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Ist „Tyson Fury vs Oleksandr Usyk“ schon in Arbeit?

Ist „Tyson Fury vs Oleksandr Usyk“ schon in Arbeit?

Zumindest scheint es so zu sein. „Es wird passieren“, sagte ESPN-Reporter Mark Kriegel während der ESPN-Übertragung des Kampfes zwischen Jose Pedraza und Richard Commey am vergangenen Samstag. Dabei berief er sich auf Furys US-Promoter Bob Arum, mit dem er sich über eine mögliche Börsenaufteilung für diesen Kampf unterhalten habe.

„Die (Börsenaufteilung) wird 50-50 sein. Ich habe heute mit Bob Arum gesprochen.“ erklärte Kriegel vor laufenden Kameras. Dass bereits über die Aufteilung der Börsen Einigung besteht, ist für Kriegel „ein Beweis (…), dass der Kampf stattfinden wird.“

Mittlerweile sind noch mehr Details bekanntgeworden, die sich aber zum Teil widersprechen. Der Kampf werde in Arizona stattfinden, heißt es, dann wieder: der Nahe Osten sei der wahrscheinlichste Austragungsort. Und: „Fury vs Usyk“ könnte entweder am 11. Februar  oder am 18. Februar 2023 ausgetragen werden. Schon in der vergangenen Woche hatte es allerdings Berichte gegeben, wonach Saudi-Arabien den Kampf gerne ausrichten würde, und zwar im Dezember.

Ärgerlich ist das Ganze auf jeden Fall für Eddie Hearn: Oleksandr Usyks vertragliche Verpflichtungen gegenüber Matchroom Boxing sind mit „Joshua vs Usyk II“ erfüllt, der Vertrag ist ausgelaufen. Nach wie vor aber arbeitet Usyk mit seinem ukrainischen Promoter Alexander Krassyuk und seinem Manager Egis Klimas zusammen.

Furys britischer Promoter Frank Warren würde den Kampf zwischen dem ‚Gypsy King‘ und Oleksandr Usyk gerne nach Großbritannien holen, ins Londoner Wembley-Stadion. Das dürfte, wenn die Begegnung tatsächlich im Februar stattfindet, allerdings wohl kaum umsetzbar sein.

Hinzu kommt, dass die Börsenvorstellungen von Tyson Fury zuletzt bei 500 Millionen britischen Pfund – umgerechnet etwa 589,5 Millionen Euro – lagen. Kaum vorstellbar, dass eine solche Summe außerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate generierbar ist. Nicht auszuschließen ist, dass sich Katar nach der Fußball-WM, die zwischen dem 21. November und dem 18. Dezember 2022 stattfindet, auch noch den Megakampf zwischen Tyson Fury und Oleksandr Usyk an Land zieht.

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28 Kommentare

  1. 29. August 2022 at 16:33 —

    Ich denke auch es wird passieren, viel interesanter ist was wird danach passieren? gibt es einen rückkampf, dann vielleicht wirklich im sommer in wembley? oder tritt der sieger zurück? oder der verlierer und der sieger verteidigt dann noch gegen joshua oder wilder? am liebsten wäre mir wenn nach dem showdown der sieger (oder beide) zurücktritt und dann alle titel wieder frei wären und eine neue ära im Hw beginnen würde.

  2. 29. August 2022 at 16:35 —

    Die Hrgovic-Ära? Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum Du immer möchtest, dass Champions zurücktreten.

    • 30. August 2022 at 07:59 —

      Fällt mir bei Brennov auch irgendwie immer auf, wer ganz oben ist, soll danach gleich zurücktreten und die Titel freimachen. Meine These ist ja, dass er dann hofft, dass der Weg zur WM für einen seiner bevorzugten Lappenboxer wie Hrgovic oder dem Pommespanzer frei wird. Damit sie sich dann auch “All Time Greatest” nennen können…

      • 30. August 2022 at 09:12 —

        :-))

        Mir ist es eigentlich egal, ob es um einen Titel geht oder nicht. Ein schöner Kampf ist ein schöner Kampf.

