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James DeGale – TKO Sieg über Khatchikan in Runde 11

James DeGale (18-1, 12KOs) bleibt auf WM-Kurs. In Bristol behielt er die Kontrolle über seinen Niederländischen Gegner Gevorg Khatchikan (20-1, 8 KOs). Der ehemalige Olympiasieger aus England konnte den Kampf vorzeitig, in der 11. Runde beenden.

DeGale zeigte die größere Aggressivität und konnte seinen Gegner immer wieder mit schnellen Kombinationen in Schwierigkeiten bringen. Auch ein, aus der zweiten Runde stammender, Cut über dem linken Auge beeinträchtigte DeGale nicht im geringsten.

Zum Ende der 11. Runde kamen einige schwere Fäuste zum Körper von Khatchikan durch und zwangen ihn zweimal zu Boden. Nach dem zweiten Niederschlag beendete der Referee den Kampf, zwei Sekunden vor dem Ende der Runde.

Über seinen, bis dahin ungeschlagenen, Gegner äußerte sich DeGale nach dem Kampf: „Ich wusste dass ich ihn zermürben kann. Er wollte kämpfen und die ersten Runden waren schwierig, aber ich habe ihn gestoppt. Je besser der Gegner, umso besser boxe auch ich.“

DaGale plante als nächstes einen Ausscheidungskampf gegen Badou Jack um den WBC-Supermittelgewichts-Titel. Jack konnte aber seinen Teil der Abmachung nicht erfüllen, er musste am Freitag bereits in der ersten Runde, gegen Dereck Edwards, die Segel streichen. Dadurch ist das Zustandekommen eines Kampfes gegen DeGale nicht mehr sehr wahrscheinlich.

Bildquelle: © picture alliance / empics

 

 

 

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2 Kommentare

  1. 2. März 2014 at 19:31 —

    war ein guter kampf von Degale, auch einer den ich jetzt gerne gegen AA sehen würde…da Badou jack in der ersten auf die brettergegangen ist, ist es nicht nur unwahrscheinlich, sondern fakt das beide nicht mehr gegen einander antreten werden…

    AA vs Chavez oder Degale sind die Kämpfe die ich demnächst sehen möchte!!

  2. 3. März 2014 at 00:35 —

    Ja, in der Tat hat sich DeGale schon lange einen WM-Kampf verdient, da er in seiner bisher besten Vorstellung gegen George Groves nur sehr knapp und umstritten verloren hat (MD im Jahr 2011). Es folgten ein paar weniger überzeugende Kämpfe gegen Gegner, die allerdings auch keine wirkliche Gefahr darstellten, Leute wie Wilczewski, Sanavia, Zuniga. Seine Schwäche, das „Herumdaddeln“, obwohl er den Kampf eigentlich entscheiden könnte, sowie seine Neigung zu Cutverletzungen muss er in den Griff bekommen, dann kann er sowohl Bika als auch Abraham schlagen, denn boxerisch ist er beiden überlegen.

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