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Jess Willard: Schwergewichtsweltmeister durch Betrug?

In Europa tobt der Erste Weltkrieg. In den USA, die erst später in den Krieg eingreifen, sucht man einen Schwergewichtler, der es mit dem verhassten schwarzen Titelträger Jack Johnson aufnehmen kann. Sieben Herausforderer hatte Johnson auf die Bretter geschickt, alle vorher als „Weiße Hoffnung“ angekündigt. 1910  war Ex-Schwergewichtsweltmeister James J. Jeffries  beim Versuch eines Comeback von Johnson förmlich auseinandergenommen worden. Mit Jess Willard, an die zwei Meter groß und weit über 100 kg schwer, glaubt man, endlich einen weißen Schwergewichtler gefunden zu haben, der die siebenjährige Herrschaft Jack Johnson beenden könnte. Und die Rechnung geht scheinbar  auf: In der 26. Von 45 angesetzten Runden liegt der Weltmeister flach auf dem Ringboden. Nur: Der Sieg Willards wird kurz danach von kritischen Beobachtern als Bluff abgetan, die Weltmeisterkrone als unverdient gebrandmarkt.

Jess Willards Familie und der Weg zum Boxen

Der Sohn eingewanderter walisischer Eltern, Myron und Margaret Willard, wird am 29. Dezember 1881 in einem kleinen Ort in Kansas geboren. Er ist der Jüngste von vier Brüdern. Sein Vater stirbt bereits mit 37 Jahren an den Folgen einer Verwundung, die er im amerikanischen Bürgerkrieg erlitten hat. Seine Mutter heiratet nach dem Tod ihres ersten Mannes im Jahre 1891 Elisha Stalker, einen Farmer. Der „neue“ Vater bringt einige Kinder aus erster Ehe mit in die neue Familie.

Jess wächst in der Ranch seines Stiefvaters auf und  arbeitet schon sehr früh auf der Farm mit. Mit seinen Brüdern, auch mit den Stiefbrüdern, kommt er gut zurecht, wird berichtet. Sehr ungern besucht er die Schule, auch seine Leistungen sind dort wenig zufriedenstellend.  Willard erste Liebe gilt den Pferden, und als Heranwachsender beschäftigt er sich intensiv mit ihnen.

Im Jahre 1908 heiratet er in Leavenworth (Kansas) die vier Jahre jüngere  und aus der näheren Umgebung stammende Harriet („Hattie“) Evans. Das Paar bringt es mit der Zeit auf fünf Kinder.  

Er ist nun als Arbeiter  in einer Fabrik beschäftigt, weil er sich dort mehr Einkünfte verspricht.  Um die Körperkräfte des außergewöhnlich groß gewachsenen Willards  spinnen sich schon zu dieser Zeit Legenden,  zum Beispiel, dass er ohne Mühe Spitzhacken verbiegen und Jungstiere mit der bloßen Faust zu Boden zwingen könne.  Ein boxbegeisterter Kollege rät ihm, es mit dem Boxen zu versuchen.  Von Willard soll als Antwort gekommen sein, ihm liege es nicht, andere Menschen zu verprügeln.

Dennoch beginnt Willard mit einem ersten „Training“. Sein Kollege, der fest an Willards Fähigkeiten glaubt, vermittelt ihm elementare Grundbegriffe des Boxsports. Man sieht Willard in dieser Zeit, als er schon auf die Dreißig zugeht, auf Jahrmärkten boxen. Mit einigem Erstaunen konstatiert er, wie leicht es ihm fällt, seine Gegner zu Boden zu schicken.

Der Aufstieg des „Pottawatomie Giant“

Nach einigen Kämpfen, die offiziell nicht registriert sind, gibt Willard, dem der  offizielle Kampfname „Pottawatomie Giant“ wegen seines Wohnsitzes und seiner für damalige Verhältnisse riesenhaften Größe verpasst wird, sein Debüt am 15. Februar 1911 in Sapulpa (Oklahoma) gegen Lewis Fink.  Er verliert den Kampf in der zehnten von fünfzehn angesetzten Runden. Willard hatte Fink in der dritten Runde zu Boden geschickt, war dann aber disqualifiziert worden, als er seinen Gegner nach einem Schlag im Clinch auf den Ringboden warf. Bereits einen Monat später knockt er aber Fink im Refight in der dritten Runde aus. Bis zum Oktober 1911 gewinnt er sechs Kämpfe, vier davon durch Knockout. Im Kampf gegen Joe Cox aus St. Louis, der mit 1,96 m fast so groß wie er selbst ist, unterliegt er durch TKO. Überliefert ist, dass er zum Ende der fünften Runde zum Ringrichter sagt, dass er keine genügende Kondition besitze, um den Kampf durchzustehen.