        Und nicht jede WM-Begegnung ist wirklich auf weltmeisterlichem Niveau.

        Off-Topic:

        Mich wundert, dass man von Pommespanzers Klage gegen Don King nichts mehr hört. Bei Dubois ist King schon eingeknickt, bevor es überhaupt zur Verhandlung gekommen ist.

      • 30. August 2022 at 10:16 —

        stimmt so nicht. bei klitschko oder wilder oder joshua wollte ich das nie. nur bei fury weil ich ihn nicht leiden kann und er es ja auch alle 3 wochen angekündigt.

        • 30. August 2022 at 10:34 —

          Du hast halt bis heute nicht verstanden, dass Fury gerne “Show” macht, um interessant zu bleiben, das ist halt business. Wenn dich das schon stört….tja…kann man dir auch nicht helfen.

          • 30. August 2022 at 11:14

            ja tut es, ich muss nicht gut finden was er macht und kann ihn deswegen nicht mögen. so einfach ist das.

  3. 29. August 2022 at 21:14 —

    Ich weiß gar nicht ob Fury vs. Usyk tatsächlich so ein Megafight sein wird. Klar beide sind in dieser Ära des HW Boxens die talentiertesten Boxer Ihrer Zeit. Aber wenn Fury fit und trainiert ist und mit ca. 225-230 lbs in den Ring steigt, ist Usyk völlig chancenlos. Da kann Usyk im Ring von Rechts nach Links tänzeln wie er will, keine Chance das er Furys Jab und Hookshots von den Außenbahnen entkommt zum Körper. Dafür ist Tyson zu schnell auf den Beinen und hat einen viel zu klaren Reichweitenvorteil.

    Olek hat leider keine Waffen um einen fitten Fury in die Schranken zu weisen. Seine Ringintelligenz kann ihn höchsten vor der Höchststrafe bewahren aber leider mehr auch nicht.

    Denke persönlich das der Kampf tatsächlich irgendwo bei den Kaftanträgern im arabischen Raum stattfinden wird. Die Veranstalter, die Networks und die Promoter werden sich irgendwo bei 300 Mio plus PPV Beteiligung und Merchandisingeinnahmen für Fury und 100 Mio plus X für Usyk einigen. So einen ähnlichen Deal hat seinerseits auch Floyd für seinen Fight gegen Manny ausgehandelt.

  4. 29. August 2022 at 23:53 —

    Ja natürlich wird an dem Kampf gearbeitet…..Hin- und -Rückkampf, es geht um sehr viel Geld und Geld ist ein tückisches Miststück…..jeder will es!
    Mir stellt sich eher eine andere Frage….worum geht es? Nur um Kohle oder will Usyk oder Fury Geschichte schreiben und die Titel vereinen?

    @ Brennov

    Wenn Usyk und Fury nach ihren vermutlich 2 Kämpfen abtreten, wovon ich ausgehe, gibt es noch einen regulären WBA-WM ( derzeit Dubois ) und wenn der ..sagen wir mal die nächsten 18-24 Monate den Titel behalten sollte… tja dann steht ihm alles offen, dann kann er den ganz großen Reibach machen!

    • 30. August 2022 at 10:12 —

      da hast du recht bei der wba würde direkt dubois nachrücken, müsste dann aber auch regelmäßig verteidigen. und die anderen 4 gürtel der verbände wären frei und würde erstmal kämpfe um diese gürtel geben.

  5. 30. August 2022 at 10:14 —

    Es gab einmal eine Zeit, da wurden Boxer daran bemessen, welchen Top-Gegnern sie sich gestellt haben und wie viele sie davon besiegen konnten. In der Fury-Usyk-Ära wird das offensichtlich etwas anders gehandhabt und deren boxerische Qualität wird nur noch daran bemessen, wieviel Geld sie für einen Kampf generieren. Doch außer Klitschko, Wilder und Joshua, finden sich kein nennenswerter Gegner in den Kampfrekorden von Fury oder Usyk.

