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Joseph Parker – nächster Kampf im Februar. Aber gegen wen?

Joseph Parker – nächster Kampf im Februar. Aber gegen wen?

In einem Interview bei ‚Sky Sports’ hat Parkers Manager David Higgins geäußert, dass sein Schützling im Februar in den Boxring zurückkehren wird. Der Kampf findet in den Vereinigten Staaten von Amerika statt. Mehr wollte Higgins nicht verraten, nur so viel: „Es gibt ein Datum und einen Veranstaltungsort. Es ist der Gegner, auf den wir warten.“

Den kennt bislang wohl nur Eddie Hearn, mit dem Parker im Mai 2019 einen Vertrag über drei Kämpfe abschloss. Bisher hat Joseph Parker sein Soll nur zu einem Drittel erfüllt.

Im Juni 2019 trat der 27-jährige aus Neuseeland gegen Alex Leapai an und gewann durch TKO in Runde 10. Der zweite Kampf, der eigentlich auf den 26. Oktober angesetzt war und bei dem Parker mit Dereck Chisora im Ring gestanden hätte, wurde krankheitsbedingt abgesagt: Parker war angeblich von einer Spinne gebissen worden. Ein ärztliches Attest bescheinigte damals, dass Parker vorerst nicht in der Lage sei, zu trainieren oder zu kämpfen.

Nun bleibt abzuwarten, wen Eddie Hearn „aus dem Hut zieht“. Kommt es nun doch zum Kampf zwischen Parker und Chisora? Oder ist der Boxer aus London schon anderweitig verplant? Daniel Dubois` Promoter Frank Warren hatte Interesse daran signalisiert, im Frühjahr 2020 einen Kampf zwischen ‚Dynamite‘ Dubois und ‚War‘ Chisora auf die Beine zu stellen.

Chisora käme allerdings auch als Gegner für Oleksandr Usyk in Frage. Eddie Hearn soll – unbestätigten Gerüchten zufolge, die im Dezember aufkamen – diesen Kampf bereits für Februar in der Manchester Arena planen. Wenn dem so ist, stünde zumindest der Ort des Geschehens schon fest. Bleibt die Frage nach einem möglichen Gegner für Parker.

Dillian Whyte – so hat Eddie Hearn Ende 2019 in einem Interview erklärt – soll erst im April wieder kämpfen. Hearn hat dafür angeblich Andy Ruiz jr oder Alexander Povetkin ins Auge gefasst.

Parkers Manager erklärte im TV, bei Parkers Widersacher müsse es sich auf jeden Fall um einen Gegner von Format handeln. Fraglich ist natürlich, ob Higgins und Hearn die gleiche Vorstellung von einem “Gegner von Format” haben.

In Frage käme zum Beispiel Adam Kownacki. Einem Boxrec-Eintrag zufolge steht der Pole aus New York allerdings erst im März wieder im Ring. Sein Gegner ist noch nicht bekannt.

Agit Kabayel ist vermutlich international noch ein zu unbeschriebenes Blatt. Soweit bekannt, ist Kabayel auch anderweitig verplant: der deutsche Schwergewichtler wird am 18. Januar seinen ersten Kampf in den USA bestreiten.

Eine andere Option wäre Michael Hunter. Der 31-jährige Boxer aus den USA hat in seinem letzten Kampf gegen Alexander Povetkin bewiesen, dass man mit ihm rechnen muss. Nur mit viel „Glück“ erreichte Povetkin ein “Draw” auf den Punktzetteln. Keine Frage: Hunter wäre ein erstzunehmender Gegner.

Natürlich könnte man jetzt noch Junior Fa nennen oder Filip Hrgovic. Für beide käme ein Kampf gegen Parker zu früh.

Bleibt noch Hughie Fury. Fury ist bei Hearn unter Vertrag und hat die – möglicherweise in ihn gesetzten – Erwartungen bislang noch nicht erfüllen können. Der 25-jährige verlor im August gegen Alexander Povetkin, ein geplanter Aufbaukampf im November gegen den 37 Jahre alten Tschechen Pavel Sour kam krankheitsbedingt nicht zustande. Grund dafür war eine Virusinfektion bei Hughie Fury.

Fury hat allerdings schon mit Parker im Ring gestanden, sodass eine erneute Ansetzung für mich nicht wirklich interessant wäre, auch wenn Parker die Begegnung im September 2017 nur durch eine „Split decision“ für sich entscheiden konnte.

Laut Furys Vater und Trainer John wird sein Sohn auf einer Veranstaltung von Eddie Hearns Matchroom Boxing im Februar wieder im Ring stehen.

Mit Joseph Parker?

Der fliegt in den kommenden Tagen nach Las Vegas, um dort sein Trainingslager aufzuschlagen. Sein Gegner im Februar?

Wenn`s nach mir geht: lieber Michael Hunter als Hughie Fury.

Oder kommen andere Boxer in Frage? Was meinen die Leser von Boxen.de? Wen könnte Eddie Hearn gegen Parker antreten lassen wollen?

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2 Kommentare

  1. 5. Januar 2020 at 09:13 —

    Man munkelt der Charr hat ein Angebot vorliegen, rumble of Köln Kalk. Es soll um 100 Millionen Fritten gehen.

  2. 5. Januar 2020 at 10:24 —

    Ich vermute mal: wenn es ein Angebot von Parker gäbe, würde Charr es nicht annehmen. Ich frage mich, wann die WBA ihm den Titel aberkennt.

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