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Jackie Nava und Yasmin Rivas kämpfen im Tijuana um WBA-Titel

Bilder: Zanfer Box

Gleich 2 Frauenkämpfe über 10 Runden bilden am Samstag Abend die Höhepunkte einer Boxveranstaltung in Tijuana / Mexico. Im Superbantamgewicht will Yasmin Rivas (38(11)-10-1) ihren WBA-Titel gegen die Argentinierin Cristina del Valle Pacheco (11(2)-11-2) verteidigen. Im Bantamgewicht geht es zwischen Jackie Nava (34(15)-4(1)-3) und der Venezuelanerin Carolina Alvarez (14(9)-)(3)-4) ebenfalls um den WBA-Gürtel. 

Für die 30-jährige Rivas ist es die erste Titelverteidigung. Sie hatte den WBA-Titel im Mai diesen Jahres von der Kolumbianerin Liliana Palmera durch TKO 5 gewonnen. Sie hat mit ihrer jetzigen Gegnerin trotz deren schlechterer Kampfbilanz eine stärkere Gegnerin als im Mai. Pacheco hat zwar bereits 11 Niederlagen auf dem Konto, ging aber bisher noch nie KO. Das Ziel von Rivas sollte es sein, ihren Gürtel mit einem überzeugenden Punktsieg oder sogar einer KO-Entscheidung zu verteidigen.

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Jackie Nava wollte ursprünglich gegen Mariana Juarez um deren WBC-Titel kämpfen. Dieser groß angekündigte Kampf findet vorerst nicht statt, weil Juarez „kalte Füße“ bekommen hat. Die kämpfte statt dessen am 27.Oktober gegen die Australierin Susi „Q“ Ramandan, die sie nach Punkten besiegte. Dieser Punktsieg (98:91, 100:90 und 99:90) war zumindest in der Höhe unverdient. Nava sollte dann gegen Dayana Cordero (Kolumbien) kämpfen. Dabei sollte es um den WBA-Bantam-Gürtel gehen. Warum der Kampf nicht zu Stande kam, ist nicht bekannt. Neue Gegnerin der 38-jährigen Jackie Nava ist nun die 40-jährige Carolina Alvarez. Nava sollte mit dieser Ersatzgegnerin keine all zu großen Probleme haben und sich den vakanten WBA-Titel mit vergleichsweise wenig Mühe sichern können.

Das Mexikanerinnen überhaupt um die Titel anderer Verbände als WBC boxen, liegt vor allem daran, dass es in Mexiko beinahe schon ein „Überangebot“ an Weltklasse-Boxerinnen gibt. Ansonsten ist es ihr Ziel, die Titel des eigenen mexikanischen Verbandes im Lande zu behalten. Letztendlich versuchen sich in jeder der unteren Gewichtsklassen mindestens ein halbes Dutzend gute mexikanische Boxerinnen durchzusetzen. Logisch, dass nicht alle WBC-Weltmeisterin sein können. Da das Boxen in Mexiko beinahe schon Volkssportcharakter hat, ist es auch möglich, dass die Frauen bei Events nicht nur auf die Undercard zu Männerkämpfen schaffen. Zwei Frauenkämpfe als Main-Events hat man allerdings auch in Mexiko selten.

Es ist bedauerlich, dass man solche Kämpfe in Europa fast nie live verfolgen kann. Für Frauenboxfans wird es gewiss in den nächsten Tagen youtube-Clips dieser beiden WM-Fights zu sehen geben.

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