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Ist Andre Berto gegen Floyd Mayweather wirklich chancenlos?

Der P4P King Floyd “Money” Mayweather kämpft heute Nacht im MGM Grand in seinem 49ten Profikampf gegen den klaren Außenseiter Andre Berto. Für viele Boxfans ist der Fall klar: Mayweather will einen Knockoutsieg und mit der Ankündigung seine Karriere nach diesem Kampf  erneut zu beenden, kommt ihm der anscheinend berechenbare Berto sehr gelegen.

Die große Frage ist jedoch, ob es Andre Berto (30-3,23 Ko’s) mit seinem intelligenten Trainer Virgil Hunter versteht, sich auf die Aggressivität und perfekte Defensive Floyds einzustellen. Andre Berto verfügt über einen blitzschnellen und harten Uppercut, den er jedoch im Laufe der letzten Jahre immer seltener eingesetzt hat. Um Ko Siege oder technische Knockouts zu erzwingen verlegte sich Berto auf den linken Haken und die rechte Gerade und galt bis zu seiner Niederlage gegen Victor Ortiz 2011 als einer der gefährlichsten Boxer im Weltergewicht. Seiner erste Chance Mayweather zu boxen löste sich nach dieser Niederlage in Luft auf. Ortiz bekam seine Chance und wurde nach einer Unsportlichkeit durch einen Kopfstoß, von Floyd genauso unsportlich Ko geschlagen.
Wer denkt Berto wäre in diesem Kampf mit Ortiz chancenlos gewesen, irrt sich gewaltig. Beide Kämpfer gingen mehrfach zu Boden, Ortiz konnte jedoch einen klaren Punktsieg feiern. Nach dieser Niederlage besiegte er Jan Zaveck (31-1). Als nächster Gegner wartete der schlagstarke Robert Guerrero auf den heute 32 jährigen Andre. Nach zwei frühen Niederschlägen konnte Berto die klare Punktniederlage nicht vermeiden. Mit schwer verschwollenen Augen gings zurück ins Gym und seine zweite Chance sich mit Mayweather zu messen löste sich in Luft auf, diese bekam bekanntlich Guerrero.

Im Jahr 2013 übernahm der ehemalige “Trainer of the Year” Virgil Hunter den Trainerjob und baute Berto neu auf. Seit den Amateuren wurde er vom gleichen Trainerstab trainiert und Hunter sollte ihn boxtechnisch weiterbringen als bisher und Andre die Zeit geben, seine Ziele neu zu ordnen. Nach einigen Wochen im Gym fixierten die beiden die Zusammenarbeit. Mit Soto Karrass (27-8) bekam Berto einen harten Puncher vor die Fäuste. Die ersten Runden konnte der aus Haiti stammende Berto klar gewinnen, doch eine Verletzung der rechten Schulter stoppte seine Dominanz. Den Rest des Kampfes bestritt Berto nur mit der linken Hand. Angefeuert von Hunter landete er linke Haken und Uppercuts nach Belieben, konnte aber kaum seine Deckung ordentlich oben halten. So wurde er ebenfalls oft hart getroffen. In der elften Runde schickte der ausschließlich mit der linken Hand kämpfende Berto, Karrass sogar zu Boden. In der letzten Runde beendete Karrass dann den Kampf durch technischen Knockout. Berto kämpfte an diesem Abend wie ein Champion, wurde aber nicht belohnt.

Neun Monate später war die Schulter operiert und verheilt. Berto holte im September 2014 gegen den schwachen Steve Chambers einen eindeutigen Punktesieg bei seinem Comebackfight. Im März 2015 stellte er sich Josesito Lopez  gewann mit TKO  in der sechsten Runde.

