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Jürgen Brähmer wieder in Deutschland: “Ich bin super enttäuscht”

Jürgen Brähmer ©Rolf Vennenbernd.

Jürgen Brähmer © Rolf Vennenbernd.

Jürgen Brähmer und sein Team sind heute morgen wieder in Deutschland angekommen. Vom Hamburger Flughafen ging es für den Universum-Weltmeister und BDB-Präsident Thomas Pütz gleich weiter in die Asklepios Klinik in Hamburg St.Georg, wo umfangreiche Untersuchungen durchgeführt werden.

Universum-Arzt Dr. Michael Ehnert: “Wir haben Jürgen Brähmer und Thomas Pütz mit Infusionen versorgt, damit beide wieder zu Kräften kommen. Sie haben zwei Tage keine Nahrung zu sich genommen und waren durch den starken Flüssigkeitsverlust wegen Durchfall und Erbrechen stark exsikkiert. Weitreichende Blut- und Stuhl-Untersuchungen wurden durchgeführt. Die Ergebnisse sind frühestens morgen zu erwarten.”

Jürgen Brähmer: “Ich bin super enttäuscht. Es tut mir leid für Beibut. Aber auch ich habe hart trainiert. Ich war in der Form meines Lebens. Aber ich habe mir irgendetwas eingefangen. So ein Mist. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes. Die letzten zwei Tage waren die Hölle für mich. Das wünsche ich keinem. Ich bin einfach nur froh, wieder hier zu sein und will so schnell es geht gesund werden.”

BDB-Präsident Thomas Pütz: “Wenn es dir gesundheitlich den Boden unter den Füßen wegzieht, willst du nur noch nach Hause und dich in professionelle und vertraute Hände begeben. Es gab nur einen Flug am Tag raus aus der Stadt, um vernünftige ärztliche Betreuung zu erlangen. Diese Chance haben wir dann sofort ergriffen. Es wäre unverantwortlich gewesen, Jürgen boxen zu lassen und ihn auch nur einen Tag länger dort zu belassen.”

Promoter Klaus-Peter Kohl: “Anstatt morgen nach Kasachstan zum Kampf zu fliegen, muss ich nun Jürgen im Krankenhaus besuchen.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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23 Kommentare

  1. Peddersen
    5. Januar 2011 at 16:56 —

    @ Wrong

    Was soll man hier noch spekulieren? Die einen sagen, er hat weiche Knie bekommen, die anderen glauben das, was er hier uns mitteilen ließ. Hätte den Kampf gerne gesehen. Und zwar aus dem Grund, weil der Ausgang des Kampfes für mich nicht so klar scheint/schien, wie bei den meisten.

  2. UpperCut
    5. Januar 2011 at 16:58 —

    form seines lebens, das ich nicht lache. universum sollte endlich das handwerk gelegt werden und braehmer landet 2011 hoffentlich im knast.

  3. leif
    5. Januar 2011 at 17:14 —

    Gute Besserung, Jürgen!

  4. BoxingFreak
    5. Januar 2011 at 17:53 —

    Ist bei solchen Veranstaltungen nicht immer auch ein Verbandsarzt vor Ort? Ist die medizinische Versorgung wirklich so katastrophal?

  5. Peddersen
    5. Januar 2011 at 18:06 —

    Na ja, ich möchte nicht unbedingt in einem kasachischen Krankenbett liegen. Ich war mal in nem russischen Krankenhaus. Ne ne, ich will gar nicht erst wissen, wie es in nem kasachischen aussieht. Die haben bestimmt Wasser aus der Leitung getrungen, ohne es vorher abzukochen. Manchmal reicht auch ein leckerer Salat in nem (guten) Restaurant, der dort mit Leitungswasser abgespühlt wurde.

  6. Berlin Boxing
    5. Januar 2011 at 18:56 —

    Pleiten Pech und Pannen. Und Unvermögen. Vor Jahren mit Vorschlusslorbeeren übersät, konnte Brähmer nie die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen. Das trotzdem versucht wird, möglichst viel Geld zu verdienen ohne tatsächlich ein entsprechend gutes Produkt anbieten zu können: so ist doch unsere ganze Gesellschaft. Da kommen zukünftig noch ganz andere Sachen angeflogen. Die Boxszene kommt doch ganz gut damit durch, die Politik zu imitieren: Lügen, bis sich die Balken biegen. Und ob sich hier ein paar Versprengte darüber aufregen: wen kümmert´s? Millionen trotten auch zur nächsten “Gala” vor den Fernseher.