    Und mal ganz ehrlich, Klitschko ist bereits einigen Gegnern seiner Ära aus dem Weg gegangen und wurde erst mit knapp 40 von Fury besiegt. Eine Chance auf einen Rückkampf hat Klitschko nie von Fury erhalten, weil Fury 2016 unrühmlich vom Boxsport zurückgetreten ist.

    In 2018 meldete sich Fury zurück und sicherte sich, wie auch immer, mit zwei glorreichen Siegen über Pianeta und Seferi einen WM-Kampf gegen Wilder, der als einer der schlechtesten Techniker im HW bekannt war. Diesen besiegt Super-Fury gleich dreimal und ganz nebenbei auch noch solche Schwergewichtsgrößen wie Schwarz, Wallin und Whyte.

    Usyk schaffte es sogar, mit Witherspoon und Chisora über die Runden zu gehen, um schon dann einen WM-Kampf gegen Joshua zu erhalten. Zu diesem Zeitpunkt galt Joschua allerdings, nach seinen beiden desaströsen Kämpfen gegen Ruiz, als mental gebrochen. Usyk besiegte Joshua zweimal und gilt seit dem als das Non-Plus-Ultra im Schwergewicht!

    Dabei gab es in den letzten Jahren einige gute HW’ler, mit welchen sich hätten sowohl Fury und Usyk anlegen können, um ihre Qualität unter Beweis zu stellen: Dubois, Joyce, Ajagba, Ortiz, Helenius, Kownacki, Martin, Hunter, Povetkin, Parker, Ruiz, aber keiner von ihnen ist im Rekord von Fury oder Usyk zu finden und keiner von Ihnen wird dort je zu finden sein, denn Usyk und Fury haben sich längst dazu entschieden, nur zig millionenschwere Kämpfe anzunehmen, deren Ausgänge absolut vorhersehbar sind.

    Der ein oder andere mag auf diesen Hype abfahren, aber so manch anderer findet ihn nunmal erbärmlich. Die Gegnerwahl von W. Klitschko war schon erbärmlich genug, aber selbst dessen Kampfrekord ist aufregender als der von Usyk und Fury zusammen.

    Dazu kommt, dass Fury bereits schon zig-Mal zurückgetreten ist. Schade, dass man seinen Worten keinen Glauben schenken darf. Ich sehe ihn zwar sehr gerne im Ring, aber er beschmutzt das Andenken vieler anderer Schwergewichtler, welche sich mit ihren Fäusten in den Ranglisten ganz nach oben gearbeitet haben.

    • 30. August 2022 at 10:29 —

      Und nun wird es wohl in den nächsten zwei Jahren zu einem Triple zwischen Usyk und Fury kommen, der nur von ein oder zwei absehbaren Nebenkämpfen gegen überschaubare Gegner unterbrochen wird. Es werden hunderte Millionen fließen, die in den Taschen der Manager, Veranstalter, Investoren, Medien und auch der Athleten wandern, obwohl es absolut keinen sportlichen Nährwert des Triples gibt; denn Usyk kann Fury nur besiegen, wenn Fury im Interesse des Triples, die Kämpfe auch spannend genug hält. Allerdings würde Fury niemals seine Null im Kampfrekord aufs Spiel setzen!

      Usyk kann das egal sein, denn obwohl er eigentlich ein Cruiserweight ist und im Schwergewicht kaum Leistung gezeigt hat, wird er als zweitbester Schwergewichtler aller Zeiten in die Geschichtsbücher aufgenommen. Dafür wird der inszenierte Hype um ihn schon sorgen. Und zudem wird Usyk die höchsten Kampfbörsen erzielen, die je auf dem Boxmarkt erzielt wurden!

      • 30. August 2022 at 21:53 —

        @ digger stubble

        Hast Du die Kämpfe gegen Joshua nicht gesehen???

