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Klitschko-Trainer Emanuel Steward gestorben

Emanuel Steward ©Nino Celic.

Emanuel Steward © Nino Celic.

Erfolgstrainer Emanuel Steward hat seinen Kampf gegen den Krebs verloren. Nachdem zunächst lange Unklarheit über den Gesundheitszustand des 68-jährigen Amerikaners geherrscht hatte, wurde mittlerweile bestätigt, dass der langjährige Trainer von Wladimir Klitschko um 15:29 Ortszeit in einem Detroiter Krankenhaus verstorben ist.

“Der Tod von Emanuel Steward ist ein großer Verlust für den Boxsport. Mein Bruder Vitali und ich, gemeinsam mit dem gesamten Team Klitschko, senden unser tiefstes Mitgefühl und herzlichstes Beileid an Emanuels Familie und Freunde. Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich die Chance bekommen habe, mit einer Legende zusammen zu arbeiten”, sagte Wladimir Klitschko in einem Statement. “Ich werde die gemeinsame Zeit vermissen, die langen Gespräche über das Boxen, die Welt und das Leben. Vor allem aber werde ich unsere Freundschaft vermissen. Mein Team und ich werden weiter an den Zielen, die wir uns zusammen mit Emanuel gesetzt haben arbeiten, denn das ist genau das, was Emanuel gewollt hätte. Ich weiß, dass er im Geiste auf diesem Weg bei uns sein wird und wir werden diese Ziele zu seinen Ehren erreichen.”

Steward startete seine Karriere zunächst als Amateurboxer, sein größter Erfolg war der Gewinn der “National Golden Gloves” im Bantamgewicht (1962), er wurde jedoch nie Profi. Nachdem er zunächst als Elektriker gearbeitet hatte, wurde Steward 1971 schließlich Boxtrainer. Bekannt wurde Steward als Chef des legendären Kronk-Gyms, der u.a. Thomas “Hitman” Hearns hervorbrachte.

Ab den 1990er Jahren trainierte Stewart auch Schwergewichtler, darunter Michael Moorer und Evander Holyfield. Beim Sensationssieg von Oliver McCall gegen Lennox Lewis stand Steward in der Ecke des Amerikaners, wechselte danach aber die Seiten und machte den Briten zum erfolgreichsten Boxer seiner Ära.

2004 übernahm Steward Wladimir Klitschko, der gerade in einer tiefen Karrierekrise steckte, und führte ihn zu insgesamt drei Titeln. Daneben coachte Steward auch noch andere bekannte Leute wie Jermain Taylor, Kermit Cintron und Miguel Cotto. Steward ist seit 1997 Mitglied der International Boxing Hall of Fame.

© adrivo Sportpresse GmbH

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115 Kommentare

  1. Shorty
    26. Oktober 2012 at 18:33 —

    Schock…. konnte es erst gar nicht glauben, scheiß krebs
    R.I.P.

  2. Dirk
    26. Oktober 2012 at 18:34 —

    @ Alex :
    Du bist ein RIESENARSCHLOCH !!!!!
    WEN interessiert das momentan ?????
    Hast wohl keine Anstand

    @ Emanuel
    Rest in Peace , bester Trainer den es je gab .
    Keiner kommt an Dich und Deine persönlichkeit ran ,
    Du warst und bleibst den beste den es je gab .
    Wir sehen Uns alle irgendwann wieder .

  3. bigbubu
    26. Oktober 2012 at 18:43 —

    @Tommyboy

    “Welcher trainer sagt bleib bei mir? Wärst du trainer würdest du es auch net sagen, vorallem wen du weisst das alle Karten verkauft sind. Das mein freund muss von dir selber kommen, den einen Zahltag seinem Boxer zu vermissen will kein normaler guter trainer.”

    Und wie soll das ein Trainer sagen der verstorben ist? Wladimir kennt Stewart sicher besser als alle hier und weiß mit Sicherheit was Stewart gewollt hätte. Oder denkst Du nicht das jemand der so eine schwere Krankheit hatte wie Stwart nicht mit seinem Boxer spricht was der machen soll wenn es mal so weit ist.

    “Wladimir hätte alle termine absagen müssen, von sich selber aus, wer da anders denkt soll es halt”

    Na eben nicht, weil es sehr wahrscheinlich NICHT das ist was Stewart gewollt hätte. Aber Du würdest ja gegen den letzten Wunsch eines Trainers handeln.

