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Karriereende – RTL verabschiedet Quoten-König Klitschko

Wladimir Klitschko hat heute seinen Rücktritt vom aktiven Sport verkündet.  Dazu erklärt RTL-Programm-Geschäftsführer Frank Hoffmann: „Wladimir ist ein Ausnahmesportler und eine Ausnahmepersönlichkeit. Wir verbinden mit ihm so viele schöne Momente – innerhalb und außerhalb des Boxrings. Wir haben großen Respekt vor seiner Entscheidung. Natürlich wären wir gerne noch einmal mit ihm in den Kampf gezogen, aber sein Entschluss, sich nach 27 Jahren aus dem Boxsport zurückzuziehen, ist sehr gut nachvollziehbar.

Mit diesem Rücktritt geht eine Ära zu Ende, die in der Sportwelt ihresgleichen sucht. Wir sind dankbar dafür, dass wir diese außergewöhnliche Persönlichkeit elf Jahre lang begleiten und gemeinsam mit ihm so viele große Erfolge feiern durften. Jetzt wünschen wir ihm alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg und danken auch seinem Manager, Bernd Bönte, für die tolle Zusammenarbeit.“

In den vergangenen elf Jahren verband Wladimir Klitschko und RTL eine exklusive TV-Partnerschaft. Die gemeinsame Erfolgsgeschichte begann am 11. November 2006 in New York: Im legendären Madison Square Garden besiegte der damalige IBF- und IBO-Weltmeister den bis dahin ungeschlagenen US-Amerikaner Calvin Brock durch T.K.o. in der siebten Runde.

2,26 Millionen Zuschauer waren gegen 5.30 Uhr MEZ bei der RTL-Premiere live dabei, der Marktanteil betrug herausragende 66,5 Prozent. Insgesamt hat Wladimir Klitschko seither 20 Mal bei RTL geboxt und dabei kumuliert gut 185 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme gelockt.

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Im Durchschnitt kamen seine Kämpfe bei RTL auf 8,97 Millionen Zuschauer (47,0 % MA). Das meistgesehene TV-Event war Klitschkos Punktsieg über seinen britischen Herausforderer David Haye: Durchschnittlich 15,56 Millionen Zuschauer (67,0% MA) waren am 2. Juli 2011 in Hamburg live dabei, wie der Champion der Verbände IBF, WBO, WBA und IBO seinen Kontrahenten eindeutig besiegte.

Letzter Höhepunkt war die epische Ringschlacht am 29. April 2017 in London gegen den Briten Anthony Joshua. Über 90.000 Zuschauer im Wembley Stadion und 9,52 Millionen Zuschauer bei RTL waren Zeugen eines spektakulären Faustkampfes, in dem der 41-jährige Klitschko seinen 27-jährigen Kontrahenten in der sechsten Runde bereits am Rande einer Niederlage hatte, dann aber in der elften Runde durch einen beeindruckenden T.K.o. verlor.

„Dr. Steelhammer“ ließ in den darauffolgenden Monaten offen, ob er zu einem vertraglich zugesicherten Rückkampf antreten wolle. Allen Spekulationen darüber hat er nun mit seiner Entscheidung ein Ende gesetzt.

Foto: Klitschko Facebook Fanpage

Quelle: RTL

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5 Kommentare

  1. 3. August 2017 at 19:06 —

    Respekt für Wladimir und seine großen Verdienste für den Boxsport.
    Wir werden deine großartigen Fights, welche du in Deutschland und anderswo in der Welt den Boxfans geboten hast, vermissen.
    Deutschland wird diese großartigen Events wohl nie wieder bekommen.

  2. 3. August 2017 at 22:06 —

    Absolut richtige Entscheidung!
    Eine wahrer Champion,einer der nicht über irgendwelche Hintertürchen sich nochmal einen Titel schnappt,sondern sich den wahrscheinlich besten Schwergewichtler gestellt hat ,und mit 41 nochmal einen richtig geilen Kampf geliefert hat schade ich hätte ihn den Sieg gegönnt,aber auch mit der Niederlage kann er mit ruhigem Gewissen in die Rente gehen,mal sehen wie sich die Dinge im Schwergewicht entwickeln mal sehen wie lange Joshua oben bleibt klitschko hat gezeigt das er schlagbar ist ,vielleicht LUIS ORTIZ wenn er mal eine Chance bekommt

  3. 3. August 2017 at 23:05 —

    Ich persönlich halte Wladimir für keinen großen Champion, viele kämpfe waren langweilig und man wusste im Vorfeld wer gewinnen wird. Sein geschupse und runterdrücken war oft ein Zeichen dafür wie überfordert er war. An einen Ali kommt er niemals ran egal wie lange er die Gürtel gehalten hat. Wladimir weiß das er auch den Rückkampf verlieren würde . Auch ein Wilder würde in aus dem Ring fegen.
    Trotzdem gute Entscheidung vom Wladimir.

  4. 4. August 2017 at 15:26 —

    “Letzter Höhepunkt war die epische Ringschlacht am 29. April 2017 in London gegen den Briten Anthony Joshua”

    Ich darf doch?

    “Einziger Höhepunkt war die epische Ringschlacht am 29. April 2017 in London gegen den Briten Anthony Joshua”

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