seine lange Anreise nach Australien an, wo am 30. November in Mt Claremont der WM-Kampf gegen Danny Green (31-4, 27 K.o.’s) stattfinden wird. Es handelt sich um Wlodarczyks erste Titelverteidigung außerhalb Polens, bei den Buchmachern ist Green, obwohl er seinen letzten Kampf vorzeitig verloren hat, auf Grund des Heimbonuses leichter Favorit.

Wlodarczyk ist sich des Risikos seines Australien-Ausfluges durchaus bewusst. „Das ist eine große Herausforderung“, sagte Wlodarczyk gegenüber Sport.pl. „Zum einen, weil es so weit weg ist, zweitens ist es immer ein Risiko, sich in die Höhle des Löwen zu begeben. Ich will mir selbst und den anderen aber beweisen, dass ich nicht nur in Polen gewinnen kann, wo der Heimvorteil hilfreich sein kann. Es ist aber auch wichtig, dass ich gutes Geld verdiene, es geht bei dem Kampf schließlich nicht um Kokosnüsse. Wenn ich den Kampf gewinne, habe ich gute Zukunftsaussichten. Ein Sieg wird mich nach oben bringen, und ich werde um noch höhere Börsen kämpfen.“

Seinen Gegner hat Wlodarczyk schon ausgiebig studiert: „Er ist schnell und dynamisch. Er weicht im Ring nicht zurück. Selbst seine einzelnen Schläge haben viel Power, er kommt aber aus einer leichteren Gewichtsklasse. Das zeigt auch seine Statistik – er hat seine ersten 15 Kämpfe alle durch Knockout gewonnen. Das ist für mich aber kein Anlass zur Sorge. Ich habe viele Stärken. Natürlich auch ein paar Schwächen, es gibt keinen perfekten Fighter. Mein Grundgedanke ist aber, meine Stärken zu betonen, damit sie meine Schwächen überwiegen.“

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16 Gedanken zu “Krzysztof Wlodarczyk: Ich will allen beweisen, dass ich nicht nur in Polen gewinnen kann“

  1. Green ist für mich zwar auch kein Überboxer, aber als Gradmesser für ihn allemale gut genug. Und letztlich kommt´s mir bei diesem Punkt nicht auf einen Sieg an, sondern darauf, wie er sich schlägt.

  2. DR_BOX sagt:
    Boxen kann er … aber ich denke nicht, dass es für Green reicht.

    Immerhin hat er ( wenn auch in Polen) schon mal Cunningham geschlagen.

    Ja er hat Cunningham ungefähr so deutlich besiegt wie Huck den Lebedev 😉

  3. Also Gradmesser hatte Wlod schon genug, man kann sagen er ist kein schlechter, aber auch keiner der besten. Bei fairen Punktrichtern sollte es für Green noch reichen, aber so lange sind die burn out Meldungen bei Wlod auch noch nicht her. Prognosen sind von daher schwierig. Ich sage mal soviel ein kontroverses Urteil würde mich nicht wundern.

  4. denke der kampf könnte ausgeglichen sein,und am ende später tko sieg für wlodarczyk,weil er weiß dass er in australien aufs ganze gehen muss,nach punkten wird er das nie und nimmer gewinnen können gegen den national hero green.

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