Auch im Jahre 1912 geht sein Siegeszug weiter. Nur einmal muss er sich auf ein „Unentschieden“ einlassen, in den anderen sechs Kämpfen siegt er, fünf Mal durch Knockout. 1913 verliert er nur einmal nach Punkten und bringt einen Kampf „unentschieden“ zu Ende, in den restlichen acht Kämpfen gewinnt er, meistens durch KO. Im August 1913 tritt er gegen John „Bull“ Young an. In der elften Runde streckt ein rechter Aufwärtshaken den Mann aus Wyoming nieder. Am folgenden Tag verstirbt Young. Todesursache: Genickbruch. Willard wird zwar keine Schuld am Tod seines Gegners gegeben, will aber nach diesem Ausgang des Kampfes nicht mehr boxen. Die selbst auferlegte Auszeit währt aber nur einige Monate, dann sieht man ihn im Ring wieder.  

Das Jahr 1914 beginnt für ihn mit einer Niederlage durch „Newspaper-Decision“  gegen Tom McMahon, der mit 180 cm Körpergröße zwanzig Zentimeter kleiner und  seinem ca. 79 kg Gewicht um fast dreißig Kilogramm leichter als Willard ist. In den nächsten beiden Kämpfen im April 1914 gegen Dan Bailey und George Rodel   siegt er aber wiederum durch Knockout.  Und steht damit vor dem Kampf seines Lebens, dem Kampf um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht. Die weißen Boxfans sehen ihn als „Great White Hope“.

“The Great White Hope” vs. Jack Johnson um die Schwergewichtskrone

Weltmeister aller Klassen ist seit sieben Jahren Jack Johnson. Von der weißen Bevölkerungsmehrheit ist der Champ verhasst. Wo er auftaucht, wird er geschmäht, ausgebuht, ausgepfiffen. Jack Johnson verstärkt die Antipathien noch, indem er gewollt provokant und protzig durch die Lande unterwegs ist. Dass er eine weiße Frau geheiratet hat, macht ihn in den Augen einer rassistisch motivierten weißen Öffentlichkeit noch verhasster. 37 Jahre alt ist der Champ, und der Veranstalter, Jack Curley, bietet 30.000 Dollar für die Titelverteidigung gegen Willard. Der Weltmeister hat drückende Schulden, die durch sein ausschweifendes Privatleben verursacht ist; er braucht das Geld. Er ist überzeugt davon, dass  er keine Probleme mit einem Herausforderer haben wird, der erst seit wenigen Jahren im Ring steht und der mit dem Boxen begann, als er fast die Dreißig überschritten hat. Darüber  hinaus setzt er darauf, dass Willard seit über einem Jahr keinen Kampf mehr bestritten hat.

Willard dagegen ist überzeugt, den Champ zu schlagen, der mit den Jahren an Kondition und Kräften eingebüßt hat.  Die Wetten stehen 5:8 gegen ihn. Er weiß, dass das weiße Publikum wie eine Wand hinter ihm stehen wird. Zudem ist der Kampf auf 45 Runden angesetzt, und Willard glaubt, dass bei einer derart langen Kampfzeit dem Weltmeister auf kurz oder lang die Luft ausgehen wird. Diese Einschätzung geht scheinbar in Erfüllung.  Am Kampftag, dem 05. April 1915, sieht man den Weltmeister in den ersten 25 Runden ständig im Angriff; Johnson ist technisch weit überlegen, punktet Willard aus und macht ihn vor dem Publikum nahezu lächerlich. Willard bringt nur vereinzelt Schläge ins Ziel und muss die Haken und Gerade des Weltmeisters verdauen. Ein entscheidender Treffer Johnsons aber ist nicht zu sehen. Kaum einer der Zuschauer glaubt noch an eine Chance für Willard. Dann kommt die 26. Runde. Willard schlägt seine gefürchtete Rechte an die Kinnspitze des Weltmeisters. Und der Champ liegt rücklings flach auf dem Ringboden, in der glühenden Sonne. Die weißen Zuschauer veranstalten einen Heidenlärm, stehen auf Stühlen und Bänken, jubeln lauthals: Endlich ist ein Weißer wieder Weltmeister im Schwergewicht.  Eine Zeitung in New York schreibt nach dem Kampf, dass Johnson „wie ein verendetes Raubtier“ auf dem Ringboden ausgebreitet lag.

