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Klitschko gegen Valuev endgültig geplatzt: Trifft stattdessen am 29. Mai auf Sosnowski

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K2 Promotions © Klitschko Management Group.

Der Kampf zwischen Vitali Klitschko und Nikolai Valuev ist endgültig geplatzt. Das Verhandlungsteam rund um Klitschkos Manager Bernd Bönte brach entnervt die Verhandlungen mit Valuevs Promotern Sauerland und Don King ab. Diese wollten sich mit 2,5 Millionen nicht zufrieden geben, sondern verlangten zu ihrer garantierten Börse noch die TV-Rechte für die USA, Russland, Mexiko, Zentral- und Südamerika dazu. Unmachbar für K2, denn Valuevs jetziger Marktwert war auf keinen Fall so hoch.

Allerdings stand Klitschko nun ohne Gegner da, die Arena auf Schalke weiterhin für den 29. Mai gebucht war, musste schnell Ersatz gefunden werden. Parallel zu Valuev hatte Klitschko auch mit James Toney verhandelt, doch auch hier verliefen die Gespräche im Sande. Nun wurde der polnische Europameister Albert Sosnowski als neuer Gegner präsentiert. Eine ziemlich große Überraschung, denn Sosnowski ist in der WBC nur auf Nummer 13 gereiht und hat international keinen wirklichen Namen. In Europa dürfte sich der Kampf, anders als etwa in Amerika, aber relativ gut verkaufen lassen.

Für den 31-jährigen Polen ist der Fight auf Schalke gegen Klitschko natürlich die Chance seines Lebens, er sagt dafür einen bereits geplanten Kampf gegen Audley Harrison ab. “Ein Traum wird wahr. Ich bin schon für den Kampf gegen Harrison im Trainingscamp, und dann kommt plötzlich die Chance meines Lebens. Ich bedanke mich bei Vitali und seinem Team für diese Chance und ich werde sie nutzen. Vitali hat seinen Zenit schon überschritten. Mir ist klar, dass ich für alle Experten krasser Außenseiter bin, aber Klitschko wird es noch bereuen, mir diese Möglichkeit gegeben zu haben. Ich weiß, dass viele Polen und Deutsche polnischer Abstammung im Ruhrgebiet leben und hoffe auf deren lautstarke Unterstützung. Ich will und werde der erste polnische Weltmeister im Schwergewicht werden,” so der polnische Herausforderer.

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8 Kommentare

  1. leif
    9. März 2010 at 14:07 —

    Was für unintressante Kämpfe. Walujew ist nichts zu sehen und Vitali gegen Sosnowski, was soll das denn? Einen billigen Gegner gesucht? Hatte auf intressante Boxen gehofft wie z.B. gegen Haye oder gegen Solis.
    Diesen Kampf werde ich nicht sehen. Es war langweilig genug in Bern, Vitali.

  2. Michael
    10. März 2010 at 08:32 —

    V Klitschko soll aufhören.Mit 2. und 3. klassigen
    Gegnern erntet man keinen Ruhm sondern
    verschönert nur seine Statistik.
    Ring und Punktrichter helfen wenns eng wird
    dann nach.

  3. Nessa1978
    10. März 2010 at 19:41 —

    Den Fight gegen den russischen Riesen wollte das Klitschko Lager eh nicht…mit Sonowski haben sie nun das Fallobst gefunden, daß sie eigentlich boxen wollten….

    Auch dem Fight gegen Solis oder Powetkin werden sie aus dem Weg gehen.

  4. 10. März 2010 at 22:47 —

    So gehen sie nie in die geschichte ein wenn sie no name fallobst boxen die keiner sehen will.das ist typisch klitschkos,die würdigen gegner aus dem weggehen und ja kein risiko eingehen

  5. Stefan
    11. März 2010 at 09:38 —

    Ich kann meinen Vorrednern nur Recht geben.
    Wenn es den Klitschkos wirklich nicht ums Geld geht, warum kämpft Vitali dann nicht gegen Valuev? Da könnte er doch beweisen das er “der Beste” ist und seine Aussage nochmals unterstreichen.
    Vitalis neuen Gegner Albert Sosnowski würde ich aber trotzdem nicht unterschätzen. Es wäre eine Genugtuung Vitali (wie auch Wladimir am 20. März) zumindest nach Punkten verlieren zu sehen.

  6. boxfan85
    23. März 2010 at 00:28 —

    vitali ist ein feigling,er boxt gegen den schwächsten gegner den er überhaupt wählen konnte.
    es war schon verdächtig als er gegen johnson so plötzlich kämpfen wollte.
    die klitschkos kämpfen normalerweise nur ein mal im halbe jahr.
    vitali hatte gerade seinen titel verteidigt gegen arreola,dann heißt es solis und johnson sollen ein elimator kampf machen.daraufhin will vitali auf einmal sofort wieder kämpfen und verhindert so das solis sein pflichtherausforderer wird.
    jetzt sucht er sich die größte mögliche flasche aus die er boxen darf,anstatt gegen solis,boytsov oder irgendeinen der zumindest ein bisschen was drauf hat zu kämpfen.
    in der ganzen wbc top 15 findet man keinen schlechteren gegner.
    dieser kampf ist eine frechheit an alen boxfans

  7. memmo
    31. März 2010 at 21:12 —

    abwarten, ich würde Sosnowski nicht zu schnell abschreiben. er ist hungrig. denke er könnte opa klitschko schon ärgern. so oft mussten die Klitschkos ja nichts einstecken. mal sehen wie es ihnen geht, wenn sie auch paar dinger kriegen. rein von der fitness her, ist sosnowski (außer in der größe) nicht im nachteil. der ist wie wladimir durchtrainieriert bis zum geht nicht mehr. sonst kämpfen die klitschkos ja lieber gegen kleine dickerchen, denen sie ihren stil über 12 runden aufzwingen können.
    dennoch wenn haye oder adamek kommen, kriegen die klitschkos probleme. mit dieser agressivität der beiden, werden sie nicht zurecht kommen. körpergröße hin oder her

  8. Maurice Jackson
    7. April 2010 at 20:16 —

    ach die Klitschkos sind keine würdigen titelträger in meinen augen.
    wie hier schon alle gesagt haben kämpfen die immer nur gegen die einfachsten und schwächsten gegner nur um nachher als große boxer mit herrausragender statistik präsentiert zu werden. das ist doch alles quatsch. die hatten noch nie einen hochkarätigen fighter vor den fäusten außer lewis und da hat man ja gesehn was passiert ist (auch wenn viele dann so unsportlich waren und behauptet hätten es wäre wegen eines kopfstoßes gewesen).
    Sonowski, ist nicht zu unterschätzen, aber auch nicht zu hoch zu bewerten. er ist schon relativ alt und noch ein noname im boxgeschäft. jeddoch hat er als underdog nix zu verlieren.
    ich hoffe des boxsportes wegen, dass klitschko kassiert, dann wirds mal wieder ein bißchen mehr action geben und die klitschkos können nicht mehr so harte vorderungen stellen und nur fallobst boxen und wären mehr oder weniger gezwungen mal gegen einen David Haye oder einen anderen “großen” (würde eher sagen würdigen gegner) zu kämpfen.

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