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Kein Rematch Mayweather vs Pacquiao

Kein Rematch Mayweather vs Pacquiao

Wie Sean Gibbons, der Leiter von Pacquiaos MP Promotions bekanntgegeben hat, wird es wohl kein Rematch zwischen Manny Pacquiao und Floyd Mayweather geben. Mayweather – so Gibbons weiter – habe ihm mitgeteilt, er sei im Ruhestand und werde keinen Rückkampf bestreiten.

Eine Äußerung, die ein wenig überrascht, befindet sich ‘TBE’ doch in Verhandlungen mit UFC-Präsident Dana White. Für Spekulationen in dieser Richtung sorgte dann auch ein Instagram-Posting von Mayweather. Kurz nach dem Comeback-Sieg von MMA-Star McGregor über Donald Cerrone im Januar veröffentlichte Mayweather das folgende Bild:

Quelle: Floyd Mayweather jr / Instagram

 

Dana White wollte das bislang nicht bestätigen, erklärte aber: „Floyd ist in unseren Planungen. Wir werden dieses Jahr etwas mit Floyd machen.”

Etwa eine Stunde nach seinem McGregor-Post stellte Mayweather übrigens ein zweites Bild ein: an der Stelle von McGregor zeigte es Khabib Nurmagomedow.

Conor McGregor soll im Rahmen einer Pressekonferenz auch Interesse an einem Kampf gegen den ‚Pac Man‘ bekundet haben. Das wiederum rief die „International Business Times“ auf den Plan, die sich in einem Artikel zu der Behauptung verstieg, dass McGregor Manny Pacquiao in einem Boxkampf schlagen könnte.

Als Beleg dafür müssen CompuBox-Statisiken herhalten. Die aus dem Kampf zwischen Mayweather und McGregor zeigt, dass McGregor 111 Treffer anbringen konnte, während der ‚Pac Man“ gegen ‚Money‘ nur 81 Schläge landete.

Fazit der „International Business Times“: McGregor sei aggressiver und schlage auch präziser als Pacquiao. Und nicht zuletzt habe er auch eine höhere Workrate: McGregor habe nicht nur 30 Schläge mehr anbringen können, sondern das auch in 10 Runden geschafft, während Mayweather und Pacquiao 12 Durchgänge boxten.

Selten habe ich einen alberneren Quervergleich als diesen gesehen.

Nichtsdestotrotz macht ein Plakat die Runde, das angeblich von Pacquiaos Management stammt und Pacquiao und McGregor vor einem im Bau befindlichen Stadion in Las Vegas mit einer Kapazität von 65.000 Zuschauern zeigt.

Quelle: Twitter / Kevin Iole, Box- und MMA-Reporter von Yahoo Sports

 

Ob Manny Pacquiao tatsächlich Interesse an einer Begegnung mit McGregor hat, bleibt abzuwarten.

Zumindest seinen kommenden Kampf wird der ‚Pac Man‘ noch gegen einen „echten“ Boxer bestreiten. Nach Auskunft von Sean Gibbons soll der mittlerweile 41-jährige im Juni oder Juli wieder im Ring stehen. Als potenzielle Gegner werden Errol Spence, Danny Garcia und Shawn Porter gehandelt.

Möglicherweise wird der Kampf im Nahen Osten stattfinden. In einem Interview mit der philippinischen Tageszeitung „Manila Bulletin“ erklärte Gibbons, dass Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar als Veranstaltungsorte in Frage kämen: „Wir werden bis zum 20. Januar sehen, ob wir einen Kampf (im Nahen Osten) machen können oder nicht.”

 

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1 Kommentar

  1. 6. Februar 2020 at 20:02 —

    Pac ist Weltmeister und voll im Training, logisch dass Floyd lieber gegen Conor kämpft, der Rubel rollt und die Null im Rekord ist nicht großartig in Gefahr. Gegen Pac kann man auch verlieren.

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