War Willards Sieg ein Riesenbluff?

Die Presse veröffentlich nach dem Kampf Fotos, in denen der alte Weltmeister nach dem Niederschlag auf dem Boden liegt und seine Augen vor der stechenden Sonne zu schützen versucht. Behauptet wird, dass ein Boxer, der gerade ausgeknockt wird, zu einer solchen Maßnahme nicht fähig sei. Daher sei die Geste Johnson ein Hinweis darauf, dass der Kampfverlauf abgesprochen gewesen sei. Johnson selbst behauptet später, dass er sich habe bestechen lassen. Er sei vor dem Kampf von „Männern in Kapuzen“ mit dem Tode bedroht worden.

Es gibt aber auch andere Stimmen. Einige Boxbeobachter berichten, dass Johnson untrainiert  und nach 25 Runden derart ausgebrannt gewesen sei, dass er nicht mehr weiterkämpfen konnte und quasi zusammengebrochen sei. Man habe schon während des Kampfes beobachten können, dass der Weltmeister seine Bewegung kaum mehr unter Kontrolle gehabt habe.

Es wird wohl für immer unklar bleiben, ob der Kampf abgesprochen gewesen ist. Neue Sachverhalte und Fakten´, die das Geschehen in ein anderes Licht setzen könnten, werden wohl kaum auftauchen. Der Kampf gilt jedenfalls als der erste Skandalkampf in der Geschichte der Weltmeisterschaftskämpfe im Schwergewicht.

Mühsame Titelverteidigung gegen Frank Moran

Vier Jahre lang behält Willard die Schwergewichtskrone. Vier Jahre, in denen er nur ein einziges Mal seinen Titel erfolgreich verteidigt. Erst am 25. März 1916 kommt es im Madison Square Garden zu New York zur Titelverteidigung gegen Frank Moran. Der aus Pittsburgh stammende Moran, sechs Jahre jünger als der Weltmeister, ist kein einfach zu boxender Herausforderer, zumal Jack Johnson nur wenige Jahre zuvor  knapp nach Punkten gegen ihn bestanden hatte. Willard kann ihn nur über zehn Runden nach Punkten in einer „Newspaper Decision“ besiegen. Nach dem Kampf behauptet er, „alle Knochen“ seiner rechten Hand seien seit der dritten Runde gebrochen gewesen. Der Ringarzt, Dr. Lewis Morris, der ihn nach dem Kampf untersuchte, kann aber lediglich einen angebrochenen Finger der rechten Hand feststellen. Für den Kampf erhält er eine Börse von über 47.000 Dollar, sein Gegner die Hälfte. Übrigens: Erstmals tritt Tex Rickard als Promoter in New York in der Öffentlichkeit auf. Er sollte einer der bekanntesten Veranstalter der Boxgeschichte werden.

Jack Dempsey und der Untergang Willards

Mehr als drei Jahre dauert es, bis sich Willard auf einen weiteren Herausforderer einlässt. Es ist Jack Dempsey, fast 15 Zentimeter kleiner als Willard und mit seinen beim Gewichtstermin ermittelten knapp 85 kg um über 25 kg leichter. Dempseys Aufstieg war nicht ohne Brüche verlaufen, aber durch seine Puncherqualitäten und auch für diese Zeit durchaus akzeptablen technischen Fähigkeiten hat er die Chance zur Herausforderung des Weltmeisters erhalten. Willard dagegen hat das vorbereitende  Training, so wird überliefert,  wenig ernstgenommen, hat Fett angesetzt, ist aber dennoch völlig davon überzeugt, mit seinen ungleich besseren körperlichen Voraussetzungen den Herausforderer mühelos schlagen zu können. Auch bei den Buchmachern in den Wettbüros ist der Weltmeister klarer Favorit.