  7. gewaar
    5. Januar 2011 at 20:34 —

    @Peddersen

    Das darf man aber nicht verallgemeinern. Ich selbst war in der Hauptstadt Astana im Krankenhaus und wurde sehr gut behandelt. Problematisch wird es halt auf dem Land, wo nicht so viele Ärzte vorhanden sind. Abgesehen davon hat Brähmer das nötige Kleingeld um sich die besten Ärzte leisten zu können.

  8. Joe187
    5. Januar 2011 at 21:09 —

    das man dort nicht ins krankenhaus will kann ich absolut nachvollziehen, warum man sich aber nicht kurz vor ort vom anwesenden verbandsarzt checken lässt weiss ich allerdings nicht. das ist in den regeln nunmal so vorgesehen und ist auch kein grosser akt, der führt ja keine komplette untersuchung durch so wie hier in deutschland sondern stellt nur fest “alles klar kannst nicht fighten, guten flug und gute besserung”

  9. Peddersen
    5. Januar 2011 at 21:20 —

    Ja, aber nicht die besten Krankenhäuser.

  10. lexo
    5. Januar 2011 at 22:18 —

    @Peddersen

    Tschimkent ist kein russiches Provinznest mit seinen 600.000 Einwohnern, man kann fest davon ausgehen,dass es auch dort Ärzte gibt,die eine banale Durchfallerkrankung behandeln können.

  11. lexo
    5. Januar 2011 at 22:28 —

    Beibut says Braehmer “Was Scared” –> youtube. com/watch?v=T2AT6FpfkSg

  12. Peddersen
    5. Januar 2011 at 22:31 —

    Ja, aber die Verhältnisse im Krankenhaus müssen nicht unbedingt besser sein, nur weil es sich um eine kasachische Großstadt handelt. Ich war in einem Moskauer Krankenhaus. Diese Stadt ist etwa 20 mal so groß. Es sind einfach keine für uns gewohnten europäischen Verhältnisse da. Ist aber auch egal. Wir wissen nicht, warum Brähmer so schnell wie möglich nach Europa wollte. Wollte nur sagen, dass ich es nachvollziehen kann, lieber in Europa und noch lieber in Deutschland behandelt werden zu lassen.

  13. lexo
    5. Januar 2011 at 22:52 —

    man kann davon ausgehen,dass Brähmer Kasachstan als Austragungsort nie zugestimmt hätte,wenn er mediznische Bedenken hätte.Er ist ja sonst sehr kleinkarriert, was sowas angeht ,bestes Beispiel seine Rückenverletzung.Zu dem hat Brähmer mit Artur Grigorian und Chagaev Leute im Team , die aus der Region kommmen, und ihm sicherlich bestens aufgeklärt haben,worauf er in Kasachstan zu achten hat.Ich meine ein Camillio und Tapia sind aus Lateinamerika nach Kasachstan gekommen, um um die WM zu boxen, und keinem ist etwas passiert. Dass dann Brähmer trotz ortskundiger Teammitglieder sich sowas einfängt ist mehr als seltsam.

  14. lexo
    5. Januar 2011 at 22:53 —

    ..man kann davon ausgehen,dass Brähmer Kasachstan als Austragungsort nie zugestimmt hätte,wenn er mediznische Bedenken hätte.Er ist ja sonst sehr kleinkarriert, was sowas angeht ,bestes Beispiel seine Rückenverletzung.Zu dem hat Brähmer mit Artur Grigorian und Chagaev Leute im Team , die aus der Region kommmen, und ihm sicherlich bestens aufgeklärt haben,worauf er in Kasachstan zu achten hat.Ich meine ein Camillio und Tapia sind aus Lateinamerika nach Kasachstan gekommen, um um die WM zu boxen, und keinem ist etwas passiert. Dass dann Brähmer trotz ortskundiger Teammitglieder sich sowas einfängt ist mehr als seltsam.

