BoxgeschichteTop News

James J. Braddock: Der Sensationsweltmeister

Der märchenhafte Aufstieg des James J. Braddock von einem fast vergessenen und verarmten Boxer zum Weltmeister im Schwergewicht animiert Hollywood im Jahre 2004 zu einem kassenfüllenden  Spielfilm. Russell Crowe spielt den Schwergewichtler, Renée Zellweger seine Ehefrau. Nicht ohne Grund ist er  schon sehr früh als „Cinderella Man“ bezeichnet worden. Eine Lebensgeschichte, die die Tiefen des Untergangs und die schillerndsten Höhen des Erfolgs beschreibt. Das Bild von der Achterbahn des Lebens trifft auf kaum einen anderen mehr zu als auf ihn.

Die Anfänge

Geboren wird er als James Walter Braddock am 07. Juni 1905 in New York City in der 48th Street; später wurde er nur Jim gerufen. Bei der Geburt soll er über sieben Kilogramm gewogen haben. Seine Eltern, Joseph Braddock und Elisabeth geb. O’Toole, sind irische Einwanderer. Die Familie muss insgesamt fünf Söhne und zwei Töchter in einer winzigen Wohnung versorgen. Nicht lange danach zieht die Familie um in eine kleine Gemeinde ins westliche New York.

Wie viele Jungen in den USA in dieser Zeit zieht es ihn zunächst zum Baseball. Er ist mit den anderen Kids seiner Straße  oft am Hudson River zu finden und träumt davon, einmal Feuerwehrmann oder Lokführer zu werden. Zu Beginn er 1920er Jahre  arbeitet er unter anderem als Botenjunge, Lastwagenfahre und Laufbursche in einer Spinnerei. In dieser Zeit beginnt er, nicht nur Interesse, sondern auch Leidenschaft  zum Boxsport zu entwickeln.  Einige Jahre sieht man ihn als durchaus erfolgreichen Amateur.  In einem seiner ersten Kämpfe soll ihm nach eigenen Aussagen  nach einem Niederschlag im Halbschlaf ein Mädchen erschienen sein, die er dann beim Erwachen in der ersten Reihe am Ring leibhaftig vor sich sah. Nach einem Jahr heiratet er genau dieses Mädchen.

Aufstieg und tiefer Fall

1926, mit noch nicht 21 Jahren, wird er Profi. In seinem Debütkampf am 13.04. 1926 in New Jersey, da ist er noch als Halbschwergewichtler registriert,  trifft er auf Al Settle, kann aber nur eine unentschiedene Kampfwertung erzielen. Nur wenige Tage  später fegt er mit einem KO in der zweiten Runde den als „German Oak“ auftretenden deutschstämmigen Georg Deschner weg, der schon in Runde eins, schwer getroffen von einer Rechten, zu Boden gegangen war. Die nächsten Kämpfe beendet er ebenfalls  fast durchweg  mit kurzrundigen Knockouts.  Eine erste Niederlage muss er erst  Ende Mai 1927 einstecken, als er gegen Paul Cavalier in einer „Newspaper-Decision“ nach Punkten unterliegt. In den USA wird er zu dieser Zeit von vielen als aufgehender Stern am Schwergewichtshimmel gesehen. Er erhält mittlerweile durchaus vergleichsweise akzeptable Gagen, die er zum Teil in scheinbar sichere Anlagen steckt.