Kampftag ist der 04. Juli 1919, Austragungsort: Toledo in Bundesstaat Ohio. Tex Rickard, der in der Ecke von Dempsey steht, hat Angst um seine in den Boxsport investierten Finanzmittel. Berichtet wird, dass er dem Herausforderer zuflüstert, dass er zu Boden sinken solle, wenn der Weltmeister zu hart zuschlage. Er wolle nicht, dass Dempsey im Ring vom Weltmeister getötet werde, wie es schon einmal passiert sei.

Kaum ist der Gong ertönt, kommt Dempsey in seiner typisch gebückten und vorgebeugten Haltung aus der Ringecke geschnellt, schießt eine harte Rechte an die Rippen Willards, lässt einen Linkshaken ans Kinn folgen, und der Weltmeister liegt das erste Mal auf dem Boden. Noch einmal trifft er Willard voll, und wieder geht er schwer zu Boden. Willard steht wieder. Sechsmal sucht der Weltmeister in der ersten Runde den Boden auf. Nach Niederschlag Nummer sieben wird Willard vom Ringrichter Pecord ausgezählt, Dempsey zum Sieger erklärt. Dann erfährt Pecord, dass er die Ringglocke nicht gehört habe und muss den Kampf erneut beginnen lassen. Dempsey, der den Ring bereits verlassen hat, kehrt zurück. Und die Hinrichtung des Weltmeisters geht weiter. In der zweiten Runde wird er zwar nicht zu geschickt, muss aber weiter harte Schläge hinnehmen. Auch die dritte Runde übersteht er ohne Niederschlag, ist aber  nahezu verteidigungsunfähig. Der Ringrichter beendet den Kampf, der eher eine Schlacht gewesen ist. Neuer Weltmeister: Jack Dempsey. Selten hat man eine solche Hinrichtung im Ring gesehen. Willard ist schwer gezeichnet. Die ärztliche Untersuchung nach dem Kampf ergibt, dass einige Gesichtsknochen förmlich zersplittert sind. 

Karriereende

Nach der vernichtenden Niederlage gegen Dempsey zieht sich der Exweltmeister zunächst für längere Zeit zurück und pflegt seine im Kampf davongetragenen Wunden. Erst vier Jahre später ist er im Ring zurück und versucht ein Comeback. Gegner des nun bereits über Vierzigjährigen: „The Auburn Bulldog“ Floyd Johnson. Nach elf Runden besiegt er den Kalifornier im Mai 1923 durch TKO.   Genau zwei Monate später, am 12. Juli 1923, trifft er in „The Battle of Giants“, wie der Kampf vermarktet wird, auf  Luis Angel Firpo. Der Argentinier ist klarer Favorit und zeigt sich im Kampf gegen den Exweltmeister deutlich überlegen: Er gewinnt sechs Runden; Willard kann nur eine Runde ausgeglichen gestalten. In der achten Runde trifft ihn eine harte Rechte des dreizehn Jahre jüngeren Südamerikaners, und Willard ist vorzeitig besiegt.  Es ist sein letzter Kampf; nach der Niederlage tritt er vom aktiven Boxsport zurück.

Kampfstatistik: Willard bestritt 28 Kämpfe. 22 davon beendet er siegreich (20 vorzeitig). Fünf Kämpfe verliert er, einer geht „unentschieden“ aus.

Nach seiner Boxkarriere wird Willard zum durchaus erfolgreichen Geschäftsmann. Er beteiligt sich an Immobilienunternehmen und  Supermarktketten, daneben verdient er als Ringrichter bei Wrestling-Veranstaltungen zusätzlich.

Jess Willard ist 87 Jahre alt, als er am 15. Dezember 1968 in Los Angeles verstirbt.

Resümee

Zweifellos gehört Willard nicht zu den Großen in der Reihe der Schwergewichtsweltmeister. In seiner Autobiographie urteilt Muhammad Ali, dass Willard nach seiner Einschätzung zu den Schwächsten der WM-Geschichte zählt: Er sei äußerst langsam gewesen, technisch deutlich limitiert. Allein seine Körpermaße hätten ihn im Ring Vorteile verschafft und aufsteigen lassen. Dass er gegen Jack Johnson gesiegt habe, sei einzig auf Betrug zurückzuführen.

