Konecny neuer WBO-Interims-Weltmeister: K.o. gegen Larbi in Runde 7

Lukas Konecny, Salim Larbi ©Eroll Popova.
Lukas Konecny, Salim Larbi © Eroll Popova.

SES-Profi Lukas Konecny (48-3, 23 K.o.’s) darf sich nach 51 Profikämpfen endlich einen WM-Gürtel umschnallen: beim Kampf in Brno gegen den Franzosen Salim Larbi (17-2-1, 4 K.o.’s) dominierte der 33-jährige Tscheche von Beginn an und konnte am Ende in der siebten Runde einen K.o.-Sieg feiern.

Konecny marschierte zum Beginn des Kampfes mit geschlossener Doppeldeckung nach vorne und setzte Larbi mit seinen explosiv geschlagenen Haken unter Druck. In der dritten Runde musste Konecny allerdings einige harte Treffer einstecken und bekam dabei auch ein Cut über der Nasenwurzel ab. Gegen Ende der Runde kam Konecny jedoch mit eigenen harten Treffern zurück, das Publikum in Brno war begeistert.

Das Cut hatte zum Glück keinen Einfluss auf den Verlauf des Kampfes, Konecny dominierte weiter, musste aber vereinzelt Treffer des Franzosen einstecken. In der fünften Runde zermürbte Konecny seinen Gegner weiter mit Körpertreffern, Larbis Gegenwehr wurde weniger.

In der sechsten Runde ließ Larbi seine Deckung immer mehr hängen und kassierte dafür vermehrt harte Treffer. In der siebten Runde dann die Entscheidung: Konecny trieb Larbi mit linken Haken vor sich her, eine Rechte zum Körper sorgte schließlich fürs Kampfende. Für den von Dirk Dzemski betreuten Tschechen ging mit diesem Sieg ein Traum in Erfüllung, mit dem regulären WBO-Champion Zaurbek Baysangurov kommt auf Konecny demnächst aber eine um einiges härtere Aufgabe zu.

Im Vorprogramm konnte WBO-, WBF-Weltmeisterin Christina Hammer (12-0, 7 K.o.’s) ihre Titel gegen die Südafrikanerin Julie Tshabalala (4-2-1, 1 K.o.) durch eine einstimmige Punktentscheidung verteidigen. Aus dem versprochenen K.o. wurde nichts, da die um 19 Zentimeter kleinere Tshabalala viele Schläge abduckte und im Infight klammerte. Die 21-jährige Dortmunderin Hammer war aber in jeder Runde die bestimmende Kraft.

© adrivo Sportpresse GmbH

9 Gedanken zu “Konecny neuer WBO-Interims-Weltmeister: K.o. gegen Larbi in Runde 7

  1. Glückwunsch an Konecny,hoffe er bekommt in naher Zukunft seinen ihm zustehenden „richtigen“ WM-Kampf!

    Konecny hat das gemacht was leider viele Boxer immer wieder vergessen,……..auf den Körper schlagen!

  2. Tom da hast du recht…ich frage mich in so vielen kämpfen warum sclagen die nicht auf den bauch,leber,solaplexus.
    So offen wie viele dafür sind.
    Hopkins hat es bei de la hoya schön gezeigt.
    Freue mich für den ses stall und ihren boxer…dachte er macht es über die punkte……..würde ihn mal gegen nen brawler sehen.

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