Am 18. Juli 1929 fordert er Tommy Loughran, den amtierenden Weltmeister im Halbschwergewicht, heraus. Der Versuch missglückt, Loughran siegt über 15 Runden deutlich nach Punkten. Es ist der Beginn eines langanhaltenden Abstiegs des Jim Braddock.  Er verliert nahezu jeden Kampf, unter anderem gegen Joe Sekyra, den Max Schmeling zwei Jahre zuvor ausgeknockt hatte und der damit seinen ruhmreichen Weg  in den USA gestartet hatte. Als Braddock  im Jahre 1934 einen Bruch der rechten Hand erleidet, steht er vor dem kompletten Aus. Seine Ersparnisse sind durch die Weltwirtschaftskrise dieser Jahre verbraucht, und er muss mit dem spärlichen  Arbeitslosengeld  zurechtkommen. Es gibt keinen mehr, der ihm noch eine Chance einräumt, wieder aufsteigen zu können. Die Presse gibt ihn auf, die Manager kündigen die Verträge mit ihm. Oft ist er am Hafen in New Jersey zu finden, wo er um Arbeit nachfragt.

Das, was ihm dort einige Zeit später passiert, lässt ihn fast in die kriminelle Szene rutschen: Jim wird von einem Unbekannten am Hafen angesprochen, ob er schnelles Geld machen wolle. Natürlich ist er dabei. Er soll nur, sagt der Auftraggeber, einige Männer von New York nach Boston bringen. Ihm fällt auf, dass die Männer im Auto kein Wort sagen, obwohl er einige Mal das Wort an sie richtet.  Das wird Braddock unheimlich. Er gibt vor, Benzin tanken zu wollen und ruft einen New Yorker  Freund  an, während die Männer im Auto verbleiben. Der Freund saust mit einem Auto heran und erreicht noch rechtzeitig die Tankstelle, so dass Jim zurück nach New York gebracht wird. Das Geld hat er natürlich nicht erhalten. Später stellt sich heraus, dass die Männer, die Jim kutschieren sollte, gesuchte Bankräuber sind. Es ist der tiefste Punkt im Leben Braddocks, und er hat diese Zeit niemals vergessen. Das, was er damals erlebte, sagt er sich, soll ihm niemals wieder passieren.

Das Comeback

Die Tage in der Mitte des Jahres 1934 sind der Wendepunkt in der Lebensgeschichte Jim Braddocks. Der am 14. Juni im Madison Square Garden zu New York angesetzte Kampf von Corn Griffin, einem erstrangigen Schwergewichtler aus Florida, droht zu platzen. Dessen vorgesehener Gegner muss wegen Verletzung passen.  Als „Ersatzmann“ wird der Underdog  und scheinbar chancenlose James J. Braddock verpflichtet. Von allen schon abgeschrieben, auch deswegen, weil er bereits fast die dreißig Jahre erreicht hat, ergreift er mit beiden Händen die  Herausforderung als letzte Möglichkeit, die sich ihm quasi als göttliche Fügung bietet. Obwohl er in der zweiten Runde niedergeschlagen wird, knockt er den Kalifornier in der dritten Runde aus. Nun ist das Glück wieder mit ihm. In zwei nachfolgenden Punktsiegen gegen John Henry Lewis, den er in der fünften Runde zu Boden schlägt, und Art Lasky, beide sind durchaus gut platzierte Weltranglistenboxer,  wird er zum Herausforderer des Weltmeisters im Schwergewicht, und auf dem Thron sitzt seit einem Jahr Max Baer.

Der Sensationsweltmeister

10:1  lauten die Wetten in den Wettbüros gegen den Herausforderer. Es gibt kaum einen „Experten“, der ihm die kleinste Chance gegen Baer einräumen will. Die 10:1-Quote ist eine der höchsten Quoten, die in der Geschichte der Kämpfe um die Schwergewichtsweltmeisterschaft vergeben worden ist.

Für Max Baer ist es die erste Titelverteidigung. Nach seinem überragenden Sieg im Weltmeisterschaftskampf gegen Exweltmeister Primo Carnera, den er nahezu zertrümmert hat, sitzt er fest im Sattel. In einem Nichttitelkampf hatte er in Chicago King Levinsky Ende Dezember 1934 in der zweiten Runde ausgeknockt. Für den Titelkampf gegen den Außenseiter  Braddock trainiert er kaum, feiert lieber rauschende Feste in Bars und Kneipen, umgeben von Mädchen und Frauen. Er ist überzeugt, dass er Braddock ohne große Mühen schlagen kann  und dabei noch Zeit finden wird, seine üblichen Clownerien abzuziehen.