Klar ist aber auch, dass Willard einen vernichtenden Punch in seiner Rechten besaß. Auch eine „erstaunliche Gewandtheit“, die bei seiner Größe und seinem Gewicht umso bemerkenswerter sei, wird ihm von manchen Boxhistorikern zugesprochen. Man darf auch nicht vergessen, dass Willard über ausgezeichnete Nehmerqualitäten verfügte, was besonders im Kampf gegen Jack Johnson und Jack Dempsey deutlich zu sehen war. Seine technischen Fertigkeiten waren allerdings in der Tat limitiert.

Es ist wohl denen Recht zu geben, die Jess Willard mit dem Schwergewichtsweltmeister der frühen 1930er, dem Italiener Primo Carnera, verglichen haben. Carnera war von ähnlicher Statur, hatte einen durchaus harten Punch, war aber deutlich begrenzt in seinen boxerischen Mitteln. So, wie Primo Carnera als einer der Platzhalter für den kommenden Stern Joe Louis gesehen werden kann, war Jess Willard ein Übergangsweltmeister auf dem Weg zum großen Jack Dempsey.  Mit Jack Dempsey, der Willard vernichtend schlug, tritt ein Mann an die Spitze des Schwergewichts, der den Thron für lange Zeit besetzen wird.

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8 Kommentare

  1. killings fields
    30. August 2012 at 19:35 —

    Nach der niederlage gegen Jack Johnson nach seinem Comeback, hat James J. Jeffries
    gesagt dass auch früher als er in seiner besten Verfassung war gegen Johnson verloren hätte, da Johnson ihm überlegen sei.

  2. The big F
    30. August 2012 at 20:21 —

    @ Paul

    Sehr guter und informativer Artikel. Endlich mal ein Artikel, wo mehr über Williard drin steht. Sonst liest man meist nur über ihn, wie er von Jack Dempsey zerlegt wurde und das er möglicherweise, durch Betrug gegen Johnson gewonnen hat.

    Auch das Fazit ist etwas mehr aus.sagender als die üblichen Fazits, die man über Willard liest. Denke auch, dass Williards Schlagkraft, seine Nehmerfähigkeiten und seine ” Gewandheit” nicht ganz ohne waren. So ”schlecht” wie er immer dargestellt wird, hat er gar nicht geboxt. Es gibt Kämpfe von ihm auf Youtube und da sieht man, das er durchaus Potenzial hatte. Ich schätze ihn stärker ein als Primo Carnera.

  3. Norman
    30. August 2012 at 20:26 —

    Da geb ich Ali völig recht das der zu den Schwächsten der WM-Geschichte zählt: Er sei äußerst langsam gewesen, technisch deutlich limitiert. Allein seine Körpermaße hätten ihn im Ring Vorteile verschafft und aufsteigen lassen.

    aber diese aussage trifft auch absolut zu Valuev ist mir eben aufgefallen genau das gleiche weil boxen konnte der langsame golum auch nicht

  4. The big F
    30. August 2012 at 20:33 —

    @ Norman

    Foreman hatte auch ” nur ” Schlagkraft. Marciano wäre ohne seine Kondition auch ein niemand gewesen. Was wäre David Haye ohne seine Schnelligkeit ?? Viele Boxer hatten und haben halt meist nur einen richtigen Trumpf, der sie von anderen unterscheidet und sie den Titel gewinnen und / oder behalten läs.st.

  5. Carl
    31. August 2012 at 19:19 —

    Kann mal jemand den Begriff “Newspaper-Decision” erklären?

  6. killings fields
    1. September 2012 at 18:53 —

    @ The big F sagt:

    Es gibt Boxer die alle mögliche Qualitäten besitzen , zum Beispiel Joe Calzaghe.

  7. The big F
    1. September 2012 at 19:52 —

    @ killings fields

    So ist es. und jeh mehr Qualitäten ein Boxer vereint, desto ehr wird er zur Legende. Dann ist er mehr als ein ”gewöhnlicher ” Champ. Zbs. Ali, Tyson usw…

  8. Abraham der Schinken-Spezialist
    9. November 2013 at 08:08 —

    Jeder weiß doch dass der Willard nur durch Betrug WM wurde! Da kann es überhaupt keinen zweifel geben!

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