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KO-Festival beim “Heimspiel” – Nachbericht Petkos Fight Night

Was als “Heimspiel” angekündigt war, endete in der Straubinger Messehalle als KO-Festival. Petkos Fight Night wurde zum spektakulären Boxabend mit zahlreichen kurzrundigen Ergebnissen, wobei vor allem Lokalmatador Edgar Walth und die neue Schwergewichts-Hoffnung Petar “Anton”Milas zu begeistern wussten.

Der Straubinger Ex-Rekordmeister der Amateure Edgar Walth (siebenfacher deutscher Meister) prügelte in seinem zweiten Profikampf fünf Runden lang auf den durch fast 50 Profikämpfen gestählten Adnan Zilic ein, ehe Ringrichter Barnabas den tapferen aber chancenlosen Zilic nach dem vierten Niederschlag aus dem Ring nahm.

Noch spektakulärer verlief das Schwergewichts-Debüt von Petar “Anton” Milas, der nach neun Siegen im Cruisergewicht eine Gewichtsklasse höher nur etwas mehr als zwei Minuten benötigte, um den Ungarn Andras Csomor schwer KO zu schlagen. Der 29-jährige Budapester Csomor stand in seiner langjährigen Profikarriere (37 Kämpfe) zuvor mit Weltmeister Dereck Chisora im Ring. Alexander Petkovic und Nadine Rasche sind sicher, dass sie mit dem 22 Jahre jungen Kroaten eine der ganz großen Hoffnungen im Schwergewicht für die kommenden Jahre unter Vertrag haben. Petkovic: “Anton bringt alles mit, was ein Schwergewichtler von heute haben muss. Er ist athletisch, schnell, schlagstark, aber nicht mit so vielen Kilos gepackt wie wir in früheren Jahren.”

Allerdings musste das Manager-Paar in Straubing auch eine bittere Pille schlucken. Nick Morsink aus Velen in Westfalen hatte nach vielen Siegen und Titeln im Kick-Boxen mit zwei KO-Siegen die Box-Profi-Karriere erfolgreich gestartet, um in Straubing einen sicher geglaubten weiteren Erfolg durch eine schwere Kopf-KO-Niederlage aus der Hand zu geben und den steilen Aufstieg zumindest für einige Zeit abzubremsen. Dabei hatte Morsink seinen Gegner Ivan Stupalo (Kroatien) bis zu dessen Lucky Punch nach Belieben dominiert.

Erfolgreich Revanche nahm Cruiser-Gewichtler Andrej Pesic an Toni Visic, den er nach der Niederlage vor einigen Wochen diesmal sicher auspunktete und zeigte, dass er aus der überflüssigen Niederlage gelernt hat. Avni Yildirim (Türkei) zeigte sich nach seiner Niederlage in der Ali-Champions-Trophy gegen Eubank Jr. bestens erholt und ließ dem Münchner Attila Korda keine Chance, knockte ihn schon in der ersten Runde aus.

Den kürzesten “Arbeitstag” hatte allerdings der Münchner Edi Delibaltaoglu, der im Schwergewicht ganze 27 Sekunden brauchte, um Emil Handanagic (Kassel) schwer KO zu schlagen. Ebenfalls in der ersten Runde durch KO gewann ein weiterer Münchner, Karwan Al Bewani. Durch KO in der 3. Runde gewann Junioren-Weltmeister Tahir Kahrovic (Wiesbaden) gegen Michael Klempert (Bad Kreuznach).

Im Vorprogramm hatten Alexander Petkovic und Nadine Rasche wieder Amateuren die Gelegenheit gegeben, sich zu zeigen. Der Bundesligist BC Straubing gewann gegen den BC Sesvete aus Kroatien mit 8:7. Quelle: Petko´s Boxpromotion

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10 Kommentare

  1. 20. Dezember 2017 at 15:19 —

    Was für ein schlecht geschriebener Bericht. Mir muss zudem entgangen sein, wo Chisora Weltmeister war. Wahrscheinlich im Wasser rotzen.

  2. 20. Dezember 2017 at 20:23 —

    Nonsense

  3. 21. Dezember 2017 at 09:19 —

    Petkovic gehen den gleichen weg wie Caylan. Step Step langsam nach oben.
    Er is nur noch nicht so weit. Könnte aber bald zum 4. boxstall in Deutschland werden nach Sauerland, SES und EC

    • 21. Dezember 2017 at 09:55 —

      Man muss aber auch mal sehen, auf welchem Level sich die drei genannten Boxställe bewegen.

      Bei Sauerland geh ich ja noch mit, dass man hier und da mal temporär nen WM rausbringt. Sei es nen Huck, nen Abraham oder wie jetzt ein Zeuge. Das sind aber alles keine Leute, die selbst zur Prime zur aboluten Weltspitze gehören.

      SES und EC fallen da auch schon ne Kategorie mehr ab, wo man einen WM wohl eher durch eigenes Unvermögen (siehe Stiglitz) erhält. Das sind Boxställe, die vllt. Boxer haben, die es mal zu nem Europameister oder ein paar regionalen Titeln bringen.

      Und jetzt Petkovic, da geht es noch ne Stufe runter, wo man vllt. mal nen Boxer hat, der um nen regionalen Gürtel boxen kann.