Ganz anders dagegen sieht’s bei Braddock aus. Er bereitet sich systematisch auf den Kampf vor, analysiert die Schwächen des Gegners, trainiert hart. Er begreift den Kampf als eine nie wiederkehrende Lebenschance und tut alles, um sie zu verwirklichen. Wichtig in seiner Vorbereitung ist es, die vernichtende Rechte Baers zu vermeiden, die nicht nur Carnera im Weltmeisterschaftskampf zum Verhängnis wurde. Selbst Jack Dempsey, der populäre Exweltmeister im Schwergewicht,  berät ihn zeitweise in seinem Trainingscamp.

Sky - Wählen Sie Ihr Lieblingsprogramm!

Kampftag ist der 13. Juni 1935. Baer wiegt 95,5 kg, Braddock sieben Kilogramm weniger. Beide haben dieselbe Körpergröße von 1,89 m. Die Reichweite Baers ist allerdings um fünfzehn Zentimeter länger. Der Kampf selbst beginnt äußerst verhalten, für die Zuschauer wenig anregend. Braddock gelingt es, wie er es im Training vorbereitet hat, der schweren Rechten des Gegners zu entgehen. Er punktet fleißig. bleibt aber immer vorsichtig. Im letzten Teil des Kampfes wird dem Weltmeister klar, dass er sich nach Punkten auf der Verliererstraße befindet. Er setzt alles dran, dem Kampf eine Wende zu geben und schlägt wild auf den Herausforderer ein. Aber Braddock ist in der Lage, die Angriffe wegzustecken. Nach fünfzehn Runden beendet er den Kampf mit einem klaren Punktsieg. Die Sensation ist perfekt. Der neue Schwergewichtsweltmeister heißt James J. Braddock. 

Max Baer aber sollte nie wieder an die Weltspitze im Schwergewicht kommen. Nur wenige Monate später schlug ihn der kommende Schwergewichtschamp, Joe Louis, in vernichtender Weise. Noch mit über vierzig Jahren sieht man Baer im Boxring, aber nie mehr bei ganz großen Kämpfen. Viele Boxexperten sind der Meinung, dass  Baer sein Riesentalent „verzockt“ habe, indem er sich allen Vergnügungen hingab, sie sich ihm boten. (Vgl. auch die Biographie „Max Baer“ in der Kategorie Boxgeschichte bei Boxen.de).

Der Kampf hatte auch in Deutschland ein Nachspiel. In einem Hotel wird dem damals bekanntesten deutschen Promoter, dem Hamburger Walter Rothenburg, bei der Nachricht über den Kampfausgang übel. Denn er hatte einen unterschriftsreifen Kampfvertrag zum Weltmeisterschaftskampf Baer vs. Schmeling ausgearbeitet. Nur ein Sieg Baers fehlte, keiner kam auf die Idee, dass Braddock noch die Suppe versalzen könnte. Umso größer der Schock, als Braddock als Sieger und neuer Champion den Ring verlässt.