        Gerade weil er als echter Cruiser diese Auftritte im Schwergewicht hatte, gehört er für mich zu den Hall of Famern!!

        Dagegen war der Titelgewinn von Haye gegen Valuev ein Fliegenschiss!

        Usyk hat boxerische Weltklasse geboten und davor ziehe ich meine Flatcap 🙂

        Der Kampf gegen Fury könnte unterhaltsam werden, wenn der anfängt zu “spielen”.

        Nimmt Fury die Sache ernst, dann tippe ich auch auf einen vorzeitigen Sieg für den Gipsy King, der einfach neben seiner Physis auch sein Boxtalent mitbringt!

        Sehen möchte ich den Kampf..und der kommt sicher auch für weniger Kohle zustande!

        • Du trägst Flatcap? Naja das hätte ich mir auch denken können.

          Was aber Haye betrifft sehe ich das anders. Der Unterschied Haye vs Valuev ist einfach viel größer als AJ vs Usyk.

          Sicher ist AJ der bessere Boxer als Valuev, aber Haye als Spargeltarzan der gerade aus dem Fliegengewicht kam hat wirklich was besonderes geschafft mit seinem Sieg gegen Valuev, dessen Granitschädel so berühmt für seine Härte ist, dass es von seinem Kopf auf den Osterinseln zahlreiche Statuen gibt.

          AJ und Usyk sind körperlich einfach näher beieinander. Und AJs muskeln hindern ihn mehr als das sie ihm helfen. Usyk ist athlethischer.

        • 31. August 2022 at 10:26 —

          Gerade weil er als echter Cruiser diese Auftritte im Schwergewicht hatte, gehört er für mich zu den Hall of Famern!!

          ———

          Kein Problem, The Fan, als Techniker gehört Usyk für mich auch zu den Besten, was die Boxwelt zu bieten hat, aber seine Siege gegen einen gebrochenen Joshua halte ich für nichts besonderes. Da ist selbst das KO von Ruiz über Joshua höher zu bewerten.

          Und wenn Du mich schon danach fragst, ob ich den Kampf gesehen habe, frage ich Dich, was denn da nach dem Kampf mit Joshua los war? Ist Dir da nicht auch aufgefallen, dass Joshua da ein “wenig” neben der Kappe war? Was meinst Du denn woher das kommt?

          Joshua ist seit dem KO durch Ruiz nicht mehr der selbe. Ich würde sogar behaupten, dass Joshua bereits gegen Klitschko einen mentalen Schaden genommen hat. Aber spästestens der KO durch Ruiz hat Joshua den Boxinstinkt geraubt und daher werden wir auch nicht mehr viel von Joshua zu sehen bekommen.

          Und um nochmals auf Usyk zurückzukommen, seine Skills sind phänomenal, aber seine Siege gegen Witherspoon, Chisora und Broking Joshua bedeuten im Schwergewicht nicht wirklich etwas. Hätte er in seiner HW-Karriere gegen Gegner wie Wilder, Dubois, Joyce, Ajagba, Ortiz, Helenius, Kownacki, Martin, Hunter, Povetkin, Parker oder Ruiz, geboxt, wäre das vielleicht anders zu bewerten, aber in seinem HW-Rekord stehen nun mal nur Witherspoon, Chisora und Joshua, die er allesamt auch nur nach Punkten besiegen konnte.

          Aber was noch viel schlimmer ist, Usyk wird seine Titel nicht großartig verteidigen. Höchstens gegen einen sehr überschaubaren Gegner oder aber gegen Fury in einem Zigmillionendollarfight. Usyk werden wir aber niemals gegen einen anderen der Top-5 im HW sehen.

          Aus finanzieller Sicht absolut verständlich, aber aus sportlicher Sicht beinahe schon ein Debakel.

