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Julio Cesar Miranda gewinnt WBO-Fliegengewichtstitel durch KO über Richie Mepranum

In seinem dritten Anlauf gelang es dem Mexikaner Julio Cesar Miranda endlich einen Weltmeistertitel zu gewinnen. Im Kampf um den vakanten WBO-Gürtel im Fliegengewicht stoppte er den Philippinen Richie Mepranum in der fünften Runde. Nachdem er Mepranum bereits in der vierten Runde am Boden gehabt hatte, schickte er ihn im fünften Durchgang zwei weitere Male nieder auf dem Weg zum Abbruchsieg.

Anfangs hatte Miranda dabei noch Probleme mit dem schnelleren und beweglicheren Mepranum, der aus der Distanz ordentlich boxte und die Vorteile auf seiner Seite hatte. Miranda fiel es schwer gute Treffer zu landen, auch als er in der zweiten Runde in die Rechtsauslage wechselte. Ihm fehlten weiterhin die klaren Treffer, doch so gelang es ihm immerhin näher an den Philippinen heranzukommen und den Kampf physischer zu gestalten, was sich zu seinen Gunsten auswirken sollte.

Mepranum fühlte sich offensichtlich nicht wohl, wenn Miranda ihn mit harten Schlägen in der Nahdistanz bearbeitete, und auf alles einschlug, was er so treffen konnte. In der dritten Runde gelang es Mepranum nur kurz anfangs wieder etwas besser die Distanz zu wahren und Mirandas Schläge in der Luft verpuffen zu lassen, bevor der Mexikaner den Druck erneut erhöhen konnte. Immer wieder ging dieser auch mit harten Schlägen zum Körper und sog so Mepranum langsam die Luft förmlich aus.

Dem Philippinen fiel nun immer weniger ein. Er kam mit Mirandas Druck nicht wirklich klar und sah sich zunehmend in die Defensive gedrängt ohne selber all zu viele Aktionen zu bringen. Gegen Ende der vierten Runde wurde er nur noch durch den Ring getrieben und ging schließlich von den unermüdlichen Attacken Mirandas das erste Mal zu Boden. Mit noch 30 Sekunden in der Runde verbleibend  rettete sich Mepranum noch über die Runde, doch die fünfte Runde sollte die letzte für ihn sein.

Miranda wusste, dass er nur den Druck aufrechterhalten musste, und bedrängte Mepranum erneut von der ersten Sekunde der Runde an. Richie Mepranum bewies zwar Herz und wehrte sich so gut er konnte, und traf dabei den offenen Miranda auch noch oft, doch zwei brutale linke Haken zum Körper sorgten schließlich für das Ende. Zwar schaffte es Mepranum nach dem Ersten, überraschenderweise noch einmal auf die Beine, nachdem er sofort eingeknickt war, aber als der Ringrichter den Kampf wieder freigab, war Miranda klug genug die gleiche Stelle noch einmal anzuvisieren. Erneut ging Mepranum runter, und erneut schaffte er es wieder hoch. Der Ringrichter hatte jedoch genug gesehen und brach den Kampf ab, ohne dass es Protest von Mepranum oder dessen Ecke gab.

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