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Kell “Special One” Brook deklassiert Ionut “Jo Jo” Dan Ion

Der 28 jährige Brite Kell Brook 34(23)-0-0 konnte sich erfolgreich gegen den in Kanada lebenden Rumänen Ionut Dan Ion 34(18)-3(1)-0 durchsetzen und absolvierte somit die erste Titelverteidigung seines im August 2014 gegen Shawn Porter gewonnenen IBF-Weltergewichts-Titels. Das Duell fand in der Motorpoint Arena in Sheffield/ Yorkshire/Vereinigtes Königreich statt und war der erste Auftritt des 1.75cm großen “Special One” nach einer auf ihn verübten Messer-Attacke, die den in Sheffield geborenen und lebenden Kämpfer zu einer längeren Regenerationspause zwang.

Die erste Runde war ein typisches Abtasten. Beide Boxer zeigten schöne Meidbewegungen und tolle Beinarbeit. Brook schaffte es einige male, seine starke rechte Grade ins Ziel zu bringen und entschied diese Runde für sich. Es zeichnete sich schon früh ab das der Normal-Ausleger Brook gut mit dem Stil des Rechts-Auslegers “Jo Jo Dan” zurecht kam.

In der zweiten Runde gelangen Brooks zwei Niederschläge. Ionut Dan Ion war stark verunsichert, konnte sich allerdings fangen und einen drohenden frühen K.O vermeiden. Brooks schlug schnell,variabel und gefährlich. Die Dominanz des jungen IBF-Weltergewichts-Champs kristallisierte sich immer stärker heraus.

Runde 3 brachte weiterhin tolle Aktionen des Titelverteidigers mit sich und langsam zeigten die ständigen graden Hände des Briten Wirkung und verursachte Nasenbluten und Schwellungen beim weiterhin verunsichert wirkenden Rumänen.

In der vierten und letzten Runde boxte Brooks hervorragend und treffsicher aus der Distanz und punktete den Rechtsausleger klar aus. Mit einem Uppercut erzielte Brooks den dritten Niederschlag des Duells und brachte Dan mit dem Gong zur Pause erneut zu Fall. “Ich kann mir das nicht weiter ansehen ” äußerte Jo Jo Dan´s Trainer gegenüber seinem Schützling. Angesichts der vier Niederschläge, des 40-32 Punkte Rückstand und des offensichtlichen Niveau Unterschieds der beiden Kontrahenten, entschied das Lager des Rumänen den Kampf in der Pause zur fünften Runde aufzugeben.

Kell Brook feierte ein beeindruckendes Comeback und seinen 34ten Sieg im 34ten professionellen Box-Kampf.

Autor Poi

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10 Kommentare

  1. 29. März 2015 at 12:28 —

    Guter Sieg für Brook.
    Zeigt auch, welches Niveau Selcuk Aydin hat, der sich mit Dan Ion ja zwei Fights auf Augenhöhe geliefert hat.

    Ich hoffe, dass es zum Rematch Brook vs. Porter kommt.
    Ich war mit dem Urteil damals nicht einverstanden und finde, dass beide aufgrund ihrer unterschiedlichen Stile ein gutes Match wahrscheinlich machen.

  2. 29. März 2015 at 15:51 —

    @ boxen.de > Ihr seid plötzlich so schnell, Gary Russell jr. ist ein Dreck dagegen … weiter so!

    @ El Demo … sehe ich absolut überhaupt nicht so. Der erste Kampf war verkrampft, mit vielen Fouls, Klammern, nicht das, was ich ein stilistisch gutes Match nennen würde. Und mit einem klaren Sieger Kell Brook, das haben sogar die Amis zugegeben. Der PR, der das damals als Draw gewertet hatte, war wahrscheinlich noch bei den ersten Runden des Kampfes, der zuvor stattgefunden hatte, Direll vs. Bika. Ich hatte damals auch auf Porter gesetzt, weil er nach den überzeugenden Siegen gegen Alexander und Magic Man einfach wie der kommende Mann aussah, aber Brook hat ihn auf die richtige Größe zurückgestutzt.

    Klar, Brook will (wie jeder in dieser Division, der vorne dabei ist) jetzt an die großen zwei ran, aber zuvor würde ich gerne gegen Thurman (das ist meiner Meinung nach ein stilistisch guter Fight) und natürlich gegen Khan sehen. Maidana oder Bradley wären auch gute Gegner.

  3. 29. März 2015 at 16:01 —

    Brook gegen Thurman wäre sicherlich eine vielversprechende Paarung. Gegen Maidana, denke ich, wäre es kein Fight fürs Auge, dafür konzentriert sich Maidana zu sehr auf demotivieren und zerstören. Denke nicht das Maidana sich mit seiner Erfahrung auf einen technischen Kampf einlassen würde, da geht er meiner Meinung nach unter. Ein Kampf gegen Maidana bringt Brook nicht weiter, dann doch lieber dem Khan das Großmaul stopfen.

    • 29. März 2015 at 16:20 —

      Wieso sollte ihn ein Kampf vs Maidana nicht weiter bringen..? Maidana ist eine deutliche Steigerung zu Dan Ion und hat gerade zwei Fights gegen den Branchenprimus hinter sich… Ein technisch sauberen Fight sollte man allerdings nicht erwarten..

      Dein Profilbild gefällt mir irgendwie.. 😀

      • 29. März 2015 at 16:33 —

        hi flo
        kennst du na klar nicht, das profilbild des sachsen.
        zum thema: maidana ist ein stinker, hat mit technik seine probleme.
        denke mal, das wäre ein übler kampf für brook, fast ne schlägerei.
        sollte brook das risiko eingehen?

  4. 29. März 2015 at 16:55 —

    @Flo dein Profilbild finde ich auch Klasse 🙂
    Ich meinte nicht das es ihn sportlich nicht weiterbringt, das auf jeden Fall. Wollte sagen das das ich es wie Ego sehe, gegen Maidana kannst nicht glänzen und eine Niederlage ( die gegen einen Stinker wie Maidana immer mal drin ist) wird’s schwer einen der Top zwei vor die Fäuste zubekommen. Denke wenn Brook Khan schlägt, kann er auf einen großen Zahltag gegen (vielleicht) den Sieger aus May VS Pac hoffen.

    • 29. März 2015 at 17:19 —

      Naja, El Chino ist schon eine Art Gatekeeper nach ganz oben in dieser GK. Er ist durchaus auch schlagbar, das hat u. a. Khan ja schon bewiesen. Insofern fände ich diese Route für Brook gar nicht so schlecht – erst Maidana, dann Khan und dann Pac/May oder Thurman falls die beiden Großen aufhören oder sich in endlosen Rematches zu Tode verdienen sollten …

      • 29. März 2015 at 17:52 —

        Da hast du Recht das er ne Art Fahrstuhl nach oben ist. Halte nur das Risiko einer Niederlage gegen El Chino für Brook nicht kalkulierbar. Sollte er da verlieren wars das mit Thurman Pac/May oder Khan. Während eine Niederlage gegen Khan ihm immer noch der weg über Porter oder Maidana zu den Branchenprimus bleibt. Aber hast ja Recht No Risk No Respect.

  5. 29. März 2015 at 17:11 —

    @El Demo
    Brook vs Porter 2 macht im Moment überhaupt keinen Sinn. Warum sollte sich Brook einen payday gegen Khan oder gar eine unification im Weltergewicht entgehen lassen? Dann eher Keith Thurman.

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