Berto hat die Chance die Welt zu schockieren verdient und mit einer schlauen Taktik könnte sogar  Floyd Mayweather sich einen harten Schlag einfangen, der einen Kampf frühzeitig beendet. Die Statistik spricht natürlich ein klares Bild. Mit 48 Siegen in ebensoviel Kämpfen, der bester Defensive der Welt, blitzschnellen Kontern und einem angekündigten KO Sieg sieht sich nicht nur Floyd selbst als Favorit. Die Fragen wieso und weshalb der selbsternannte “THE BEST EVER” für seinen letzten Kampf nicht Golovkin, Cotto, Khan oder den einzigen anderen legitimen Weltmeister in seiner Gewichtklasse Brook herausgefordert hat, darf sich Mayweather dann die nächste Jahre gefallen lassen. Ich gebe Berto eine ungemein hohe 30% Chance auf ein einen Sieg heute Nacht. Er ist seit Jahren heiß darauf Mayweather vor die Fäuste zu bekommen,er besitzt die nötige Fitness und den Willen, seine große Chance zu nutzen und ist dank Virgil Hunters Taktik unberechenbar.

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51 Kommentare

  1. 12. September 2015 at 18:27 —

    ich gebe ihm maximal zwei Runden…

  2. 12. September 2015 at 18:28 —

    und tippe auf ein 118:110 für Floyd 🙂

  3. 12. September 2015 at 19:03 —

    fan
    kann nicht sein, selbst wenn money 40 mal auf dem boden liegt, er gewinnt!

  4. 12. September 2015 at 19:18 —

    Hab mich nie mit Berto beschäftigt, heute ein paar Videos gesehen. Sicher ne leichte Aufgabe für Floyd, aber warum jetzt Floyd kinderleicht durch ko gewinnen soll, ist mir nicht klar. Auch wenn Berto in der defensive Schwächen hat, verfügt er über ein großes kämperherz und sein 12. Runden tko Niederlage, sy m.E, zu früh abgebrochen. Die 30 Sekunden hätte er auch noch geschafft. Floyd hat ne schwache workrate, wenig ko-power
    . Floyd wird vermutlich locker nach Punkten und durch ko in den letzten runden gewinnen. Hoffe aber auf Lucky – punch durch Berto.

  5. 12. September 2015 at 20:02 —

    Nein,ich denke nicht das Berto chancenlos ist!

    Fakt ist das Berto der krasse Aussenseiter in diesem Duell ist und es wohl nur sehr wenige gibt die ihm in diesem Kampf etwas zutrauen!
    Wenn Berto an sich glaubt,er und sein Trainer die passende Taktik parat haben,Berto diese Taktik auch umsetzen kann,Mayweather ihn vielleicht unterschätzt,na dann wäre wohl so einiges möglich!
    Ja, ich weiß viiiiele wenn´s!

    Ich vertrete aber auch die Meinung das jeder Boxer besiegt werden kann………..ich erinnere mal an Tyson-Douglas…….

  6. 12. September 2015 at 20:05 —

    So ist es @ Marvin H. und der Kampf ist erst nach 36 Minuten zu Ende. In einem Punkt gebe ich Mayweather Recht: dieser Fight wird auf jeden Fall intensiver und interessanter als der gegen Pac. Berto wird das Letzte geben und hinterher nicht herumjammern.

  7. 12. September 2015 at 22:04 —

    im prinzip ist es unmöglich, daß money verliert.
    die pussy holt die 49, echt zum kotzen.
    der hat es am wenigstens verdient!

  8. 12. September 2015 at 22:56 —

    f(roid)ie haut,außer seinen schl.ampen,gar nichts ko…
    berto hat die punchers-chance..
    f(roid)ie wird wie immer,pot shot,huggen,rennen,rennen,low blow,huggen,pot shot und schwups die rd.geklaut….118-110…

    aber hin und wieder gibt es diese magic nights a la douglas-tyson,rahman-lennox,sniper-wladica,tarver-jones,barkley-hearns ,big george – moorer…
    wäre fantastisch,wenn das heute wieder pa.ssieren würde…

  9. 13. September 2015 at 08:47 —

    alles wie erwartet…Floyd schlägt in diesem Leben NIEMAND mehr im Ring!! 😉

  10. 13. September 2015 at 10:27 —

    Jemand mit so einer schwachen Workrate wird niemals der TBE sein. Floyd ist der ein 10 x bessere Felix Sturm oder AA, schwache Workrate ” Die härteren Treffer hat … gelandet ” , Schwachsinnig Potshots sind manchmal schon die Highlight eines Kampfes, einfach nur Volksverblödung. Ohne Frage gute Reflexe, starke Technik, aber ein Boxer, der auch limitiert ist. Er braucht Affen, die hinter einem herrennen , damit er sie mit Reflexen auskontern kann.

