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Kell Brook zu schnell für Michael Jennings – plötzlicher Sieg in der Fünften

Ein böser Cut über dem rechten Auge von Michael Jennings sorgte für ein plötzliches und wenig befriedigendes Ende in Kell Brooks bislang größtem Test. Brook, der als viel versprechendes Talent gehandelt wird, beherrschte das Geschehen ohne dabei wirklich zu glänzen bevor es zum Abbruch kam.

Jennings besann sich darauf wenig getroffen zu werden und bewegte sich viel durch den Ring. Brook folgte ihn und benutzte seine schnelleren Hände um ab und an Treffer ins Ziel zu bringen. Der schlagstarke 24-Jährige konnte Jennings jedoch nie wirklich dominieren oder anklingeln, und Jennings fand in der dritten Runde sogar langsam etwas besser in den Kampf. Er versuchte plötzlich die Distanz zu überbrücken und Einzelschläge anzubringen, was ihm auch hin und wieder geling. Das Timing von Kell Brook schien hingegen nicht ganz perfekt, und, obwohl er die Runden gewann, schlug er häufiger ins Leere als man vielleicht erwarten durfte.

In der fünften Runde streifte ein linker Aufwärtshaken von Kell Brook das Gesicht von Jennings, der sofort zu bluten anfing. Der Ringrichter rief nur kurz darauf den Ringarzt zur Stelle, der direkt den Kampf stoppen ließ. Kell Brook, der gut aber nicht überragend aussah, machte sich durch den Sieg zum Pflichtherausforderer von WBO-Weltergewichtsweltmeister und Pound-For-Pound-Nummer Eins Manny Pacquiao. Ein Kampf zwischen den beiden ist jedoch äußerst unwahrscheinlich, da Brook zu unbekannt ist um einen Kampf mit Megastar Pacquiao sinnvoll zu machen.

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