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Ist Freezy MacBones der neue Mike Tyson?

Ist Freezy MacBones der neue Mike Tyson?

Wie der 31-jährige tatsächlich heißt? Keine Ahnung. Und auch sonst sind im Netz nicht viele Hintergrundinformationen über den geborenen Ghanaer zu finden. Außer, dass der Halbschwergewichtler unter dem Künstler-/Kampfnamen Freezy MacBones im Ring stehen möchte. MacBones ist vor vier Jahren aus Afrika nach London gezogen und schon in seiner Amateurzeit in der britischen Hauptstadt, gelang es ihm, die Aufmerksamkeit von Rapper 50 Cent, Floyd Mayweather und Weltmeister Anthony Joshua zu erregen. Wie es heißt, berät Joshua den „Nachwuchsstar“ in boxerischen Belangen. Näher gekommen sind sich Macbones und ‚AJ‘ natürlich durch den Faustkampf, wie in diesem Video zu sehen ist.

Wie unschwer zu erkennen, hat Freezy Macbones ein großes Vorbild: ‚Iron Mike‘ Tyson. „Ich bin glücklich, dass sie mich Großbritanniens Mike Tyson nennen. Ohne Witz, das ist es, was ich wollte und jetzt habe ich es erreicht!“ erklärte der Londoner aus dem Stadtteil Brixton in einem Interview.

Ein Blick auf die Social-Media-Accounts von Freezy MacBones offenbart eine ganze Reihe von Videos, in denen man MacBones im Ring sehen kann. Und Mike Tysons „Peekaboo”-Kampfstil. Wie es heißt, sind mehrere Promoter an einem Profivertrag mit dem Amateur interessiert, bei einem Schnupperkampf für einen der Interessenten, setzte sich Macbones mit einem Niederschlag gegen einen größeren Boxer durch.

Was allerdings dazu führte, dass man die bislang eher überschaubare Amateurbilanz des 31-jährigen genauer unter die Lupe nahm. Neben 13 Siegen (neun davon durch KO), fanden sich dort aber auch sechs Niederlagen. Nicht tragisch, findet MacBones: „Da ist viel Kritik laut geworden: ‚Wie konnte der Typ sechsmal verlieren? Er ist nicht wie Mike Tyson, keinesfalls.‘

Als Amateur setzt man die Grundsteine. Es ist das Fundament des Boxens, bevor man Profi wird. Wie soll man ein guter Boxer werden, wenn man keine Amateurrekorde oder Amateurvergangenheit hat? Ich nutze meine Niederlagen, um mich zu motivieren. Sie machen mich zu dem, der ich bin. Und sie machen mich wild, zu einem Tier. Und ich freue mich, wenn sie mich den britischen Mike Tyson nennen.“

Mike Tyson ist es gelungen, die meisten seiner Gegner zu zerstören. Nun darf man gespannt sein, ob „Freezy MacBones“ – falls der „britische Mike Tyson“ tatsächlich ins Profilager wechselt –  ähnliches gelingen wird.

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6 Kommentare

  1. 8. März 2021 at 19:32 —

    Oh der nächste Tyson, mal was ganz neues die Idee hatte noch keiner. Bisher hatte noch niemand sehr großen Erfolg damit einen anderen Kämpfer zu imitieren aber soll er machen. Von Peekaboo war nicht wirklich was zu erkennen außer in 2 Metern Abstand zum Gegner rumzuhampeln. Der echte Tyson hat im Peekaboo die Distanz überbrückt und die Ergebnisse sind ja bekannt.

  2. 8. März 2021 at 22:04 —

    Hmmm….mir sagt der Name mal so gar nichts und ein Amateurrekord von 13-6-0 ist ja nun nicht gerade toll, soll ihm doch jemand einen Ptrofivertrag geben und man sieht was er kann oder eben auch nicht….Fakt ist er ist 31 Jahre alt…..die Uhr tickt und er hat nicht mehr viel Zeit!

  3. 8. März 2021 at 23:17 —

    Das Tolle an der britischen Szene ist ja, dass es dort eine riesige Fanbase gibt, eine Wahnsinnsboxleidenschaft, so dass ein Kämpfer dort auch mit regionalen, nationalen (Englischen-, Irischen- usw.) oder multinationalen (Britischen- oder Commonwealth-) Titeln ziemlich ordentliches Geld verdienen kann. Kämpfer wie Yarde oder Arthur nagen, trotz relativ überschaubaren Talents, mit Sicherheit nicht am Hungertuch. Warum es also nicht probieren, wenn man ein klein wenig was kann … schon der „Essex“-Titel bringt gute Kohle!

  4. Ob er der neue Tyson ist? Mal sehen wie er mit Frauen umgeht, dann wird man genaueres sagen können.

    • 9. März 2021 at 01:11 —

      Boxen kann er nicht wie Tyson, aber vielleicht hat er den selben Graskonsum wie Mike. 😉

  5. 9. März 2021 at 11:18 —

    Er ist nur eine Labertasche wie die meisten schwarzen. Und wie kann man sich jemanden zum Vorbild nehmen, denn man gar nicht kennt ? Mein Vorbild sind meine Eltern, sonst keiner.

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