Jetzt am Samstag: Efe Ajagba vs Stephan Shaw

Jetzt am Samstag: Efe Ajagba vs Stephan Shaw

Wenn am Samstagabend im Turning Stone Resort & Casino im US-amerikanischen Verona Efe Ajagba und Stephan Shaw aufeinandertreffen, dann ist das für den 30-jährigen Shaw ein großer Schritt nach oben. Seit 2013 boxt ‚Big Shot‘ Shaw als Profi, gerade mal 18 Fights hat er in dieser Zeit gemacht. Wie es heißt, nicht die Schuld des Boxers aus St. Louis, Insider wissen von zahlreichen Unwägbarkeiten und geplatzten Verträgen zu berichten. Jahrelang – so heißt es – habe Shaw in leeren Hallen gekämpft und wenig Geld verdient. Kein Wunder, dass ‚Big Shot‘ des Öfteren darüber nachgedacht haben soll, die Handschuhe an den berühmten Nagel zu hängen.

Das alles könnte sich nun ändern. Dank eines Zufalls, denn der ursprünglich als Ajagbas Gegner vorgesehene Oscar Rivas hatte sich im Training Ende Dezember eine Netzhautablösung zugezogen.

Eine große Chance für Stephan Shaw. Und eine Chance, die er nutzen will. Wie Shaw im Gespräch mit „Boxingscene.com“ sagte, sei Ajagba zwar als Puncher bekannt, „ … aber ich bin auch ein Puncher. Ich bin Boxer-Puncher. Und ich bin kein eindimensionaler Boxer. Ich habe wirklich das Gefühl, dass Ajagba sehr eindimensional ist. Und ich glaube, dass ich am Samstagabend siegreich sein werde.“

Frank Sanchez hat es vorgemacht, als er im Oktober 2021 Ajagba in der siebten Runde zuerst nieder- und am Ende einstimmig und deutlich nach Punkten schlug. „Ich habe definitiv das Gefühl, dass ich in der Lage bin, dasselbe zu tun und mehr zu tun als Frank Sanchez“, hat Shaw in einem Interview erklärt: „Er hat definitiv eine Blaupause gezeigt, wie man Ajagba schlägt. Frank Sanchez hat definitiv eine Menge Löcher in Ajagbas Rüstung aufgezeigt!“

Trotzdem dürfte es kein einfacher Kampf für Stephan Shaw werden. Auch, wenn sein Coach Basher Abdullah in einem Interview behauptet hat, er kenne keinen Schwergewichtsboxer, der härter arbeite als Shaw.

Nachdem er im Januar 2021 wurde er wegen eines Sehnenrisses im linken Arm operiert wurde und im Oktober 2021 zwei weitere Operationen an seinen beiden Ellbogen hatte, geht es für Efe Ajagba auch darum, diese Begegnung verletzungsfrei zu überstehen. „Ich habe den Spitznamen ‚The Silent Roller‘, weil ich nicht viel rede“, hatte Ajagba bei einer der vergangenen Pressekonferenzen erklärt: „Ich habe für Samstagabend Anpassungen vorgenommen. Ich bin bereit, eine Show abzuliefern. Ich werde mehr Druck ausüben.“

Co-Main Event ist ein Zehn-Runden-Schwergewichtskampf zwischen Guido Vianello (10-0-1 bei 9 KO-Siegen) und Jonathan Rice (15-6-1, 10 KO-Siege).

5 Gedanken zu “Jetzt am Samstag: Efe Ajagba vs Stephan Shaw

  1. Denke Ajagba macht das Ding über die Runden. Sanchez hat Efe zwar dominiert aber Shaw ist nicht Sanchez. Denke auch das Stephan der bessere Boxer ist. Aber Ajagba ist 5 cm größer und hat 10 cm mehr Reichweite. Zwar schlägt Shaw mehr Kombinationen, wenn Ajagba nach seinem Jab auch mal die rechte mit nimmt wie gegen Darmos dürfte er sich schon respekt verschaffen…………….

    1. Das war ne echt gute Vorschau auf den Kampf. Hätte gedacht, Shaw würde sich besser schlagen, zumal er bei Boxrec vor Rivas gerankt war. Da sieht man allerdings, dass Sanchez wirklich auf dem Weg in die erste Reihe ist. Der Kubaner hat zwar eine große Klappe, aber offensichtlich auch viel dahinter.

      1. Denke Sanchez und Makhmudov könnten sich nach vorne Boxen. Mal gucken. Ajagba, Shaw, Hrgovic, Dubois,Kossobutsy, Gassiev und evtl. Yoka wenn der sein Mindest noch mal hinbekommen sollte, sind so 2. Und 3. Reihe. Da kann jeder jeden schlagen…………

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