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Joyi gegen Takayama endet in No Contest

Nkosinathi Joyi ist weiterhin IBF Champion im Minimumgewicht. Der 28-Jährige behielt seinen Titel am Samstagabend in Südafrika dank eines Kampfabbruchs nach drei Runden. Sein japanischer Gegner Katsunari Takayama hatte einen Cut erlitten, der die Fortsetzung des Kampfes unmöglich machte.

Dabei schien Nkosinathi Joyi früh auf dem Weg zu einem Sieg zu sein. Bereits in der ersten Runde konnte er seinen deutlich kleineren Gegner gut durchrütteln, als er eine harte linke Gerade ins Ziel brachte. Takayama, der einen klaren Schnelligkeitsvorteil gegenüber Joyi besaß, durchstand diese Phase aber, jedoch ohne im Anschluss Joyi wirklich gefährlich zu werden, da es ihm an Schlagkraft mangelte um sich Respekt beim Südafrikaner zu verdienen.

Dass Joyis erste Titelverteidigung nach seinem Titelgewinn im vergangenen März über Raul Garcia dann aber ins Wasser fiel lag an einem unabsichtlichen Kopfstoß, der einen bösen Cut bei Takayama hinterließ, dessen Blutung nicht zu stoppen war. Da noch keine vier Runden absolviert worden waren, wurde der Kampf zu einem No Contest erklärt. Takayama, der früher bereits WBC- und WBA-Champion war, war sichtlich enttäuscht und frustriert über das Ende und wird wohl auf einen Rückkampf pochen, auch wenn er in der kurzen Zeit, die dieser Kampf dauerte, nicht viel zeigte, was einem dazu veranlassen würde ihm große Chancen in einem neuen Kampf gegen Joyi zuzusprechen.

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