    • 13. September 2015 at 13:05 —

      @ Bla

      “aber ein Boxer, der auch limitiert ist”???

      Selten so gelacht 🙂

      Wenn einer die Boxkunst in Perfektion beherrscht, dann ja wohl Floyd Mayweather Jr.

      Er hat die Besten geschlagen – mehr geht nicht!!!

      • 13. September 2015 at 13:13 —

        fan
        ist doch nicht dein ernst, was hat das mit boxen zu tun?
        wegrennen, reagieren, weiter laufen, das ist boxen?
        du bist ja sehr speziiell, was das boxen angeht, der hat die 49:0 verdient? als boxer?

        • 13. September 2015 at 13:41 —

          @ ego

          DU verstehst unter “Boxen” natürlich eine blutrünstige Keilerei…aus meiner Sicht ist es aber die höchste Kunst, Schläge auszuteilen und dabei selbst nicht getroffen zu werden!!

          Floyd ist keine 20 mehr und ich kann mich an NIEMANDEN erinnern, der nur annähernd diese Reflexe hat – mit Ende 30!

          • 13. September 2015 at 14:03

            fan
            das solltest du doch besser wissen!
            boxen ist ein faustsport, wie auch von den griechen ( yamas, OG7)
            bei olympia praktiziert, und bewertet.
            money war mit 20 schon scheiße, warum sollte er besser werden?
            grüble bis heute, warum JC das ding nicht gemacht hat,, wahrscheinlich zu viel koks, aber boxen konnte er, wenn er gerannt ist, dann nach vorn!
            michaelchewski war ja auch knapp dran, aber das waren BOXER!
            keine wegrenner!

          • 13. September 2015 at 16:08

            fan

            ja schon klar…
            the sweet science und solch ein blödsinn…
            bei floydie hat es nischt mit science zu tun,er ist einfach ein ängstlicher runner,hugger und foulmaster….
            wenn wir von sweet science reden wollen,dann muss man roy jones jr. bringen..er hat alles besser gemacht,als floydie und wenn er mal fighten musste,dann hat er das gemacht…
            einfach ein atg….
            da ist man nachts wach geworden und hat was dafür bekommen,einen fight der es wert ist so bezeichnet zu werden….
            floydie ist menschlicher abfall und das beste schlafmittel der welt ..
            er wird nie zu den top10 all time gehören…in 10-15 j.spricht keine sau mehr über ihn….

        • 13. September 2015 at 14:00 —

          Ego da muss ich den Fan mal Recht geben Einige sehe Boxen als “Faustfechten” und das ist auch so in Ordnung 😉

          • 13. September 2015 at 14:20

            ferenc
            faustfechten wäre ja ok, aber das nur wegrennen mit gegenwehr!
            frenkel, das war faustfechten!
            catic, vor ca 20 jahren, hernandez und andere, aber kein money!
            money war einfach wie gewohnt,boxtechnischer müll!

      • 13. September 2015 at 15:55 —

        Ja!!! ….wenn einer weiß wie man den”Besten” im Ring davon läuft dann ist es doch der gute Floyd!!! Sven Ottke war 10000m Spezialist und Mayweather ist der Marathonmann!!!

  11. 13. September 2015 at 13:06 —

    …er braucht keine Affen, er lässt sie höchstens wie welche aussehen 😉

  12. 13. September 2015 at 14:57 —

    Floyd ist keine 20 mehr und ich kann mich an NIEMANDEN erinnern, der nur annähernd diese Reflexe hat – mit Ende 30!

