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Jason Quigley – Kampfangebot von ‚Canelo‘ Alvarez

Jason Quigley – Kampfangebot von ‚Canelo‘ Alvarez

Der irische Mittelgewichtler Jason Quigley hat angeblich das Angebot bekommen, am 12. September gegen Saul Alvarez anzutreten. Wir von Boxen.de hatten bereits vermutet (KLICK), dass Quigley in die engere Wahl kommt. „Golden Boy und mein Management haben mit mir Kontakt aufgenommen. Sie haben mir angeboten, gegen ‚Canelo‘ Alvarez zu kämpfen.“ erklärte Quigley jetzt in einem Interview.

Der Ire, der in Kalifornien lebt, wechselte 2014 ins Profilager und ist – wie Saul Alvarez – bei „Golden Boy Promotions“ unter Vertrag. Mit einer Bilanz von 18-1-0 bei 14 KO-Siegen steht der 29-jährige eigentlich nicht schlecht da, hat aber wohl die Erwartungen von „Golden Boy“ nicht erfüllen können. Vor allem mit der Aufgabe im Kampf gegen den 36 Jahre alten Tureano Johnson im Juli 2019, dürfte sich ‚El Animal‘ geschadet haben.

Aber „Golden Boy Promotions“ geht es letztendlich wohl nicht darum, einen guten, sondern einen bezahlbaren Gegner für ‚Canelo‘ zu finden. Quigley hat vermutlich einfach „gepasst“: günstig und ungefährlich – ohne damit Jason Quigley zu nahe treten zu wollen.

Möglicherweise rechnet sich der 29-jährige sogar Siegeschancen aus. „Am 12. Juli 2014 hatte ich meinen ersten Profikampf im MGM Grand in Las Vegas auf der Canelo-Lara-Undercard. Und jetzt – ein paar Jahre später – kämpfe ich möglicherweise gegen ihn. Eine verrückte Karriere!“ hat Quigley sinngemäß in einem Interview gesagt.

Und eine etwas schönfärberische Formulierung. Für ‚Canelo‘ ist das Ganze ein Stay busy-Fight ohne großes Risiko. Und ohne Zuschauer. Deswegen wäre es durchaus möglich, dass die Begegnung auch fernab der üblichen Veranstaltungsorte stattfindet. Soweit bekannt, hat Oscar De La Hoya bestätigt, dass der Fight im „Fantasy Springs Resort Casino“ im kalifornischen Indio über die Bühne gehen könnte.

Aber noch sind weitere Veranstaltungsorte im Gespräch: „Golden Boy“ erwägt zum Beispiel auch einen Kampf unter freiem Himmel vor dem Mount Rushmore oder auf der ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz in der Bucht von San Francisco.

Zur Zeit deutet allerdings alles darauf hin, dass Fantasy Springs sich durchsetzen wird: „Wenn unsere Optionen Mount Rushmore, Alcatraz und Fantasy Springs sind, würde es mir nichts ausmachen, nach Fantasy Springs zu gehen, da dies aufgrund unserer Partnerschaft mit dem Casino für uns am bequemsten wäre.” hat De la Hoya im Gespräch mit Journalisten gesagt.

Einfacher Gegner, bequemster Veranstaltungsort – fertig ist Kampf Nummer 4 für Saul Alvarez, der 2018 mit DAZN einen Vertrag über 365 Millionen US-Dollar für 11 Kämpfe unterschrieben hat. Fraglich ist, ob der Streamingdienst bei der Gegnerwahl nicht doch noch ein Wörtchen mitzureden hat.

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2 Kommentare

  1. 17. Juli 2020 at 09:22 —

    Naja, wer weiß… vielleicht geht die Zimtpussy mit dergleichen Einstellung an den Gegner ran wie AJ an Ruiz ranging (1. Kampf)

  2. 20. Juli 2020 at 09:55 —

    Gäähn,……könnte mir vorstellen das Canelo bessere Sparringspartner hat als es Quigley als Gegner wäre!?

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