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„King Kong“ Ortiz stoppt Travis Kauffman durch KO

Ein Beitrag von F.W.

„King Kong“ Ortiz stoppt Travis Kauffman durch KO

Auf der Undercard von „Fury vs Wilder“ im Staples Center in Los Angeles fanden noch drei weitere Kämpfe im Schwergewicht statt, über die man  nicht unbedingt viele Worte verlieren muss.

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Chris Arreola bestritt einen Aufbaukampf gegen den hierzulande unbekannten Journeyman Maurenzo Smith, der mit einer Bilanz von 20-11-4 nicht unbedingt eine große Herausforderung darstellt. „The Nightmare“ hatte mit seinem 41 Jahre alten Gegner auch keine größeren Probleme und konnte den Texaner in der sechsten Runde stoppen. Vor dem Kampf hatte Arreola seinen Rücktritt erklärt, falls er gegen Smith verlieren würde. Bleibt die Frage, was es für Arreola im Schwergewicht noch zu holen gibt. Seinen letzten Kampf hatte  Chris Arreola im Jahr 2016 gegen Deontay Wilder bestritten und verloren.

Eine weitere Kampfpaarung an diesem Abend: Joe Joyce vs Joe Hanks. Joe „Juggernaut“ Joyce ist das exakte Gegenteil von Chris Arreola: ein aufstrebender Boxer, zwar auch schon 33 Jahre alt (zum Vergleich: Arreloa ist 37), aber mit einem bislang makellosen Rekord von bis dahin 6-0-0. „Juggernaut“ ist ein metaphorischer Begriff aus dem Englischen und steht für eine unaufhaltsame Kraft, die alles vernichtet, was ihr im Wege ist. Ganz so weit ist Joyce vermutlich noch nicht, die fehlende Deckung seines Gegners Joe Hanks ermöglichte trotzdem einen schnellen KO-Sieg des Juggernauten. Damit sicherte sich Joyce den vakanten WBA-Continental-Titel im Schwergewicht.

Auch Luis Ortiz stand im Staples Center im Ring. Gegner von „King Kong“ war der ehemalige US-Hoffnungsträger im Schwergewicht Travis Kauffman. Kauffman hat mit 32-3-0 eine gute Bilanz, aber nur schwache Nehmerqualitäten. Wenn es stimmt, was behauptet wird, wurde „My Time“ Kauffman überhaupt nur Box-Profi, weil er es wohl nicht geschafft hätte, sich als Amateurboxer für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Kauffman ist seit 2006 Profi und konnte durch Siege gegen überwiegend unbekannte Gegner seine Kampfbilanz „positiv gestalten“. Diese Bilanz hat bei der Begegnung mit Luis Ortiz nun einen weiteren „KO-Kratzer“ bekommen.
„King Kong“ ließ sich allerdings Zeit bis zur zehnten Runde, ehe er den Sack zumachte. Bleibt die Frage, wer der nächste Gegner von Ortiz sein könnte. Ein interessanter Gradmesser wäre sicherlich „Big Baby“ Jarrell Miller.

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3 Kommentare

  1. 3. Dezember 2018 at 00:17 —

    “Bleibt die Frage, wer der nächste Gegner von Ortiz sein könnte. Ein interessanter Gradmesser wäre sicherlich „Big Baby“ Jarrell Miller.”

    Das würde ich allerdings auch gerne sehen, wird aber wohl erstmal nicht dazu kommen..

    • 3. Dezember 2018 at 09:55 —

      Kann ich mir auch nicht vorstellen, ist für Miller zu gefährlich und er will ja um die WM boxen. Nach Ortiz ist die Wahrscheinlichkeit das er sich wieder hinten anstellen muss zu groß. Vielleicht ja mal als Eliminator. Könnte mir vorstellen das Fury und Wilder den Rückkampf machen Anfang nächsten Jahres und AJ im April gegen Ortiz im Wembley boxt.

      • 3. Dezember 2018 at 19:37 —

        Sehr unwahrscheinlich. Sollte AJ nicht gegen Wilder boxen, wird es wohl ein Kampf gegen den Sieger aus Chisora vs Whyte oder eben Miller, Usyk o.ä. da diese Fighter auch bei Matchroom unter Vertrag stehen und man die Titel so auf jeden Fall behält.
        Ortiz bleibt vorerst nur der Platz auf den Wilder Undercards.

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