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Ioka löst Pflichtaufgabe gegen Sithmorseng problemlos – KO in Runde 7

WBA-Halbfliegengewichtschamp Kazuto Ioka hat am Dienstag seinen Titel erfolgreich verteidigt. In Japan stoppte der 24-Jährige seinen Herausforderer Kwanthai Sithmorseng in sieben Runden, die er allesamt klar bestimmt hatte. Am Ende war es ein sehenswerter linker Haken, der das Gefecht beendete und dem weiterhin ungeschlagenen Japaner den Sieg bescherte.

Der Kampf begann relativ verhalten, da beide Boxer es erst mal langsam angehen ließen. Etwa nach anderthalb Minuten war es dann Ioka, der die ersten guten Treffer landen konnte und sich damit die Auftaktrunde sicherte. Auch in der Folge bestimmte der favorisierte Weltmeister das Geschehen klar. Er bewegte sich gut zur Seite weg, bearbeitete den Thailänder mit Jabs und rechten Geraden aus der Distanz, und ließ in der Halbdistanz sehenswerte Kombinationen zu Kopf und Körper folgen. Sithmorseng fand hingegen noch überhaupt nicht in den Kampf. Ab und zu konnte auch er Treffer unterbringen, doch Ioka antwortete stets direkt mit härteren und präziseren Schlägen seinerseits.

Nicht nur war der Japaner schneller und technisch besser, er hatte zudem auch besseres Timing und zeigte zu Beginn der siebten Runde, dass auch mehr Dampf hinter seinen Schläge steckte. Nach einer guten Kombination schien Sithmorseng leicht angeschlagen und wich hinter einer hohen Deckung zurück. Angefeuert vom Publikum setzte Ioka nach, doch kam in dem Moment nicht noch einmal so klar durch. Es blieb jedoch weiter eher einseitig, und nur wenige Zeit später gelang ihm dann doch der Niederschlag und KO. Iota erwischte Sithmorseng mit einem harten linken Haken zum Körper und ließ einen weiteren zum Kopf folgen, in den er hinein sprang. Der Thailänder ging hart rückwärts zu Boden und brauchte seine Zeit um Anstalten zu machen wieder aufzustehen. Er fand auf die Knie, als der Ringrichter bei Neun angekommen war, doch als er versuchte auf die Beine hoch zu kommen, war er bereits ausgezählt.

Damit verteidigte Kazuto Ioka seinen WBA-Halbfliegengewichtstitel bereits zum zweiten Mal erfolgreich. Der 24-jährige Japaner, der bereits Weltmeister in zwei Gewichstklassen war, blieb zudem auch in seinem dreizehnten Profikampf ohne Niederlage. Kwanthai Sithmorseng verlor hingegen zum zweiten Mal in seinem sechsundvierzigsten Kampf. Zuvor hatte Muhammad Rachman ihn vor zwei Jahren in einem Titelkampf in neun Runden gestoppt.

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5 Kommentare

  1. JohnnyWalker
    11. September 2013 at 15:53 —

    Beeindruckend der junge Japaner. Ob nicht Roman Gonzalez mal Lust hätte sich Ioka zu stellen?
    Ioka ist das Wunderkind auf das die Japaner so lange gewartet haben. Mit Murata, Kato, Kaneko, Ono, Uchiyama, Yaegashi, Miyazaki, Yamanka und Miura sind die Japaner eine absolute Weltklasse Boxnation.

  2. 300
    11. September 2013 at 16:31 —

    Soviele Beleidigungen in einem Satz habe ich schon lange nicht mehr gehört …..schäm dich Johnny

  3. Alex
    11. September 2013 at 19:50 —

    @ JohnnyWalker
    ”Mit Murata, Kato, Kaneko, Ono, Uchiyama, Yaegashi, Miyazaki, Yamanka und Miura sind die Japaner eine absolute Weltklasse Boxnation.”
    Ich habe gerade mal geguckt wie viele Titel der 4 großen Verbände im Besitz von Japaner sind und es sind genau 10, das bestätigt deine Aussage.

  4. JohnnyWalker
    11. September 2013 at 21:59 —

    @ Alex

    und es werden noch mehr, wenn Murata rockt, dann wird kein Lurch mehr von Ward und Golovkin reden.
    Ioka wird ohnehin ein Boxer mit P4P-Potential, ähnlich wie Yaegashi und die nächsten Boxer mit Rikki Naito, Ryosuke Iwasa und Sho Ishida stehen schon in den Startlöchern. Die Kameda-Brüder nicht zu vergessen!
    Ich bin sehr gespannt ob diese Boxer auch mal auf den westlichen Veranstaltungen zu sehen sein werden.
    Bis auf Miura, kann ich mich nicht erinnern mal einen Japaner in Mexiko oder den Staaten gesehen zu haben. Zumindest nicht aus dieser Kategorie Topboxer.

  5. Alex
    11. September 2013 at 22:35 —

    @ JohnnyWalker

    Ja eigentlich schade dass Asiaten fast nie auf den großen westlichen Sendern boxen dürfen, denn die sind den Amerikanern und Europäern in den unteren Gewichtsklassen auf keinen Fall unterlegen.

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