          • 31. August 2022 at 14:50

            Hätte er in seiner HW-Karriere gegen Gegner wie Wilder, Dubois, Joyce, Ajagba, Ortiz, Helenius, Kownacki, Martin, Hunter, Povetkin, Parker oder Ruiz, geboxt, wäre das vielleicht anders zu bewerten …
            ––
            Joshua hat Martin und Povetkin durch KO besiegt, Parker und Ruiz (2) über die Punkte und wäre gegen die anderen, bis auf Wilder und evtl. Dubois, trotz aller Brokenness, haushoher Favorit. Usyk hat Hunter im CW und Joyce als Amateur besiegt und es steht absolut außer Frage, dass er gegen jeden der von dir Genannten – inklusive Wilder und DDD – klarer Favorit wäre.

            Als Champ muss man nicht JEDEN besiegen, denn das ist im Boxen wegen der Kampffrequenz und der komplexen Vorbereitungszeit nicht möglich. Es reicht, wenn man die Besten schlägt. Usyk hatte, lt. WBO-Statuten, glaube ich, als unified CW-Champ das Pflichtherausforderungsrecht ggü. AJ. Ansonsten wäre er niemals so schnell an einen WM-Kampf gekommen, da hätten seine Siege gegen Witherspoon und Chisora nicht gereicht. Mit seinem Unified-Status allerding schon. Er hat den former unified Champ des HW, AJ, der 3 resp. 4 Gürtel innehatte, zweimal klar über die Punkte besiegt. Jetzt ist er der unified Champ – und wenn er gegen Fury antritt, dann nur, um sich endgültig als ATG zu beweisen. Als unified CW- und HW-Champ ist ihm die HOF schon sicher, dafür braucht es keinen Kampf mehr gegen Wilder oder einen der von dir Genannten. Wilder wäre sicher ein interessanter Gegner, Dubois und Joyce ebenfalls, aber im Verhältnis zu Fury eben die geringeren Herausforderungen.

            Wenn du Fury für sein Comeback gegen Luschen kritisierst – kann man machen, nur eines darfst du nicht vergessen: Boxen ist ein Sport, der von Promotern und von der Marktwirtschaft beherrscht wird. Mglw. gibt es einen besseren als Fury – aber er konnte sich bis jetzt nicht zeigen oder durchsetzen. Die Fans wollten ihn sehen und so hatte er sich mit relativ geringem Widerstand für die Kämpfe gegen Wilder qualifiziert – und im Nachgang ja auch zurecht, denn durch diese Trilogie haben sich beide Boxer eine HOF-Anwartschaft gesichert.

            Man kann sicher das ein oder andere am HW kritisieren, so wie brennov es ja auch des Öfteren hier tut. Nur sollte man auch anerkennen, dass es in den letzten 5 Jahren, also seit dem AJ-vs.-Klitschko-Fight, es noch nie so viele gute und auch vom Ausgang überraschende Kämpfe in dieser Division gegeben hat seit den 1970-ern.

  6. Fury wird Usyk in Runde 8 K.O. schlagen. So wird es kommen. Jeder der was anderes behauptet ist dumm.

    Denke nicht, dass Fury lust auf eine Trilogie hat. Dafür wird der Kampf sowieso zu einseitig verlaufen.

    • 31. August 2022 at 05:17 —

      Ich frage mich warum Einige Leute immer gleich 3 Kämpfe von 2 Boxern brauchen, wenn der erste so läuft wie du es vermutest, dann braucht man sogar keinen 2ten Kampf und irgendwelche Saudis haben auch mal keine Lust mehr ständig hunderte Millionen von Dollar klar zu machen

      • 31. August 2022 at 08:50 —

        Und Ruiz vs AJ?

        • 31. August 2022 at 12:01 —

          Ja AJ war auch der WM der Geschlagen wurde, da ist es normal wie bei Fury VS Wilder bzw der 2te Kampf aber Fury und Usyk währe ein Vereinigungskampf also der Sieger kriegt alles und der Verlierer nichts

    • 31. August 2022 at 10:36 —

      Die Lust auf eine Trilogie gegen Usyk hängt für Fury ganz von den Moneten ab, die er für einen Kampf kassiert. Und so wie Usyk und Fury gehypt werden, liesse sich diese Trilogie zum höchsten Marktwert verkaufen, den jemals zwei Boxer generiert haben. Damit dürfte dann auch recht deutlich erklärt sein, warum manche Leute unbedingt drei Kämpfe zwischen zwei Boxern benötigen.

