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Kownacki vs Helenius am 7. März

Kownacki vs Helenius am 7. März

Wie BoxingScene berichtet, steht der kommende Gegner des polnischen Schwergewichtlers Adam Kownacki nun fest. Nachdem im Vorfeld der US-Amerikaner Dominic Breazeale, der Deutsche Christian Hammer und der Finne Robert Helenius als mögliche Kontrahenten gehandelt worden waren, soll die Wahl auf ‚The Nordic Nightmare` gefallen sein.

Angeblich war Helenius eigentlich daran interessiert, am 29. Februar auf der Undercard von Mikey Garcia vs Jessie Vargas gegen Joseph Parker zu boxen.

Der 36 Jahre alte Finne hat zuletzt nach einer KO-Niederlage gegen Gerald Washington einen Aufbaukampf gegen den Brasilianer Mateus Roberto Matos Osorio bestritten. Die Bilanz von Helenius ist mit 29-3-0 noch ansehnlich, doch seine besten Tage hat der Boxer aus Mariehamn wohl schon hinter sich.

Unterm Strich eine vermutlich lösbare Aufgabe für Adam Kownacki, der in seinem letzten Kampf im August 2019 einstimmig Chris Arreola schlagen konnte, dabei aber nicht sonderlich „schlau“ boxte, sondern sich mit Arreola auf ein „Slugfest“ einließ.

Wie jeder Schwergewichtler polnischer Herkunft, hofft auch ‚Babyface‘ Kownacki, der erste polnische Schwergewichtsweltmeister zu werden. Der 30-jährige, der im New Yorker Stadtbezirk Brooklyn lebt, träumt davon, eines Tages im Brooklyner Barclays Center gegen Deontay Wilder um den WBC-Titel im Schwergewicht kämpfen zu können.

Von der Körpergröße her ist der 2-Meter-Mann aus Finnland als Vorbereitungsgegner eine gute Wahl, Wilders Explosivität und Schlagkraft kann Helenius allerdings nicht bieten. Und so ist wohl nichts anderes zu erwarten, als dass der 191 cm große Pole auch bei seinem fünften Kampf in Folge im Brooklyner Barclays Center den Ring als Sieger verlässt.

Tyson Furys neuer Trainer Javan ‚Sugar‘ Hill hält große Stücke auf Kownacki. Im Interview mit der polnischen Sporttageszeitung „Przegląd Sportowy” erklärte der Coach: „Ich halte ihn für einen guten Boxer. Er hat eine gute Koordination, ist hungrig und entschlossen. Das kann man nicht trainieren, man muss damit geboren werden. Und es ist Adams Vorteil in dieser Ära des Schwergewichts. Andere Jungs mögen größer gewachsen sein, aber Kownacki hat ein großes Herz.“

Kein Wunder, dass für die User des Webportals „Wirtualna Polska“ der Sieger des Kampfes schon feststeht.

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4 Kommentare

  1. 10. Januar 2020 at 07:35 —

    „ Der 30-jährige, der im New Yorker Stadtbezirk Brooklyn lebt, träumt davon, eines Tages im Brooklyner Barclays Center gegen Deontay Wilder um den WBC-Titel im Schwergewicht kämpfen zu können.“

    Wenn Wilder mal zufällig in der Gegend ist, kann man das mal machen.

  2. 10. Januar 2020 at 12:54 —

    ist ein guter kampf für ihn …
    Helenius ist nicht mehr so gut wie früher dazu alt.
    Aber der Pole kämpft schon gegen gegner die einen Namen bzw die man auch kennt .

    Aber die Leistung gegen Arreola war nicht gut ..
    Wenn er so offen gegen Wilder kämpft geht er sehr frÜh KO

    Ich denke Er ist so in denn top 10 gut vertreten .
    Abwarten vielleicht kann man noch mit ihm rechnen

  3. 11. Januar 2020 at 02:17 —

    wenn quervergleiche zählen würden.

    washington ko gegen helenius

    kownacki ko gegen washington.

    helenius wird gegen kownacki keine chance haben.

    ich würde trotzdem mal gerne das ENDLICH um den gefühlten plastik wba regulär champ gürtel von charr geboxt wird.

    allein schon das es heißt = es geht um etwas.

    kownacki ist nach bryan und usyk der nächste auf dem ranking.

    ist es sooo schwer ein kampf gegen charr zu bekommen?

    wenn ich kownacki team wäre ich würde drauf scheißen und von mir aus ein 0 winn geschäfft machen für nen kampf gegen charr.

    danach lässt sich mit dem dekorativen gürtel sicher mehr verdienen.

    und solche fights

    kownacki vs helenius
    oder vllt mal in zukunft gegen bryan oder sonst was.
    würde sich viel besser vermarkten lassen.

    wenn ETWAS sei es noch so wertlos auf dem spiel stünde.

    jedenfalls wird helenius keine chance haben.

    kownacki erinnert mich an ruiz jr nur das er langsamer ist.

    aber dennoch reicht dieses polnische mittelmaß talent aus um so erfolg zu haben im heutigen hw.

    kownacki vs miller/chisora wäre extreme interessant finde ich.

    gegen miller würde ich noch ein hauch von kownacki als favorit sehen

    aber gegen chisora würde es sehr eng werden.

    wären jedenfalls spannendere fights als gegen helenius.

  4. 11. Januar 2020 at 10:59 —

    Für mich hat Kownacki nichts besonderes womit er iwenn in der Weltspitze schocken könnte, außer sein Kampfgeist. Er ist langsam und es fehlt ihm an Ringintelligenz. Der Kampf gegen Helenius muß auch erst noch gewonnen werden und wenn der Finne motivierter in die/den Vorbereitung/Kampf geht, als so manches Mal, dann seh ich dass nicht so klar wie die meisten für Kownacki. Wenn Helenius kapiert hat das es womöglich seine letzte Chance ist im Top 20 Bereich mit zu boxen und er nicht den Peter Samuel in Zukunft spielen will, dann traue ich ihm durchaus zu, zum Stolperstein für den Polen zu werden.

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