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Ismail Özen-Otto hat genug von Boxer Ünsal Arik!

Der Profiboxer Ünsal Arik (30-2-0, 25 K.o.) liebt die Provokation: Nachdem er sich auf Instagram zuerst mit dem Comedian Oliver Pocher anlegte, hat er danach den Univerum-Chef Ismail Özen-Otto ins Visier genommen. Arik unterstellt dem Boxpromoter aus Hamburg eine Nähe zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und forderte den ehemaligen Boxprofi zu einem Kampf auf.

Darauf wollte sich der 38-jährige Özen-Otto (17-2-0, 14 K.o.), der am 7. Mai 2016 zuletzt im Ring stand, zunächst einlassen: „Leider haben seine Worte im Netz dazu geführt, dass es anschließend auch Beleidigungen gegen meine Familie gab. Das will ich nicht auf mir sitzen lassen. Wenn er sportlich kommt, boxe ich ihn. Egal wo, auch in einer Telefonzelle.“

Aktuell scheint es so, dass der Familienvater den Streit nun schnellstmöglich beenden möchte.

Das Statement von Ismail Özen-Otto:

„Am 1. Mai 2020 hat die ‚Bild‘-Zeitung eine rassistische Stellungnahme eines Boxers veröffentlicht, in der man mich PKK-Sympathisant nennt. In dem Artikel werden meine Familie und ich ins Visier genommen. Die Beschuldigungen sind dabei haltlos und unwahr. Was diese Person im Sinn hat, hat mit Sport nichts zu tun. Seine derzeitigen Social-Media-Aktivitäten, die zumeist mich und meine kurdischen Landsleute betreffen, deuten eher auf eine rassistische Motivation hin. Seine Bildung reicht offenbar nicht aus, um eine freiheitliche politische Gesinnung von einer nationalistischen zu unterscheiden. Dafür wird aber deutlich, dass er ein Sprachorgan der derzeitigen nationalistischen Politik in der Türkei ist. Ich bin ein Sportler und ein Menschenrechtler. Ich habe immer unsere demokratischen Werte, unsere Freiheit und den Frieden in Deutschland verteidigt. Dieselben Rechte wünsche ich mir auch für die Kurden. Schließlich waren sie diejenigen, die für uns den Stellvertreterkrieg gegen den IS geführt haben. Weil ich unsere Werte verteidige und mir diese für alle unterdrückten Menschen wünsche, bin ich nun Angriffsziel geworden. Wir leben in Deutschland, in einem Land, in dem die Gerichtsbarkeit unabhängig ist. Haltlose Beschuldigungen und Rassismus können geahndet werden. Genau dafür werde ich mich in diesem Fall einsetzen.“

Foto: Facebook Fanpage Ismail Özen

Quelle: Universum

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