    @Fan
    Sollte keinen mehr wundern, wenn man jahrelang auf Stoff ist.
    TBJ = The Best Juicer

    • 13. September 2015 at 16:36 —

      Ja, interessanter Artikel da von Hauser auf sbnation, haste wahrscheinlich auch gelesen. Bin mal gespannt, ob in ein paar Wochen noch jemand darüber spricht. Für mich klang vor allem die Passage über Floyds T/E-Werte höchst suspekt … und dann aber einen auf Mr. Proper machen …

      • 13. September 2015 at 22:20 —

        Definitiv ein sehr aufschlussreicher Artikel von Thomas Hauser. Ein ums andere Mal wird offenbart, wie unfassbar korrupt und dreist dieser Sport ist. Es bleibt nur zu hoffen, dass Floyd ein ähnliches Schicksal wie Armstrong ereilt. Eins ist klar, die USADA muss schnellstmöglich aus dem Verkehr gezogen werden.

  13. 13. September 2015 at 16:02 —

    Herzlichen Glückwunsch Champ, jetzt kannst du unbesiegt in den wohl verdienten Ruhestand gehen sprich die Laufschuhe an den Nagel hängen!!!

  14. 13. September 2015 at 16:40 —

    Klar, die „Masse“ der Zuschauer hatte wahrscheinlich von den stinklangweiligen Vorkämpfen wie Gonzalez v. Oquendo, Jack v. Groves und vor allem dem Megasnoozer Salido v. Martinez dermaßen die Schnauze voll, dass sie diesen actionreichen Hauptkampf nicht mehr richtig würdigen konnten …

    • 13. September 2015 at 22:02 —

      fum
      und ich idiot bin bei runnung- floyd eingepennt.
      hatte mich gewundert, daß die in der wüste einen marathon laufen lassen.
      na ja, die doping- kommision wird auch nix machen, dieser kleine haufen, der allerdings seine girlies ko hauen konnte, (zählen die auch zum rekord?) hat nun den rekord, kann der fan mal wieder hand an sich legen!

  15. 13. September 2015 at 20:05 —

    Floyd ist ohne Frage der beste Defensivkünstler. Immer In Topfform, der Meister der Selbstvermarktung. Aber das Geld, das er für sein Boxen erhalten hat ist ein Witz,aber auch egal, er ist halt der Überchamp der Selbstvermarktung. Floyd ist als Angriffsboxer limitiert. Er kann den Kampf nicht öffnen, die Deckung des Gegners mit Angriffsboxer durchbrechen, sondern muss auf Angriffe seines Gegners warten. Das ist auch der Grund für sein schwache Workrate von 450 Schlägen in Runden. Für die Gewichtsklasse eines wahren Champs unwürdig. Da ist im Hw häufig mehr Action. Gegen Ggg ist floyd nur chancenlos. GGG hat ein Output von 100 Schlägen die Runde gegen Stevens. Und Stevens hat einen Punch, den Ggg aufknocken kann. Was hat Floyd und Ward? Beide haben keinen Punch und beide haben nicht die Workrate von Ggg. Was soll Floyd denn gegen ggg machen? Seine Reflexe werden da nicht mehr helfen. GGG hat bis heute keine schmeichelhaften Sieg, keine buhenden Fans. Floyd hat gegen castillo oder maidana wohlwollende judges gehabt. GGG ist ein komplettere boxer als floyd. GGG wird getroffen wie jeder andere boxer, aber er geht bisher nicht zu Boden oder verliert einen Zahn wie floyd. GGG ist zumindest in der Lage, einen Gegner mit jeder nur denkbaren schlag auseinanderzunehmen. GGG kann rückwärts boxen, wenn nötig, aber alles nur Mittel zum Zweck um immer den richtigen Abstand zum Gegner zu haben.kein klammern, kein wegrennen, immer in Bewegung und in Angriffsstellung. Lemieux ist nur ein Opfer und hat die statistische Luckypunch-chance.

  16. 14. September 2015 at 09:31 —

    Boah ey! Der übliche lahme Kampf. Halten, wegrennen. der andere rennt hinter, Floyd bleibt plötzlich stehen, haut 2-3mal zu, rennt wieder weg. Was ist das Gegenteil von Kämpfen? Naaa? Wegrennen!
    Mich würde wirklich interessieren, wie ein Boxer wie Floyd damit umgehen würde, einen Gegner zu haben, der diese Spielchen nicht mitmacht und einfach in der Ringmitte stehen bleibt, wartet und sagt: “Hey, ich bin hier. Wollten wir nicht kämpfen?”
    Beweglich auf den Beinen zu sein ist gut, ABER diese GRUNDSÄTZLICHE Einstellung permanent davonzurennen…… ätzend!!!

