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Kevin Mitchell kehrt mit ungefährdetem Punktsieg in den Ring zurück

Zehn Monate nach seiner zweiten Profiniederlage, als er von Ricky Burns im WM-Kampf in vier Runden gestoppt wurde, gelang Kevin Mitchell am Samstagabend ein erfolgreiches Comeback. In London besiegte er den kurzfristig eingesprungenen Franzosen Sebastien Benito, der niemals einen echten Test für ihn darstellte. Nach starkem Beginn gelang es Mitchell jedoch in der zweiten Hälfte des Kampfes nicht auf ganzer Linie zu überzeugen.

Gleich der erste linke Haken, den Mitchell nach dem ersten Gong schlug, ließ Sebastien Benito kurz wackeln, doch der Franzose fing sich erst einmal schnell und suchte seinerseits mutig die Offensive. Allerdings wurde Kevin Mitchell dabei nicht viel gefordert und konnte die Schläge recht locker auspendeln. Mitchell überließ jedoch Benito kurz ein wenig zu viel Spielraum und ließ ihn agieren ehe Mitchell dann doch selbst in die Offensive überging und Benito mit einem Uppercut zum zweiten Mal in der ersten Runde durch schüttelte.

Der Klassenunterschied war offensichtlich, und vor allem hinterließ jeder Treffer Mitchells Wirkung, während Benitos Schlagkraft den Briten überhaupt nicht beeindruckte. Der Abbruch wirkte schon zu diesem Zeitpunkt nahe, doch Benito bewies gute Nehmerqualitäten. Die einseitige dritte Runde verstrich ehe das Gefühl in der Vierten aufkam, dass Mitchell seine Dominanz langsam in etwas Zählbareres ummünzen sollte. Zudem zeigte der limitierte Franzose weiterhin Deckungslücken bei Mitchell auf indem er hin und wieder klare Treffer landen konnte.

Mitchell nahm sich sogar eine Auszeit in der fünften Runde und wirkte auch in der Folge längst nicht mehr so überzeugend wie anfangs. Nach einem starken linken Haken zum Körper sah es in Runde 6 so aus, als stünde Benito direkt vor dem KO, doch auch dieses Mal blieb der Franzose standhaft. Erst am Ende der siebten Runde erfolgte dann tatsächlich der erste Niederschlag, der schon so lange in der Luft gelegen hatte. Mitchell landete eine starke Kombination zum Kopf, die Benito rückwärts stolpern ließ. Der Franzose landete in den Seilen, die verhinderten, dass er zu Boden ging, so dass der Ringrichter es als Niederschlag wertete. Zum KO sollte es aber nicht mehr reichen, da die Runde so gut wie um war, und Mitchell auch in der achten und letzten Runde den Abbruch nicht erzwingen konnte.

Ringrichter Terry O’Connor erklärte den Briten daraufhin mit 80-71 zum Sieger. Mitchell verbesserte damit seinen Kampfrekord auf 34 Siege bei zwei Niederlagen, während Sebastien Benito zum siebten Mal im siebzehnten Kampf verlor.

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1 Kommentar

  1. Arthur Abraham trägt 8oz!!!
    7. Juli 2013 at 11:36 —

    Eure P4p liste!!!

    Schwergewicht David Haye natürlich.
    Cruisergewicht Marco Huck.
    Halbschwergewicht Bernard Hopkins.
    Supermittelgewicht Andre Ward.
    Mittelgewicht Martínez oder GGG.
    Halbmittelgewicht Floyd Mayweather.
    Weltergewicht Manny Pacquiao.
    Juniorfliegengewicht Denies Lebedev oder Rakhim Chakhkiev.
    Minimumgewicht die klitschko Nu.tt.en.

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