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Kesslers erster Kampf in Amerika seit 2000: Der Favorit des Super Six Turniers pokert hoch – will aber gewinnen

Schon über neun Jahre ist es her, dass Super Six Favorit Mikkel Kessler auf amerikanischem Boden gekämpft hat. Damals war er noch eine blutjunges Talent, heute ist er in den Augen vieler Boxexperten der beste Supermittelgewichtler der Welt.

Der Däne geht mit seinem Trip in die USA aber ein gewisses Risiko ein, schließlich kommt es auch in Amerika vor, dass der heimische Boxer auf den Punktzetteln bevorzugt wird. Um dem entgegen zu wirken, hat Promoter Sauerland Einspruch gegen zwei Punktrichter eingelegt und sie durch neutrale ersetzen lassen. Denn das Letzte was das Super Six Turnier brauchen könnte, ist ein weiteres umstrittenes Punkteurteil wie bei Froch gegen Dirrell.

Beim gestrigen Wiegen zeigten sich die Kämpfer in Topform, beide Boxer blieben locker unter dem Gewichtslimit von 76,72 kg. Bei den Buchmachern ist Kessler der klare Favorit, schließlich hat er bereits gegen die Weltklasseboxer Calzaghe, Mundine, Andrade und Beyer geboxt und ist zweimaliger Weltmeister. Ward hingegen gilt zwar als extrem talentiert, viele große Namen finden sich aber seiner Kampfbilanz nicht.

Der vielerwartete Kampf wird exklusiv vom amerikanischen Sender Showtime übertragen, der MDR bringt aber morgen (Sonntag) um 8:30 eine ausführliche Zusammenfassung.

© adrivo Sportpresse GmbH

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