  4. Tommyboy
    26. Oktober 2012 at 18:46 —

    @An alle… wollt ihr W. Klitschkos REPORTER AM RING sein bei seinem kampf gegen WACH?

    https://plus.google.com/+Klitschko/posts/Pws3JyRqs7Z

    EINFACH BEWERBEN 🙂

  5. boxfanatic
    26. Oktober 2012 at 18:48 —

    @alex:

    1. deine zahlen stimmen nicht
    2. es geht nicht nur darum wie viele weltmeister man trainiert hat sondern auch wleche
    3. geht es auch noch darum wie lange und welche entwicklung sich unter dem jeweiligen trainer ergeben hat
    4. selbst wenn sich jemand unter einem bestimmten trainer gut entwickelt, muss man auch noch berücksichtigen was es sonst noch für einflussfaktoren in der zeit gab

    um es abzuschließen….mich nervt glaube ich am allermeisten,dass du sdunek vor futch und steward gerank hast….aber auch cus d’amato hinter michael tim ist ziemlich obskur

    futch und steward haben einige der besten boxer aller zeiten trainiert….richtige legenden…

    das einzige legende die sdunek vorzuweisen hat ist vitali klitschko….

    und wenn du dann noch berüclsichtigst, das wladimir von sdunek zu steward gewechselt ist und sich von dort um ein vielfaches gesteigert hat, hast du auch noch einen direktvergleich

  6. johnny l.
    26. Oktober 2012 at 19:04 —

    bigbubu sagt:
    26. Oktober 2012 um 15:35

    Na zumindest habe ich nicht behauptet das man von der Roten Ecke schneller in der Ringmitte ist! 🙂 🙂 🙂 🙂
    ––––––––––––––––––––––––––––––
    😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆

  7. Schneewittchen
    26. Oktober 2012 at 19:05 —

    Wladimir MUSS den Kampf normal absagen und nach Amerika reisen,dabei ist es egal was sein Trainer wollte!

    Das gehört sich einfach so alles andere ist pietätlos und lächerlich.

    Wladimir war am Boden als steward ihn zudem machte was er geworden ist da ist SELBSTVERSTÄNDLICH das er absagen und hinfliegen muss!

  8. kuno
    26. Oktober 2012 at 19:21 —

    Na ja absagen :/

  9. kuno
    26. Oktober 2012 at 19:22 —

    normal absagen nein und nach Amerika reisen Ja. 😉

  10. OdlanierSolis-Fanboy
    26. Oktober 2012 at 19:46 —

    RIP!

    Er hat wirklich alles aus Waldemar herausgeholt!

  11. cuba style
    26. Oktober 2012 at 20:01 —

    RIP
    an ganz großer ist von uns gegangen

  12. Alex
    26. Oktober 2012 at 20:50 —

    @ boxfanatic

    Hast Recht. Die Zahlen stimmen nicht ganz aber die meisten Zahlen stimmen schon aber ich habe die Liste auch selber gemacht. Da passieren immer Fehler

    @ Dirk

    Warum habe ich keinen Anstand? Das ist und bleibt ein Boxforum wo es auch ums Boxen geht . Wir müssen jetzt nicht Tage lang trauern. Die Familie und Freunde sind viel mehr betroffen als wir

  13. cuba style
    26. Oktober 2012 at 22:09 —

    ein statt an

  14. michabox
    26. Oktober 2012 at 22:45 —

    Die Boxwelt hat einer der grössten trainer die es gab verloren ,Wladimir muss sich jetzt warm anziehen ,er wird sicherlich viel stress momentan haben ,die beerdigung ,denke mal das er dort hinfliegt und die wird vor dem kampf sein,also die vorbereitungen für den wach kampf sind ja fast zu ende ,trotzdem ist das ne riesen psychische belastung für wladimir ,trotzdem hoffe ich das es ein guter kampf abend sein wird,echt traurig ,es muss für die familie und für wladimir jetzt hart sein schliesslich hat er nicht nur seinen mentor sondern auch seinen zweiten vater verloren ,alles gute wünsche ich allen !

  15. D-Train
    28. Oktober 2012 at 23:26 —

    R.I.P

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