    • 14. September 2015 at 10:07 —

      @ RoyalFart

      es ist doch gerade die Kunst, sich permanent zu entziehen…

      Hätten die Gegner die Klasse eines Mayweather Jr. (gehabt), würden Sie ihn doch im Kampfverlauf stellen!

      Floyd ist vielleicht nicht TBE aber definitiv ein Hall of Famer 🙂

    • 14. September 2015 at 10:17 —

      @Fan
      ja, es ist eine Kunst nicht getroffen zu werden und du hast da gerade etwas wichtig gesagt: Entziehen! Genau das tut Floyd.. sich dem Kampf entziehen und ich finde, man sollte nicht vergessen, um was es eigentlich geht – nämlich um einen Kampf. Ausweichen ist etwas anderes als entziehen. Ausweichen gehört zu einem Kampf.
      Es ist KEINE Kunst wegzurennen. Er könnte den Kampf gar nicht mit dieser Methode “gewinnen”, wenn der Gegner wie schon o.g. in der Mitte auf ihn wartet. Er ist im Grunde limitiert, weil er keinen Kampf MACHEN kann, sondern darauf angewiesen ist, dass die anderen ihm hinterherrennen.

  17. 14. September 2015 at 10:56 —

    Der Schwarze Sven Ottke hat wieder zugeschlagen!

    …und ich hoffe, ich lehne mich nicht aus dem Fenster, wenn ich sage: Er ist fast noch besser, als das weiße Original! 😉 😉 😉

    Joshua hat am WE auch wieder zugelangt: KO-Sieg in Runde 1 gegen einen über 2 Meter großen Gegner, der bis dahin alle seine 21 Kämpfe gewonnen hatte…
    Von ihm werden wir noch einiges zu hören bekommen. Erwarte von ihm künftig noch mehr als von Parker. Granat könnte auch interessant werden, muss sich aber erstmal gegen etwas bessere Gegner beweisen.

    Mayweather ist ohne Zweifel verdammt gut in dem was er macht, aber als Boxen würd ich das nur bedingt bezeichnen…

    • 14. September 2015 at 13:35 —

      Haha, Black Phantom Svennie 😉

      TBE – ich habe von meinen Eltern beigebracht bekommen „Eigenlob stinkt“. Aber unbesiegt zu bleiben und wenig Treffer abzubekommen ist zweifellos eine große Leistung, das sollte man schon respektieren. Jeder Fighter hat halt seinen eigenen Style und das war Floyds …

      Aber in Zukunft bitte nicht mehr so viel davon und mehr Martinez v. Salido. Die Trilogie ist ja so gut wie vereinbart!

  18. 14. September 2015 at 12:26 —

    gegen mayweather hätte roberto duran zweifelsohne schon in der 2. runde “no mas” gesagt!

  19. Unglaublich was für einen Müll manche hier von sich geben.

    Umso schöner finde ich es, wie es Maiwetter schafft, dass sich die leute immer wieder über ihn aufregen. Der Plan funktioniert immer. Deshalb mag ich den jungen. Kein JA sager wie 99% der anderen Boxer pussys.

    Berto war ein Missmatch keine Frage. Diesen Kampf brauchte niemand. Nichtsdestotrotz, wenn sich ein Boxer so einen Kampf leisten kann dann Florian. Wenn man sich ansieht was für einen Müll Pac, Garcia und vor allem hypejob GGG vor den Fäusten hatten.

    Das Rematch gegen pac wird kommen, davon bin ich überzeugt. Man muss den Hype erst wieder aufbauen. Diese USADA geschichte war schon der erste Schritt, da hat Arum viel Geld investiert.
    Aber beweisen muss er wirklich niemandem mehr was, ob man ihn mag oder nicht.

