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Japanische Boxer in Tokyo erfolgreich

Relativ kurz aber für die Gegner nicht gerade schmerzlos erledigten die japanischen Heimboxer heute in Tokyo ihre Jobs. In allen 6 Kämpfen siegten die Japaner innerhalb von maximal 3 Runden. Bei den 4 Aufbaukämpfen kann man das wegen der zu erwartenden leichten Gegner noch wenig überraschend finden. Aber das es auch beiden 2 Titelkämpfen so schnell ging, war schon stark.

Im Halbfliegengewicht verteidigte der 26-jährige Ken Shiro (12(6)-0-0) seinen WBC-Titel gegen den 10 Jahre älteren mexikanischen Herausforderer Ganigan Lopez (34(19)-7(1)-0). Nach einer ersten „Abtastrunde“ nahm der Kampf bereits in Runde 2 mehr Fahrt auf. Shiro stieß immer wieder zu Angriffen vor und verlängerte danach gleich wieder die Distanz. Nach 2 Minuten landete der Japaner mit der rechten Schlaghand einen Bodyshot beim Mexikaner, mit dem er den Kampf beendete. Lopez ging runter und war nicht mehr kampffähig. Dieser Kampf war ein Rematch. In der ersten Begegnung erzielte Ken Shiro über die volle Distanz nur einen knappen Punktsieg. Resultat diesmal: Erfolgreiche Titelverteidigung durch KO 2.

Der zweite Hauptkampf war noch schneller vorbei. Der bisherigen WBO-Superfliegen Champ Naoya Inoue (15(13)-0-0) war ins Bantam aufgestiegen und wollte gleich in seinem ersten Kampf in der neuen Gewichtsklasse um einen Titel boxen. Sein Gegner war der britische WBA-Champ Jamie McDonnell (29(13)-2-1). Der über 10 cm höher aufragende Titelträger war für den Herausforderer eine leichte Beute. Bereits nach 1 ½ Minuten brachte der Japaner eine harte Führhand zum Kopf ins Ziel, die McDonnell schwanken lies. Gleich danach gelang ihm wieder mit der Linken ein Volltreffer zum Körper, die den Briten fällte. Resultat: Erfolgreicher Titelgewinn für den Herausforderer durch KO 1.

In den anderen 4 Kämpfen dieser Veranstaltung gab es ähnliche Ergebnisse. Die Gegner waren maximal in Runde 3 abgefertigt. Für die „Ohashi Boxing Promotions“ war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Promoter Hideyuki Ohashi war von 1985 bis 1993 selbst aktiver Boxer und in dieser Zeit Weltmeister der Verbände WBC und WBA im Strohgewicht.

Mit diesen Ergebnissen wurde einmal mehr aufgezeigt, dass spektakuläe KO-Resultate auch in den „kleinen“ Gewichtsklassen möglich sind. Leider finden diese Fights insgesamt noch viel zu wenig Beachtung.

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7 Kommentare

  1. 25. Mai 2018 at 20:54 —

    Alles Show….Jepanische Boxer sind wie Samurai….absolute Witzfiguren….Auch die so mächtigen Samurai haben niemanden besiegt….die haben sich nur gegenseitig die Fresse poliert…als sie zum ersten Mal im Ausland gekämpft haben (Korra) sind sie vernichtet worden….die Japaner erinnern an die Deutschen…..auch Deutsche stilisieren sich als Kriegernation….dabei ist der größte Gegner den die Deutschen besiegt haben die Franzosen (15 Millionen weniger Einwohner) ….und wen haben die Japaner/Samurai besiegt??? NIEMANDEN

    • 25. Mai 2018 at 21:58 —

      Also Takashi Miura hatte vor Jahren einen Mexicaner in Mexico über die Punkte besiegt und hatte den Mexicaner 2mal Boden, er ging auch einmal zu Boden stand aber wieder auf und hat wie ein Samurai zu Ende gekämpft immerhin etwas ^^

  2. 25. Mai 2018 at 20:57 —

    (Korea) sollte es heißen

  3. 26. Mai 2018 at 11:29 —

    California… was hat deine Argumentation von Sumoringern und längst vergangenen Kriegen mit dem Boxsport-Event in Tokyo zu tun? Du pauschalisierst. ´Genau so könnte man behaupten, alle kalifornischen Männer wären schwul…. das hat genau den gleichen Aussagewert … und ebensowenig mit dem Event zu tun.

  4. 26. Mai 2018 at 12:38 —

    Kurzarbeit in den beiden Hauptkämpfen in Japan. Von McDonnell kam ja gar nichts, wie konnte der bloß mal WM werden?

    • 26. Mai 2018 at 12:46 —

      Das könnte Einiges erklären

      Quelle: Sportforen

      youtu.be/FljX3Eq02xQ

      • 29. Mai 2018 at 08:07 —

        Absolut albernes Interview. Selbstverständlich wusste er ganz genau, was ihn in Japan erwartet. McDonnell war auch nicht mehr in der Lage, das Bantamgewicht vernünftig zu bringen.

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