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KO-Sieg für Dubois

KO-Sieg für Dubois

Beim „Fight Before Christmas” in der Londoner Copperbox brauchte der 22 Jahre alte Daniel Dubois nur zwei Runden, um seinen WBO-International-Titel zu verteidigen. In seinem fünften Kampf im Laufe des Jahres wurde ‚Dynamite‘ Dubois allerdings nicht wirklich gefordert. Schon im Vorfeld war abzusehen, dass der nur 1,83m große Japaner Kyotaro Fujimoto dem 11 Jahre jüngeren Dubois nicht viel entgegenzusetzen haben würde.

Fujimoto schien auch nicht daran interessiert zu sein, eigene Treffer anzubringen. Statt zu versuchen, näher an den Mann mit der größeren Reichweite heranzukommen, befand sich der 33-jährige aus Tokio ständig im Rückwärtsgang und wartete auf die Aktionen von Daniel Dubois.

Der traf dann auch schon in der ersten Runde mehrfach den Kopf seines Gegners, in der zweiten Runde lag Kyotaro Fujimoto nach einem linken Jab erstmals auf dem Ringboden. Eine Minute vor dem Ende des Durchgangs schlug dann eine harte Rechte von Dubois beim Japaner ein, die ihn erneut auf die Ringmatte warf. Ringrichter Victor Loughlin brach das Missmatch Kampf direkt ab.

Dubois` Promoter Frank Warren erklärte später, dass er versuchen würde, im Frühjahr 2020 Dubois gegen Joe Joyce oder Dillian Whyte antreten zu lassen: „Wir werden im April eine große Show in der O2 Arena veranstalten, in der Daniel zu sehen sein wird, und ich hoffe, dass es ein großer Kampf für ihn wird”, sagte Warren: „Wir haben vielen britischen Top-Leuten Angebote gemacht.“

Joyce, der sich den Kampf in der Halle angesehen hatte, muss allerdings erst einmal am 11. Januar in Hannover gegen Marco Huck antreten.

Mit seinem Sieg über den völlig überforderten Japaner dürfte Dubios zumindest im WBA-Ranking nach oben geklettert sein. Während ‚Dynamite‘ vor dem Kampf nicht unter den Top 15 der WBA zu finden war, lag Fujimoto dort auf #12.

 

Im zweiten Hauptkampf des Abends konnte sich Liam Williams den vakanten WBO-Interkontinental-Titel im Mittelgewicht und damit auch das Recht, WBO-Weltmeister Demetrius Andrade herauszufordern, sichern. Gegner Alantez Fox aus den USA, der zuvor nur gegen Andrade nach Punkten verloren hatte, hatte dem dominierenden Waliser nicht genug entgegenzusetzen.

Nachdem Williams seinen Gegner in der vierten Runde mehrfach in Bedrängnis bringen konnte, drohte Troy Fox, Vater und Trainer von Atlantez seinem Schützling in der Pause zur fünften Runde sogar, den Kampf zu beenden. Das tat dann wenig später Ringrichter Steve Gray. Eine Rechte von Williams leitete das Ende ein, Fox musste nach weiteren Treffern zu Boden gegen, Gray brach die Begegnung daraufhin ab.

Auf der Undercard konnte sich Tyson Fury`s kleiner Bruder Tommy gegen den polnischen Journeyman Przemyslaw Binienda durchsetzen. Nach 62 Sekunden der ersten Runde gewann Tommy Fury durch TKO.

 

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