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Ist Floyd Mayweather pleite?

Ist Floyd Mayweather pleite?

Zumindest könnte man das aufgrund der aktuellen Geschehnisse vermuten. Mayweather hat mit der Plattform „Fanmio“, die es Fans ermöglicht, Kontakt mit ihren persönlichen Stars aufzunehmen, eine Kooperation vereinbart.

 

 

In Bezug auf Floyd Mayweather beginnt das Angebot von „Fanmio“ mit dem „Bronze-Paket“, das ein „ Ultra Premium Shirt“ enthält. Und die Chance, Floyd Mayweather kennenzulernen. Theoretisch zumindest. Soweit erkennbar, werden nach dem Zufallsprinzip aber nur drei Käufer ausgewählt, die dann ein „persönliches Online 1 zu 1-Video-meet-and-greet-Erlebnis“ mit Mayweather haben dürfen.

Kostenpunkt: 64,99 US-Dollar. Die gute Nachricht: Ratenzahlung ist möglich.

 

 

Weiter geht’s mit dem „Silber-Paket“. Für stolze 999,99 US-Dollar ist es dem begeisterten Fan vergönnt, Floyd Mayweather „persönlich“ zu treffen: „Würden Sie gerne den besten Boxer aller Zeiten treffen? Hier ist Ihre garantierte Chance, Floyd Mayweather in einem persönlichen Online-1-zu-1-Videotreffen zu treffen und zu begrüßen und eine HD-Videoaufzeichnung der gesamten Erfahrung zu erhalten. Außerdem erhalten Sie ein Fanmio EXCLUSIVE Ultra-Premium 50-0-Shirt. Verpassen Sie nicht diese seltene Gelegenheit.“ So der ins Deutsche übertragene Text auf der Seite Fanmio.com.

Wem das noch nicht reicht, hier das „Gold-Paket“. Für 1199,00 US-Dollar – Achtung: nur begrenzt verfügbar – gibt’s noch ein „Bonbönchen“ dazu: „ein exklusives Lithografieset in limitierter Auflage mit 3 limitierten Sammelkarten“.

Auch das „Ultimative Paket” für 1499,99 US-Dollar birgt leider keine wirklich positiven Überraschungen: „Sie werden Floyd persönlich in einem Online-1-zu-1-Video treffen und alles erhalten, was unten aufgeführt ist, einschließlich eines äußerst limitierten Floyd Mayweather-Lithografiesets, das von The Champ selbst SIGNIERT wurde. Dies ist wirklich die ultimative Erfahrung für alle größten Floyd Mayweather-Fans da draußen!

Beinhaltet: Persönliches Online-1-zu-1-Video-Treffen  mit Floyd Mayweather, herunterladbare HD-Videoaufzeichnung  Ihrer Erfahrung in einem digitalen Floyd Mayweather-Rahmen, Fanmio EXCLUSIVE BLACK EDITION handnummeriert und signiert von Floyd Mayweather 20×28″ Sammellithographie-Set mit 3 limitierten Sammelkarten und ein exklusives Premium-Floyd Mayweather 50-0-Shirt  mit echtem Golddruck aus ultrafeinem Stoff.

 

Klingt eigentlich alles nicht wirklich „prickelnd“. Zumindest für die Fans. Für Mayweather scheint die Angelegenheit Sinn zu machen, was die Frage aufwirft, ob der Boxmillionär nun auf solche Einnahmen angewiesen ist.

Sind die Gerüchte wahr, denen zufolge Mayweather wieder boxen muss, weil das Geld „knapp“ wird? Mayweathers Ex-Kumpel und jetziger Intimfind Curtis Jackson alias „50 Cent“ behauptet das zumindest. Mayweather würde nach Möglichkeiten suchen, Geld zu verdienen, erklärte der Rapper.

Dass Floyd Mayweather Unsummen verdient hat, steht außer Frage. Für seinen Kampf gegen UFC-Star Conor McGregor bekam ‚TBE‘ ungefähr 300 Millionen US-Dollar. Beim Sieg gegen den japanischen Kickboxer Tenshin Nasukawa gab’s zwar nur 9 Millionen, dafür dauerte der Kampf nur etwa zwei Minuten. Der Sieg über Manny Pacquiao im Mai 2015 lohnte sich für „Money“ ebenfalls: rund 250 Millionen US-Dollar soll die Begegnung in Floyd Mayweathers Taschen gespült haben. Dazu kamen Einnahmen durch die Teilnahme an „Dancing with the Stars“ und einem WWE-Gastauftritt.

Eigentlich „Kohle satt“. Doch Mayweather verdient nicht nur Geld, er gibt es noch lieber aus. Villen, Privatjets, Yachten, mehr als 100 Luxuslimousinen, exklusive Kleidung, Kunstgegenstände und „Bling Bling“ ohne Ende, Floyd Mayweather zeigt gerne, was er hat. Zum Beispiel seinen Bugatti Veyron im Wert von 1,7 Mio. USD oder einen Koenigsegg CCXR Trevita, der knapp 5 Millionen US-Dollar gekostet hat.

 

Fraglich ist, was Mayweather beim Spielen verloren hat, der 43-jährige ist – wie es heißt – an den Black Jack-Tischen in Las Vegas kein Unbekannter.

Ali Abdelaziz, der Manager von Khabib Nurmagomedov, erzählt immer wieder gerne, dass Floyd Mayweather nach wie vor gerne gegen Nurmagomedov kämpfen würde: „Er bettelt sehr um den Kampf.“ erklärte Abdelaziz noch jüngst in einem Interview. Bellator-Schwergewichtler Chael Sonnen ergänzte im Interview mit „TMZ Sports“ sinngemäß: „Floyd ist pleite. Er hat viel Geld verdient, aber es ist egal, was Du verdient hast. Wichtig ist, was du behalten hast und er ist ein Dummkopf! ”

Nun bleibt abzuwarten ob Floyd Mayweathers Fan-Pakete auch Abnehmer finden. ‚Money‘ ist nicht der erste Athlet, der mit einem Online-Meet & Greet-Dienste kooperiert. ‚Iron Mike‘ Tyson hat bei einer ähnlichen Aktion schon in den ersten sechs Stunden angeblich 20.000 US-Dollar eingenommen.

 

Hier der Link zu Mayweathers Fanmio-Angeboten (KLICK)

 

 

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