Knockout Kings II: Soto Karass stoppt Berto, Thurman mit K.o. gegen Chaves

Andre Berto ©Snappa Redley / ONTHEGRiNDBOXiNG.
Andre Berto © Snappa Redley / ONTHEGRiNDBOXiNG.

Der mexikanische Weltergewichtler Jesus Soto Karass (28-8-3, 18 K.o.’s) konnte im Rahmen der Golden Boy-Veranstaltung Knockout Kings II gegen Ex-Weltmeister Andre Berto (28-2, 22 K.o.’s) den bislang größten Sieg seiner Karriere feiern.

Berto war in der ersten Runde bereits leicht angeschlagen, kam aber in der zweiten Runde mit einigen guten Rechten zurück. Beide Boxer schenkten sich nichts und landeten in der dritten Runde harte Treffer. In der vierten Runde war Berto erneut in Schwierigkeiten, zeigte aber eine Menge Herz und fightete zurück.

Berto schien ab der fünften Runde über Probleme mit der rechten Schulter zu klagen und musste weitere harte Treffer einstecken. An einer Stelle wäre Referee John Schorle beinahe dazwischen gegangen, um den Kampf abzubrechen. Berto schlug ab der sechsten Runde beinahe nur mehr mit links, hatte aber stellenweise damit Erfolg.

Die achte und neunte Runde waren heftig umkämpft, Soto Karass legte aber eine unglaubliche Schlagfrequenz an den Tag. In der zehnten Runde konnte Berto seinen Gegner einige Male an die Seile nageln, in der elften Runde gelang ihm mit einem Körpertreffer sogar ein Niederschlag, wobei sich Soto Karass beschwerte, dass es sich um einen Tiefschlag gehandelt habe.

In der letzten Runde wurde Berto jedoch von einem linken Haken abgekontert und ging schwer zu Boden. Schorle brach den Kampf sofort ab und ersparte Berto damit weitere harte Treffer. Zum Zeitpunkt des Abbruchs war das spektakuläre Gefecht ein Unentschieden. Auf Grund des Niederschlags hätte Soto Karass aber nach Punkten gewonnen, wenn es über die volle Distanz gegangen wäre.

Im Vorprogramm konnte der ungeschlagene amerikanische Weltergewichtler Keith Thurman (21-0, 19 K.o.’s) seinen bislang wohl stärksten Gegner schlagen: der ungeschlagene Argentinier Diego Chaves (22-1, 18 K.o.’s) erwies sich als ernstzunehmender Test, der Thurman besonders in den Anfangsrunden alles abverlangte.

Thurman und Chaves lieferten einander in der Auftaktrunde einen spektakulären Schlagabtausch, der Thurman sogar leicht zum Wackeln brachte. In der zweiten Runde brachte Thurman aber öfter seinen Jab und bewegte sich besser. In der nächsten Runde musste der Amerikaner aber wieder einiges einstecken und blutete aus der Nase.

In der vierten Runde konnte Thurman aber zu Beginn und am Ende aber wieder gute Treffer landen. In der fünften und sechsten Runde nahmen sich beide Boxer eine kleine Auszeit, die siebte und achte Runde waren eng, Chaves wirkte aber nicht mehr so gefährlich wie in den Anfangsrunden.

In der neunten Runde konnte Thurman seinen Gegner mit einem Körpertreffer zu Boden schicken, aber nicht mehr nachsetzen, da ihm der Gong dazwischen kam. Zu Beginn des zehnten Durchgangs stürzte sich Thurman aber auf seinen Gegner und trieb ihn mit harten Treffern in die Seile. Nach einem rechten Volltreffer ging Chaves mit etwas Verzögerung zu Boden und wurde ausgezählt. Thurman konnte sich mit diesem Erfolg den WBA-Interims-Titel sichern und ist damit der Pflichtherausforderer von Adrien Broner, der ebenfalls bei Golden Boy unter Vertrag steht.

Ebenfalls hoch spektakulär war der Kampf zwischen den Leichtgewichtlern Omar Figueroa (22-0-1, 17 K.o.’s) und Nihito Arakawa (24-3-1, 16 K.o.’s), die sich über 12 Runden ein erbittertes Gefecht lieferten. Figueroa versuchte seinen Gegner bereits in der Auftaktrunde zu beeindrucken und konnte den Japaner in der zweiten Runde mit einer Rechten zu Boden schicken.

Arakawa zeigte aber ein enormes Kämpferherz und fightete in den folgenden Runden zurück, auch wenn er nicht über die Schlagkraft des jungen Golden Boy-Talents verfügte. In der achten Runde war Arakawa ein weiteres Mal angeschlagen und wurde zum zweiten Mal angezählt. Doch wieder bewies der Japaner enormen Kampfgeist und konnte den Kampf in der elften Runde beinahe noch drehen.

In der Schlussrunde gaben beide Boxer noch einmal alles, Figueroa konnte am Ende aber doch einen sehr deutlichen Punktsieg einfahren und sich den vakanten Interims-Titel beim WBC sichern, der ihn ebenfalls zum Pflichtherausforderer von Adrien Broner macht. Das Urteil lautete 118-108, 118-108 und 119-107.

© adrivo Sportpresse GmbH

13 Gedanken zu “Knockout Kings II: Soto Karass stoppt Berto, Thurman mit K.o. gegen Chaves

  1. Mein wohl schlechtestes Tipwochenende….

    Mein alter Meister Peng Li sagte zu mir:

    „Mein junger Schüler. Wenn du an den Punkt gekommen bist wo du erkennst dass du ein Stück Sch.eiße bist, bist du wahrhaft erleuchtet worden“

  2. @ 300 – dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Die Hälfte der Tipps verpennt und die andere falsch. Mein Meister Li Peng sagte einmal: „Hast du Sch,eisse am Fuß, hast du Sch,eisse am Fuß“. Und dann ist die Erkenntnis, die du erwähnst, auch nicht mehr weit.

  3. Mein Meister Li Peng war ein Spiritueller Mensch.Er war ein Großmeister der Buddhistischen Sekte des
    gelben Drachen.Dort wurden täglich im Kloster Magische Zermonien durchgeführt.Dazu zählten Fisten,
    Anu.s riechen,Gangbang mit Tieren und diverse se.x.u.elle Praktiken die jedoch Geheim gestuft wurden
    und nur in höheren Graden bekannt gegen wurde.Meister Li Peng sagte öfter zu seinen Schülern:
    „Schöne Frauen kommen und gehen.Aber die Häßlichen sind dejenegen die bei dir bleiben.“

  4. 103-105
    104-104
    105-103

    das ist ja mal wieder üble Verar.sche gewesen,
    Berto hat zwar großen Respekt für sein Herz verdient, aber er hat höchstens 3 Runden gewonnen, Runde 2, 3 und 11 waren seine

    macht also 106:102
    Powerpunches: Karass: 322; Berto 134 – Mexikaner hat MEHR ALS DAS DOPPELTE im Ziel gehabt.

    lol, man sollte den ersten beiden Punktrichtern sofort die Lizenz entziehen.

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