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Jairo Hernandez macht es Tomoki Kameda schwer – wirft aber nach zehn Runden das Handtuch

Tomoki Kameda, der jüngste der drei boxenden Kameda-Brüder, gewann am Donnerstagabend in Mexiko City den vakanten Silbertitel der WBC im Bantamgewicht. Der 20-jährige in Mexiko beheimatete Japaner hatte ein paar Probleme mit Gegner Jairo Hernandez, doch setzte sich am Ende durch, als Hernandez nicht nur elften Runde aus der Ecke kam.

Besonders in den ersten drei Runden zeigte Jairo Hernandez, der kurzfristig als Ersatzgegner eingesprungen war, dass er nicht zum Verlieren gekommen war. Der ungeschlagene Mexikaner eröffnete den Schlagabtausch mutig und verschaffte sich durch seine hohe Aktivität in den ersten drei Runden einen Vorsprung nach Punkten. Dabei konzentrierte er sich hauptsächlich auf Schläge zum Körper um seinen schnelleren Gegner für die späteren Runden die Luft zu nehmen. Der insgesamt besser boxende Kameda behielt jedoch die Ruhe und fand schließlich in der vierten Runde besser in den Kampf. Auch der Japaner ging nun mit harten linken Haken zum Körper und verunstaltete zudem mit rechten Geraden das Gesicht seines Gegners.

Mit Anfang der sechsten Runde dominierte Tomoki Kameda dann klar und spielte sein überlegenes Können locker aus. Jairo Hernandez wurde zunehmend deklassiert und wirkte von Runde zu Runde zunehmend erschöpfter. Als der Gong für die elfte Runde schließlich erklang, blieb Hernandez auf seinem Stuhl sitzen und gab damit auf.

Während der Mexikaner also seine erste Niederlage kassierte, bleibt Tomoki Kameda weiterhin unbesiegt und hat mittlerweile 23 Profisiege in seinem Kampfrekord stehen. Mit dem Silbertitel der WBC im Gepäck darf er außerdem nun darauf hoffen, dass ihm ein Kampf mit Weltmeister und Landsmann Shinsuke Yamanaka bevor steht.

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