  15. Rock
    5. Januar 2011 at 23:47 —

    Also mal ganz generell: Wenn man Kohle hat(und das hat Universum wohl, zumindest ein bisschen noch) dann kann man in jeder halbwegs großen Stadt weltweit medizinisch gut versorgt werden. Überall wo es viel Armut gibt, gibt es auch ein paar sehr sehr reiche, und die fliegen wegen einer Magen-Darm-Grippe sicher nicht zur Universitätsklinik Heidelberg.

    Außerdem ist das Verhalten und die mangelnde Vorsicht für einen Profisportler sehr amateurhaft. Ein Schluck guter Wodka nach jedem Essen, und sowas passiert nicht hehe

  16. big boy
    6. Januar 2011 at 00:22 —

    ich denke universum ist das zu heiss geworden und die wollten den jürgen dann doch nicht opfern.gegen cleverly geht brähmer unter

  17. Peddersen
    6. Januar 2011 at 00:32 —

    Wenn wirklich was dran ist mit dem angeschlagenen Gesundheitszustand von Brähmer, warum sollte er seinen Gürtel riskieren, indem er sich zwei Tage behandeln lässt und dann in den Ring zu steigen, um seinen Titel los zu werden. Ist doch Quatsch! Der Gegner läuft ihm schon nicht weg. Sollte er gar nicht mehr boxen wollen, dann sieht die Sache schon anders aus. Aber monentan können wir das noch nicht wissen.

  18. Mr. Wrong
    6. Januar 2011 at 01:33 —

    brähmer ist wirklich ein fall für sich, seine karriere im kurzen überblick:

    -boxt im supermittel, da aber die gewichtsklasse von calzaghe, kessler u.a regiert wird, wechselt er hoch
    -macht einen kampf im halbschwer gegen ein noname franzosen, und
    -bekommt titelkampf gegen garay, und kriegt auf die fresse
    -kämpft dann sofort um den vakanten ebu gürtel und verprügelt 2 nonames
    -es folgt ein stall-interner eliminator um den interims titel gegen kuziemski
    -erdei wird bestohlen und das jahrhunderttalent wird mit dem WBO titel beschenkt
    -der kampf gegen den auf rang 100 gereihten russen, verspricht leichtes spiel, doch der “weltmeister” steht in der 10. runde kurz vor dem ko, als der ringrichter die anweisung von kohl bekommt den cut zu untersuchen.
    -danach folgt eine titelverteidigung gegen ein noname aus argentinien
    -dünnpfiff attacke in kasachstan krönt die phänomenalen karriere

  19. Kano
    6. Januar 2011 at 01:45 —

    Shumenov wird in Zukunft von Brähmer und Kohl um alles umgangen das ist so sicher wie das Amen in der Kirche,offenbar hatte mann kurz vor dem Kampf noch bemerkt das Jürgen erneut die Fresse vollkriegen wird und somit diese Dünnpfiff Ausrede erneut benutzt.

  20. UpperCut
    6. Januar 2011 at 01:51 —

    danke Mr. Wrong !

  21. Baron
    6. Januar 2011 at 11:33 —

    Moin,nix genaues wieß mann nicht.So oder So,der Fan wird nur noch hinters Licht geführt,es war mal die Zeit als es hieß,Krank giebt es nicht,entweder Tod oder Arbeiten.Diese Devise ist ausgestorben.

  22. Kano
    9. Januar 2011 at 02:48 —

    Brähmer diese Flachzange ist einfach nur noch lächerlich genau wie sein Promoter Onkel Kohl,da bekamm er doch tatsächlich drei Tage vor dem Kampf eine Dünnschiss Attacke,das ist inzwischen echt peinlich schon zum dritten mal will er sich keinem starken Gegner stellen,aus irgendwelchen Gründen die es gar nicht gab,Brähmer tu uns denn Gefallen und geh in den Knast zurück.Ich finde diesen Typen einfach nur noch peinlich.

  23. lexo
    9. Januar 2011 at 04:50 —

    Wenn das stimmt , was einige englischsprachigen Seiten annehmen, dass Brähmer auf Befehl von Kohl abgereist ist, da dieser es nicht rechtzeitig geschafft hat dem Kampf an einen Sender zu verkaufen.Dann würde er mir als Sportler leid tun, dass er wegen des Unvermögens von Kohl jetzt den ganzen Hohn und Spott über sich ergehen lassen muss.

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