      • 31. August 2022 at 14:53 —

        Der dritte Fight zwischen Wilder und Fury war der beste – was gibt es an solchen Trilogien denn auszusetzen, wenn eine solche sportliche Qualität geboten wird?

        • 31. August 2022 at 16:17 —

          An Triologien an sich ist eigentlich nicht auszusetzen. Wie du schon schreibst auf die Qualität kommt es an. Leonard vs. Duran, Pacmam vs. Marquez, Ali vs Frazier etc……..

          Ich halte sehr viel von Usyk als Boxer, denke aber das er Fury keinen echten Kampf bieten kann. Wusstest du das er bei den Amateuren unter anderem gegen Shawn Porter, Matt Koborov und Artur Bererbiev in der Klasse bis 75 geboxt und verloren hat. Gegen spätere WW, MW und LHW und das relativ spät in seiner Amateurzeit.

          Das soll seine Leistung nicht schmälern. Er wird seinen Weg in die HOF gehen, aber Fury ist 2,06 m groß, wiegt Minimum 120 Kg und hat eine Reichweite von 2,16 m. Zudem ist er technisch sehr stark und hat eine genauso phänomenale Beinarbeit.

          Auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole, aber Usyk hat keine Chance wenn Tyson fit ist. Da lohnt sich eine Trilogie nur noch des Geldes wegen und nicht aus rein sportlicher Sicht.

          • 31. August 2022 at 16:33

            Naja, klar, so wie du schreibst, eine Trologie von Anfang an zu kalkulieren wäre totaler Quatsch. Bei Windmühle vs. Fury kam sie ja nur durch den (für viele) völlig überraschenden KO-Sieg des Briten im zweiten Kampf zustande. Wilder war vorher Champ und zog die Option auf einen dritten Kampf.

            Bei Fury vs. Usyk sehe ich das vom Papier her erstmal genau wie du. Nur dass das „Tale of the Tape“ uns eben in letzter Zeit öfters mal schlecht mit unseren Predictions hat dastehen lassen. Um überhaupt nur die Möglichkeit einer Trilogie in Betracht zu ziehen, müsste Usyk den ersten Kampf gewinnen. Erstmal ist aber noch gar nicht sicher, wann und wo die beiden gegeneinander kämpfen. Sollte das demnächst feststehen, sehen wir weiter – und das wird bestimmt, nicht nur bei uns, sondern in der ganzen Boxwelt, kontrovers diskutiert werden, worauf ich mich ehrlich gesagt erst mal freue 😀

          • 31. August 2022 at 16:38

            Ich halte sehr viel von Usyk als Boxer, denke aber das er Fury keinen echten Kampf bieten kann. Wusstest du das er bei den Amateuren unter anderem gegen Shawn Porter, Matt Koborov und Artur Bererbiev in der Klasse bis 75 geboxt und verloren hat.
            ––
            Ja, wusste ich, aber auch nur durch boxrec, gesehen habe ich die Fights nicht. Aber GGG hat auch als Amateur gegen Gutknecht verloren (kurz, bevor er Profi wurde), das hat für mich nicht so eine Riesenrelevanz für den Profibereich.

          • 31. August 2022 at 17:36

            “Aber GGG hat auch als Amateur gegen Gutknecht verloren (kurz, bevor er Profi wurde), das hat für mich nicht so eine Riesenrelevanz für den Profibereich.”