      Das ist doch im Großen und Ganzen alles sehr “zweitklassig” besetzt.

      Außer mit Abstrichen von Sauerland mit der WSB (und da auch eher nur in Kooperation mit anderen), wird doch keiner der genannten international eine große Rolle spielen. Das reicht vllt. aus um Events mit 2000 oder 3000 Zuschauern in Magdeburg oder Rostock zu füllen und ne abendfüllende Boxnacht im MDR.

      Wenn wir richtige Kracher sehen wollen, schalten wir eh wieder den Stream nach Russland, England oder die Staaten ein.

      • 21. Dezember 2017 at 16:00 —

        Leider wahr. Die großen Kämpfe gehen an uns vorbei. Wobei man sagen muß, daß die deutschen Boxställe nicht ganz unschuldig daran sind. Z.b. Golovkin, den hat man hinter Sturm schön klein gehalten, was sich im nachhinein als riesiger Fehler herausgestellt hat. Denn mit GGG wäre unter Garantie mehr Geld zu verdienen gewesen und auch die größeren Events hätten nach Deutschland geholt werden können. Wäre doch ein leichtes gewesen GGG dem durchschnittlichen Boxfan näher zu bringen mit neuem Namen Gerhart Gottlieb.

        • 21. Dezember 2017 at 16:18 —

          Ich schätze GeeGeeGee hätte ausgereicht um ihn den durchschnittlichen Boxfan näher zu bringen..

        • 21. Dezember 2017 at 16:20 —

          Haha, Sachse, bei euch sogar Quadruppel-G: Gä-Ö Gönich Gerhart Göttlieb

          • 21. Dezember 2017 at 18:23

            Gönisch aber mit sch 🙂

      • 21. Dezember 2017 at 16:49 —

        Da hast du wohl recht. die zeit der ganz großen boxkämpfe mit leuten wie Kltischko, maske oder auch den genannten abraham, sturm und huck ist vorbei. Mit brähmer und zeuge wird sauerland noch den ein oder anderen guten kampf in deutschland machen. dazu charr.
        das wars und danach gibt einige EMs und ein paar die mal auf einen wm chance hoffen können. ob die dann in deutschland ist oder sie auswärts ran müssen kommt noch dazu. aber damit hat der boxsport jetzt auch die chance auf einen neuanfang. vor dem ersten boom in den 90igern war das boxen in deutschland auch nur nieschen sport

        • 21. Dezember 2017 at 19:54 —

          Das Gesülze von dem Neuanfang hört man doch jedes Jubeljahr aufs neue. Fakt ist das die Ställe mit kleineren Ausnahmen vielleicht keine guten Leute haben. Fakt ist auch, das man international nie ernst genommen wird, wenn man über Jahre durchschnittliche Boxer mit Schmierereien und Strategie in den Weltranglisten platziert und im Falle eines Papiergürtel der WBA oder ähnliche erkaufte Titel den ” Weltmeister” dann nur noch gegen Journeys ran lässt. Das können dann halt auch keine großen Kämpfe werden. Für den ab und zu Boxen schauen-Fan mag das ja noch reichen für ne passable Quote, aber für den wirklich Interessierten dann eben nicht und das ist dann auch der Grund warum man im Ausland belächelt wird und zu großen Events nicht eingeladen ist. Hier sollte doch eher umgedacht werden und das Geld was in dunkle Kanale fließt ist besser in den Nachwuchs investiert als in zweitklassige Papierchamps um kurzfristig ne schnelle Mark zu machen, auch wenn das bedeute das man halt erst mal kleinere Brötchen backen muß. Solange es da kein Umdenken gibt, werden auch in den nächsten Jahren keine guten Boxer aus Deutschland kommen und wir hören jedes Jahr vom Neuanfang der aber so nie eintreffen wird. Wie sagte schon Einstein, dumm ist der, der das selbe tut und ein anderes Ergebnis erhofft. Ach ja und hör doch mal auf mit deinem Charr, der ist kein guter Boxer und wird es auch nicht er ist meilenweit entfernt von der Weltspitze, aber er ist das Parade Beispiel von dem was ich beschrieb wie in Deutschland boxen systematisch kaputt gemacht wird. Ein zweitklassiger Boxer wird durch schmieren der richtigen Leute in den Rankings gehievt, erlangt einen nahezu Wertlosen WBA Titel und wird der breiten Masse als deutscher Schwergewichtsweltmeister verkauft. Der Titel wird jetzt noch bis ins unendliche gemolken und echte Kämpfe werden nicht stattfinden und sind weder von deutschen Ställen noch von den internationalen Ställen die und belächeln gewollt. Ich würde sofort 100€ darauf setzen, dass wir in Deutschland demnächst den Kampf des Jahrhunderts zwischen Charr und Huck sehen werden, aufgebauscht mit zwei Weltmeister gegeneinander ” die Abrechnung Teil 1 bis 7″. Dann bleibt der Papiertitel in Deutschland und alle sind froh und melken fleißig weiter. wenn alle Stricke reißen kann man ja dem TV Fan den IBO Titel noch als echten Titel verkaufen. So das war das Wort zum Donnerstag 🙂

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