Braddock vs. Louis –  und wie Schmeling hintergangen wurde

Zwei Jahre gelingt es Braddock, den Weltmeistergürtel zu behalten. Dann erklärt er sich bereit, den Titel zu verteidigen. Zum Gegner am 22. Juni 1937 in Chicago wird Joe Louis bestimmt. Louis  hatte in den Jahren zuvor die meisten Spitzenschwergewichtler in kurzrundigen Kämpfen besiegt, darunter ehemalige Weltmeister wie Primo Carnera und Max Baer, den er nur wenige Monate nach seinem verlorenen Titelkampf gegen Braddock vernichtend schlagen konnte. Auch  Paolino Uzcudun, den spanischen Haudegen,  mit dem Max Schmeling in drei Kämpfen größte Mühen hatte und den er nie durch Knockout besiegt besiegen konnte,  konnte sich nur drei Runden gegen den „Braunen Bomber“ behaupten. Louis gilt als der neue strahlende Stern am Schwergewichtshimmel, von fast allen als unschlagbar eingeschätzt. Der Kampf gegen Max Schmeling am 19. Juni 1936  im Yankee Stadium zu New York ist für ihn die letzte Hürde im Kampf um den Weltmeistertitel. Schmeling jedoch schafft eine der größten Sensationen der Boxgeschichte: Er besiegt den Unschlagbaren in der 12. Runde durch KO, keinesfalls durch einen Zufallstreffer, sondern mit einem strategisch brillanten Konzept, das er vor dem Kampf mit seinem Trainer, Max Machon, ausgearbeitet hatte.

Schmeling hat sich nach seiner Einschätzung nun das Recht auf den Titelkampf im Schwergewicht erworben. Es kommt sogar zu einem Vertragsabschluss mit dem Management Braddocks. Zum Wiegen erscheint  der Weltmeister nicht, weil es ihm, wie behauptet wird, eine Handverletzung unmöglich macht, den Kampftermin wahrzunehmen. Später sickert durch, dass Braddock einen Vertrag abgeschlossen hat, der ihn zur Titelverteidigung gegen Joe Louis verpflichtet. Der Kampftermin wird nur zwei Wochen nach dem zuvor vereinbarten Termin mit Schmeling festgesetzt. Vertraglich vereinbart wird darüber hinaus, dass Braddock an allen Kämpfen Louis‘, wenn er den Titel erringt, beteiligt wird, und zwar mit zehn Prozent an den Einnahmen. 

Dass der Kampf gegen Schmeling verhindert wurde, ist auch eine Folge der damaligen politischen Verhältnisse in Deutschland. Die Amerikaner wollten unbedingt vermeiden, dass die Nazis, die  den Sieg Schmelings über Louis rassentheoretisch begründet hatten, bei einem Sieg Schmelings gegen Braddock weiter triumphfieren konnten.  Nach dem Louis-Kampf war Schmeling von Hitler, begleitet von anderen Nazigrößen wie Goebbels und Göring,  in der Reichskanzlei prunkvoll empfangen worden. Hitler veranlasste sogar, einen Film in Spielfilmlänge über den „Deutschen Sieg“ zu drehen, der dann in Deutschland wochenlang lief.  Schmeling muss man in diesem Zusammenhang aber von einer direkten „Schuld“ freisprechen. Er hat niemals rassistisches Gedankengut von sich gegeben. Seinen Manager, Joe Jacobs, behielt er auch bei, als u.a. Goebbels  ihm den Umgang mit dem quirligen Mann verbot. Allerdings hat sich Schmeling in den dreißiger Jahren nie von den Nationalsozialisten ausdrücklich distanziert. Er begründete das später damit, dass er völlig unpolitisch und naiv gewesen sei. Unstrittig ist, dass sein Ruf in den USA mit Beginn des Naziregimes stark gelitten hat, zumal ihm die Nazipropaganda angelastet wurde. Das war für ihn deshalb besonders schmerzlich, weil er bis dahin bei vielen Amerikanern, nicht nur den Deutschstämmigen dort, äußerst beliebt gewesen war.