            Stimmt das wusste ich auch. Hab mal ne Doku beinderbARD über GGG gesehen. Damals war er noch bei Universum unter Vertrag.
            Am Ende seiner Amateurlaufbahn wollte Gena mit dem boxen aufhören weil es seiner Famile finanziell nicht gut ging. Denke der Kampf gegen Gutknecht viel in diese Zeit. Man darf auch nicht vergessen das der Eddie ein richtig guter Techniker war und das Amateurboxen ihm schon entgegen gekommen ist. Sein Leben hat leider eine sehr dramatische Wende genommen gegen Großes genommen, aber so ist leider der Sport.

            Es ist auch nicht so das ich eine Trilogie völlig ausschließen möchte, denke aber das es sehr schwer für Usyk wird gegen jemanden zu bestehen der alle körperlichen Vorteile auf seiner Seite hat und auch noch sehr gut boxen kann. Die Gefechte gegen die oben genannten habe ich auch nicht gesehen aber sie verdeutlichen mir nur das Usyk gegen körperlich robuste Boxer mit technischen können in Schwierigkeiten geraten kann. Porter war zur damaligen Zeit wie ein Pitbull immer nah am man und zum Körper aktiv. Denke so hat er Usyk besiegt. Koborv ist ein russischer Boxer der nach dem Handbuch ihrer Schule boxt. Harte Jabs und zweifach dreifach Kombis zum Kopf und Körper. Auch er ist ein come forward boxer mit Schlaghärte. Über Beterbiev brauchen wir nicht zu sprechen. Er war der Star der russischen Nationalmannschaft und boxt heute sogar technisch besser als damals.

            Amateurkämfe sind nicht immer ein guter Gradmesser für eine spätere erfolgreiche Profilarriere, siehe Wilder( Wilder vs. Chakhviev kannst du bei Youtube angucken), auch wenn er. Auch wenn er zu meist nur Grütze geboxt hat und technisch eher ein Kirmesboxer ist, hat ihm seine rechte Bombe eine legendären dritten Kampf gehen Fury beschert. Aber über diese Bombe verfügt Usyk einfach nicht um Fury Angst vor Schmerzen zu bereiten um ihn vorsichtig agieren zu lassen. Wenn er fit ist kann Olek eigentlich nicht gewinnen. Aber ich lasse mich da auch eines besseren belehren und ziehe meinen Hut wenn er einen Top vorbereiteten Fury schlagen sollte. Dann würde ich mich über eine Trilogie sogar sehr freuen.

          • 31. August 2022 at 21:28

            Wie gesagt, gebe dir im Prinzip völlig recht. Wenn Fury schlecht aussah, dann nur gegen Boxer, die er unterschätzt hat und dann schlecht vorbereitet war. Gegen gute Gegner hat selbst auch immer gut gekämpft und gegen Usyk geht es um seine Legacy und darum, erster unified HW-Champ seit Lennox zu werden. Da wird er sich keine Blöße geben. Was Fury von allen unterscheidet, ist, dass er sich bei seinen immensen physischen Vorteilen gleichzeitig schnell wie ein LHW bewegt und gleichzeitig über Präzision und Top-Reflexe verfügt. Die solide Beinarbeit, das gute Auge für Konter, die mittlerweile ordentliche Power, Top-Kondition – vor allem für einen Fettsack wie ihn – und das hervorragende Inside-Game, kombiniert mit intelligent eingesetzten Dirty Tactics (etwas, was bspw. AJ gegen Usyk zwar probiert hat, aber viel zu spät und so offensichtlich, dass er auch beim ersten Mal direkt eine fette Ermahnung kassiert hat) machen den Briten zu einem schwer zu schlagenden Gesamtpaket.

          • 31. August 2022 at 21:33

            Super Schlagvariabilität kommt auch noch dazu, angefangen von seinem Jab, Check-Hooks, Power Punches und sogar Uppercuts. Einzige Schwäche ist bisweilen seine Sorglosigkeit, die ihm vor allem gegen Wilder ein paar unnötige KDs beschert hat. Allerdings erholt er sich auch von härtesten Treffern oft schon in Sekundenschnelle, so etwas hatte ich vor ihm auch selten gesehen.

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