Jones mit klarem Punktsieg in Moskau: Benmakhlouf geht leer aus

Roy Jones Jr. ©Sylvana Ambrosanio.
Roy Jones Jr. © Sylvana Ambrosanio.

Die in die Jahre gekommene Boxlegende Roy Jones Jr. (57-8, 40 K.o.’s) konnte auf einer Veranstaltung in Moskau das Rad der Zeit wieder ein Stück zurückdrehen, was aber auch an der Qualität seines Gegners Zine Eddine Benmakhlouf (17-4-1, 8 K.o.’s) lag.

Benmakhlouf, der seit 21 Monaten nicht mehr im Ring gestanden hatte, versuchte, so gut er konnte, den Kampf zu machen, seine Fähigkeiten reichten aber nicht aus, um Jones ernsthaft gefährden zu können. Jones zeigte für sein Alter noch sehr gute Reflexe und konnte Benmakhlouf mit seinen Kontern und gelegentlichen Mätzchen sichtlich frustrieren.

In der dritten Runde konnte Jones mit einem linken Haken sogar deutliche Schlagwirkung erzielen, Benmakhlouf musste auf die Knie gehen und sich anzählen lassen. Jones gewann auch die nächsten beiden Runden klar, die sechste und siebte Runde liefen für Benmakhlouf wiederum etwas besser.

Jones brachte den Kampf ab der achten Runde wieder unter Kontrolle, Zwar gelang es Benmakhlouf nun öfter, seinen Gegner an den Seilen stellen, Jones konnte aber die meisten Schläge auspendeln und wirkte stets wie der Chef im Ring. Da Jones am Schluss etwas nachließ, wurde der Franzose kurz vor Ende wieder etwas stärker, für Jones reichte es aber für dennoch einen überdeutlichen Punktsieg (120-108, 119-109 und 118-111). Da das Motto der Veranstaltung „The Winner Takes All“ lautete, konnte der 44-jährige Amerikaner auch die Kampfbörse seines Gegners mit nach Hause nehmen.

Da Jones in Russland nach wie vor ein sehr gefragter Name ist, wird es wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, dass der Amerikaner über den Atlantik eingeflogen wird. „Ich bin für jeden bereit“, sagte Jones nach dem Kampf. „Mir ist es egal, ob es James Toney oder Denis Lebedev ist.“

Auf derselben Veranstaltung konnte sich der russische Mittelgewichtler Dmitry Chudinov (12-0-2, 8 K.o.’s) mit einem TKO in der sechsten Runde gegen den Kolumbianer Juan Camilo Novoa (22-6-1, 20 K.o.’s) den vakanten WBA-Interims-Titel holen. Chudinov ist damit der Pflichtherausforderer des Duells zwischen Martin Murray und Jarrod Fletcher um den vakanten regulären WBA-Titel, das am 1. Februar in Monte Carlo stattfindet. Mit Gennady Golovkin gibt es bei der WBA übrigens darüber hinaus noch einen Superchampion.

© adrivo Sportpresse GmbH

27 Gedanken zu “Jones mit klarem Punktsieg in Moskau: Benmakhlouf geht leer aus

  1. Eine Legende wie Jones hat es nicht Nötig sich lächerlich zu machen.Aber er macht es.Warum, wieso, wozu
    ist mir nicht Nachvollziehbar.Er hat doch in seiner Karriere Millionen verdient.Oder ist er doch Pleite und bietet
    sich jetzt als Journayman an.

  2. Roy, Du warst einst einer der ganz Großen. Auch der „polnische Tiger“ wäre gegen Dich chancenlos gewesen. Aber bitte – hör endlich auf zu boxen. Es schmerzt jeden Boxfan, was sich abspielt, wenn Du ins Geviert kletterst.

  3. Jones vs Lebedev würde ich gerne nochmal sehen, auch wenn mir lieber wäre das Jones aufhört. Aber dann lieber noch einen großen fight als sich gegen irgendwelche no names zu prügeln.

    Nur habe ich die befürchtung, selbst wenn Jones nochmal einen großen fight bekommt, dass er danach trotzdem nicht aufhört.

  4. Der gute Ulli wollte in der letzten Trainingseinheit vor Weihnachten den Nikolaus spielen und hat vor Cecilia seinen roten Sack ausgepackt und wollte sie reichlich beschenken. Unverstänlicherweise hat diese aber mit einem Trainerwechsel reagiert 🙁

  5. Der gute Ulli wollte in der letzten Trainingseinheit vor Weihnachten den Nikolaus spielen und hat vor Cecilia seinen roten Sack ausgepackt und wollte sie reichlich beschenken. Unverstänlicherweise hat diese aber mit einem Trainerwechsel reagiert 🙁

    😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀

Schreibe einen Kommentar