Jedenfalls ist nun Joe Louis Herausforderer des Weltmeisters im Schwergewicht und trotz seiner Niederlag gegen Schmeling klarer Favorit. Kaum jemand traut Braddock zu, dass er Louis aufhalten kann. Die Zuschauer sehen aber einen Kampf, der deutlich macht, dass Braddock sich durchaus nicht als Fallobst begreift. Er kämpft beherzt, hat den Herausforderer sogar in der ersten Runde am Boden. Dann aber dreht Louis auf, und in der achten Runde kommt das Ende für Braddock. Neuer Weltmeister: Joe Louis. Er bleibt es zwölf Jahre und macht Braddock durch die vertragliche Vereinbarung  mit Louis (s.o.) zum reichen Mann. In den Jahren 1937 bis 1939 soll er um die 150.000 Dollar erhalten halten, einen Betrag, der nach aktueller Umrechnung um die 1,5 Millionen Dollar ausmachen würde.

Karriereende

Nach seiner Niederlage bestreitet Braddock nur noch einen Kampf. Am 21. Januar 1938 besiegt er den Waliser Tommy Farr im Garden nach Punkten. Dann ist für ihn Schluss. Er hat finanziell ausgesorgt und seine Familie aus  tiefster Armut zu Wohlstand gebracht. Nach seinem Rücktritt vom aktiven Boxsport dient er ab dem Jahre 1942 mit seinem Manager, Joe Gould, in der Army. Nach dem Krieg erwirbt Braddock mit seiner Frau ein Haus in North Bergen in New Jersey. Seine Enkelin, Rosemarie DeWitt, wurde für den oben angesprochenen Spielfilm über seine Lebensgeschichte  als Nebendarstellerin engagiert.     

In seiner Laufbahn als Profi hat Braddock in insgesamt 74 Kämpfen  46 Siege errungen (26 KO). Vier Unentschieden und 24 Niederlagen sind registriert.

James J. Braddock stirbt am 29. November 1974  in North Bergen im Alter von 69 Jahren.

Resümee

James J. Braddock, The Cinderella Man, kann man als einen soliden Schwergewichtler sehen, dem es aber in seinen letzten Profijahren gelang, seine begrenzten Fähigkeiten durch ungeheuren Trainingsfleiß und den gewaltigen Willen, aus der Armut aufzusteigen, zu kompensieren. Die meisten Boxhistoriker sind davon überzeugt, dass er Max Baer beim Titelkampf niemals hätte besiegen können, wenn Baer seine Vergnügungssucht hintenangestellt hätte. Man kann ihn als Übergangsweltmeister sehen, einen, dem das Glück vergönnt war, für kurze Zeit die Krone im Schwergewicht zu tragen, um sie dann der kometenhaft aufgestiegenen Schwergewichtslegende, nämlich Joe Louis, zu übergeben. Louis‘ Aufstieg und die lange Zeit seiner Herrschaft im Schwergewicht hätte er niemals auch nur ansatzweise verhindern können. Dass er den Vertrag mit Louis zum Nachteil Schmelings, der in seiner Autobiographie der entgangenen Weltmeisterschaftschance nachtrauert und dort von Betrug spricht, ausgehandelt hat, kann man ihm nicht wirklich ernsthaft anlasten. Sein Ziel war es, die finanzielle Zukunft für sich und seine Familie zu sichern. Das ist ihm gelungen.

Voriger Artikel

Lucas Matthysse: "Soto und ich werden bis zum Tod kämpfen"

Nächster Artikel

Krzysztof Wlodarczyk: Rematch gegen Palacios am 22. September in Wroclaw

4 Kommentare

  1. Serdar
    20. Juni 2012 at 14:53 —

    Hallo Boxen.de

    So eine hammer bio. ich bedanke mich vielmals für so ne geile bio. Ihr seit echt super

    D A N K E

  2. matthias
    20. Juni 2012 at 15:05 —

    wurde über den hier nicht schon mal geschrieben ?

  3. Paul
    20. Juni 2012 at 19:02 —

    @ matthias

    Nach meinen Kenntnissen nicht auf Boxen.de. Allerdings kann’s natürlich sein, dass Braddock in anderen Artikeln schon mal Erwähnung fand. 🙂

  4. Kikoroki
    20. Juni 2012 at 19:43 —

    Supa

Antwort schreiben