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Kampf zwischen Mayweather und Pacquiao geplatzt: Die Hoffnung stirbt aber zuletzt

Die Verhandlungen zwischen Golden Boy Promotions und Top Rank sind geplatzt. Auch ein Mediator konnte nicht zwischen den beiden Parteien vermitteln. Der Kampf zwischen Floyd Mayweather und Manny Pacquiao, der für den 13. März geplant war, wird wohl nicht stattfinden.

Der Promoter von Manny Pacquiao, Bob Arum, zeigte sich gestern extrem enttäuscht und droht Golden Boy nun ein Verfahren wegen Rufschädigung an. Pacquiao habe nichts zu verbergen, und sein Ruf sei durch die Dopinggerüchte beschädigt worden.

Dabei war Pacquiao Mayweather sogar noch ein Stück entgegengekommen, indem er von seinem ursprünglichen Standpunkt, keine Bluttests abgeben zu wollen, abwich und drei Tests bis 24 Tage vor dem Kampf zustimmte. Für Golden Boy war das aber zu wenig, sie verlangen willkürliche Bluttests ohne zeitliche Einschränkung.

Eine kleine Hoffnung besteht allerdings noch, man könnte die Zeit, die bis zur ursprünglich angedachten Pressekonferenz bleibt, nutzen, um hinter den Kulissen doch noch den Deal unter Dach und Fach zu bringen. Finanzielles Interesse an einer Einigung ist schließlich auf beiden Seiten vorhanden.

© adrivo Sportpresse GmbH

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1 Kommentar

  1. Marc
    20. Januar 2010 at 09:34 —

    Ich bin sicher, dass GBP diese Gerüchte in die Welt setzte um von dem Kampf weg zu kommen. Team Pacquiao hat es eigentlich genau richtig gemacht und sich nicht dem Willen von PBF und GBP gebeugt. Wenn aber die Kommission diese Bluttests fordern würde, würde Pacquiao sich dem beugen. PBF und GBP haben Bewusst den Deal zum Platzen gebracht damit ‘Pretty Boy Floyd’ nicht zu ‘Ugly Boy Floyd’ wird.

    Früher oder Später wird der Kampf aber stattfinden müssen.

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