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Kommt Klitschko zurück?

Kommt Klitschko zurück?

Oder ist nur der Twitter-Account des 43 Jahre alten Ex-Weltmeisters gehacked worden?  In mehreren Posts scheint Klitschko nicht nur Anthony Joshua, sondern auch Deontay Wilder und Tyson Fury zum Kampf herauszufordern.

„Lasst mich Euch damit unterhalten und Ihr könnt es mögen oder nicht!“ schreibt Klitschko dazu.

Nun könnte man sich natürlich fragen, ob der Verfasser – falls es sich denn hier wirklich um Wladimir Klitschko handelt – es ernst meint oder ob ein anderer Grund hinter den Postings steckt. Bei Klitschkos Followern rief das Ganze die verschiedensten Emotionen hervor.

„Bleib im Ruhestand, du bist zu alt”, schrieb ein User, ein anderer: „Wilder hat Jahre damit verbracht, dich zu meiden. Ich bezweifle, dass er jetzt gegen Dich kämpfen würde.“ Selbst konstruktive Vorschläge hatten die Klitschko-Anhänger: Klitschko solle ‚AJ‘ unterstützen und beim Kampf in seiner Ecke betreuen. „Champ, Du hast uns immer wieder veräppelt, aber ich weiß, dass du wiederkommst, wenn du 46 wirst!“ textete ein anderer User.

Ein Post von Joshuas Promoter Eddie Hearn trägt allerdings dazu bei, die Spekulationen anzuheizen:

 

„In 24 Stunden kommen große Nachrichten.“

Möglicherweise handelt es sich dabei um den kommenden Gegner für Joshua. Der ist zwar an zwei Pflichtverteidigungen gegen Kubrat Pulev und Oleksandr Usyk gebunden, aber wäre die Benennung eines Gegners in diesem Fall eine „große Nachricht“? Darüber hinaus hätten Hearn und Anthony Joshua noch bis Januar Zeit, sich darüber Gedanken zu machen.

Eine „große Nachricht“ in Bezug auf Anthony Joshua wäre zum Beispiel die Ankündigung eines Fights gegen WBC-Weltmeister Deontay Wilder. Dieser Kampf wäre aber vorerst nicht realisierbar, weil der ‚Bronze Bomber‘ und ‚Gypsy King‘ Tyson Fury im Februar zu einem Rematch aufeinandertreffen.

Ein Kampf gegen Ex-Weltmeister Wladimir Klitschko wäre wohl vor allem aus finanzieller Hinsicht interessant. Schon im Frühjahr hatte es Gerüchte gegeben, dass der Streamingdienst DAZN bis zu 80 Millionen Euro für eine Rückkehr von Klitschko zahlen würde.

Nachdem Wladimir Klitschko in der Vergangenheit aber immer wieder ein Comeback ausgeschlossen hatte, dürfte es eher unwahrscheinlich sein, dass ‚Dr. Steelhammer‘ noch einmal zu einem Kampf antritt.

Natürlich könnte Hearns Ankündigung sich auch auf etwas ganz anderes beziehen.  Matchroom Boxing hat über 100 Boxer unter Vertrag. Unwahrscheinlich ist, dass Hearn schon einen Kampf zwischen Vasily Lomachenko und Teofimo Lopez ankündigen wird.

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6 Kommentare

  1. 15. Dezember 2019 at 15:36 —

    Adolf K….du böser Twitter Hacker. Als Huck-Fanboy dich an so ein Groß-Account zu wagen …..dafür Respekt.

  2. 15. Dezember 2019 at 19:11 —

    MEINE MEINUNG ZU KLITSCHKO :

    klitschko hat es weder finanziell noch boxerisch nicht nötig ein comeback zu machen.

    dennoch ich an seiner stelle würde den leichten weg nehmen

    charr ist regulärer wm der wba

    ich an klitschkos stelle würde ein comeback gegen charr machen.
    1. er kann sich “”””weltmeister””” nennen.

    2. er braucht dafür keine vorbereitung.
    klitschko könnte man ohne vorbereitung um 3 uhr nachts ausm bett werfen, und charr könnte die vorbereitung seines lebens haben dennoch würde klitschko durch ko gewinnen und dieser satz ist wörtlich zu nehmen.

    3. die wba nimmt es ja super ernst mit den pflichtverteidigungen.
    nach dem sieg über charr könnte klitschko den titel der wba 2 -3 jahre lang halten.
    mit 0 – 2 kämpfen pro jahr würde er den titel halten, und kann dann denn rekord des ältesten wm übertreffen.

    4. trotz des alters würde ich klitschko gegen gegen 9 der top 15 der wba als klaren favorit einstufen.

    5. klitschko kann mit wenig vorbereitung und ohne intensive widmung an den boxsport, wm werden und den titel auch jährchen halten + jederzeit ein “”””vereinigungskampf””” gegen einen anderen wm wagen.

    ich persöhnlich finde ein besseren weg kann klitschko nicht gehen.

  3. 16. Dezember 2019 at 15:55 —

    Wenn der, gegen Wilder boxt , gibt es nen neuen Schuhmacherfall !
    Das wollt ihr doch nicht – oder ?

    • 16. Dezember 2019 at 16:15 —

      Also Punkt 1, Besagter Schumacher wird ohne H geschrieben. Punkt 2, finde ich solche Aussagen extrem geschmacklos.

  4. 17. Dezember 2019 at 08:36 —

    er könnte sich nochmal an Joshua ranwagen. Dank Joshuas neuem Boxstil, braucht er keine Angst mehr vor Schmerzen oder einem KO zu haben haben. Er sollte den leichten Weg gehen. 😉

  5. 17. Dezember 2019 at 10:33 —

    Sehe ich auch so. Der AJ aus dem ersten Kampf gegen Klitschko ist nicht mehr wiederzuerkennen.

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