  20. 14. September 2015 at 14:11 —

    Ach, Floydie ist nur eine kleine Money- und Attention whore. Fight 50 wird kommen!
    Wie gesagt: P4P nicht mal mehr Top 10. Der hat sowas von nachgelassen.
    Ich konnte ihn nie leiden, aber früher hat er zumindest zwischendurch immer wieder mal aussergewöhnliche Dinge im Ring gezeigt. Heute ist es nur noch wenige klare Treffer setzen und sonst vermeiden.

    Er weiß eben auch wo (mittlerweile) seine Grenzen liegen und wird demnach in seinem Leben keinen aggressiven Marschierer oder slicken Techniker mehr boxen.
    Das schränkt die Auswahl nicht einmal besonders ein, da viele Kämpfer einfach einen 08/15-Stil ohne Überraschungsmomente oder dauerhaftem Druck haben.

    Floyd Mayweather im Ring mit Errol Spence würde mich sehr freuen.
    Schade nur, dass beide Sparring gegeneinander gemacht haben. Mayweather weiß, dass er da fast chancenlos wäre.

    • 15. September 2015 at 09:34 —

      Was hat denn Errol Spence bisher geleistet um einen shot zu bekommen? Hat er überhaupt schon gegen einen Top 20 WW geboxt? Man sollte mal die Kirche im Dorf lassen. Die ganzen Sparring Storys kennt man ja bereits, angeblich hat Mayfield Kell Brook vorgeführt usw. Es wird viel erzählt wenn der Tag lang ist. Spence ist talentiert, er sollte jedoch wie alle anderen die Leiter hoch klettern. Nur weil Money ihn in den höchsten Tönen gelobt hat, müssen nicht alle auf den Zug springen. Dasselbe war doch mit Chad Dawson, wir wissen was aus ihm geworden ist.

      • 15. September 2015 at 10:08 —

        @ Milanista82

        Errol Spence Jr. habe ich seit zwei Jahren auf dem Schirm und er wird definitiv die Leiter hochklettern 🙂

        • 15. September 2015 at 10:24 —

          Das freut mich, dass du ihn seit 2 Jahren auf dem Schirm hast. Solange er noch in der Prospect Phase ist, sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen.

          • 15. September 2015 at 14:50

            @ Milanista82

            der Sieg gegen Chris Van Heerden war jetzt nicht soooo schlecht…

            Ob jemand ein aussergewöhnliches Talent besitzt, entdeckt man nicht erst, wenn er den Weltmeister-Gürtel umgeschnallt hat – Errol Spence Jr. ist ein absolutes Ausnahmetalent!!!

  21. 15. September 2015 at 15:45 —

    @The Fan
    Wenn man eine sadistische Veranlagung hat, war der Sieg tatsächlich nicht schlecht.

    Talent haben viele, ob es für die absolute Weltelite reicht, wird sich zeigen.

  22. 15. September 2015 at 16:42 —

    Gebe Milan in diesem Fall Recht, Talent ist eine Sache, sich über mehrere Jahre/eine ganze Dekade an der Weltspitze einer GK oder gar P4P zu behaupten eine andere. Jüngstes Beispiel: Adrian „The Weight Problem“ Broner. Talent hat man vielleicht in den Genen und das kann man auch sehen, ob aber Trainingsfleiß, disziplinierte Lebensweise, die Psyche, oder wie Money es ausdrücken würde „Hard Work & Dedication“ immer vorhanden sind, dafür müssen viele Voraussetzungen erfüllt sein, die man selbst als passionierter Boxfan nicht immer erkennt – oft sogar der Boxer selbst nicht.

    • 15. September 2015 at 16:43 —

      die geeignete Psyche

      • 15. September 2015 at 16:57 —

        Adrien Broner?
        Ne ne, Errol Spence ist kein Blender wie dieser, sondern hat hervorragende Voraussetzungen für eine Weltkarriere.

        Ich haue ja gerne mal (vor)schnell Prognosen raus, aber Spence ist der erste Boxer seit langer Zeit, wo es von Beginn an “Klick” gemacht hat bei mir.
        Ich hoffe, dass er im Kopf klar bleibt, dann können sich die anderen in dieser superstarken Klasse auf etwas gefasst machen!

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