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Immer mehr Verbände gegen Profis bei Olympia

 ©Boxen.de

Gegen die Pläne der AIBA, bei den Olympischen Spielen von 2016 auch Profis zuzulassen, formiert sich immer größerer Widerstand. Der Nordamerikanische Boxverband NABF, das WBC und die EBU haben sich klar gegen dieses Vorhaben ausgesprochen und wollen gemeinsam einen Protest formulieren.

“Amateurboxen braucht den Rückhalt aller Länder und sollte nicht auf die Seite gestellt werden, wie es die AIBA angeblich bei den Olympischen Spielen machen will”, so das Statement der NABF. “Boxen würde ohne den Amateursport gar nicht existieren.”

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Man sei “entschieden dagegen, Profiboxen bei den Olympischen Spielen einzuführen, weil weniger entwickelte Länder einen deutlichen Nachteil hätten, hinzu kommen noch die Sicherheitsaspekte, die ein Sport wie Boxen mit sich bringt. Im Boxen schlagen sich die Athleten gegenseitig, und ein unerfahrener Boxer könnte sich gegen einen Profi verletzen.”

“Es gab eine einstimmige Abstimmung, den Standpunkt des World Boxing Councils zu unterstützen und einen Protest an die AIBA und das Olympische Komitee gegen eine solche Entwicklung zu senden”, so das Statement der EBU. “Boxen ist ein gefährlicher Sport, wo professionelle Boxer viele Amateure aus weniger entwickelten Ländern verletzen könnten.”

© adrivo Sportpresse GmbH

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31 Kommentare

  1. Allerta Antifascista!
    17. Juni 2013 at 16:45 —

    Unverschämtheit! Wie können die nur? Das wird Prinzessin Wladi das Herz brechen!

  2. Monk
    17. Juni 2013 at 16:57 —

    Klar sind die dagegen. Das bedeutet nämlich das Aus für die ganzen Verbände. Das sind die auch selber Schuld wegen dem ganzen Titlecaos, den nicht durchschaubaren Platzierungen, Unkonsequenz,….,…,.,. Kurz gesagt, es geht jetzt zu sehr um Geld anstatt um Sport. Es ist für jeden Idioten erkennbar das bei den Verbänden alles käuflich ist.
    Ich finde es gut das die AIBA eine eigenen Profiverband aufmacht, dann kommt auch irgendwann mal wieder der Sport in Vordergrund

  3. Alexej
    17. Juni 2013 at 17:20 —

    “Im Boxen schlagen sich die Athleten gegenseitig, und ein unerfahrener Boxer könnte sich gegen einen Profi verletzen.”

    Wow, Amateurboxer die bei Olympia teilnehmen sind also unerfahren. Na klar…

  4. deebak
    17. Juni 2013 at 17:40 —

    bin der gleicher meinung. profis haben da nichts zu suchen.

  5. Shlumpf!
    17. Juni 2013 at 17:52 —

    Die WBC sieht nur ihre Felle davonschwimmen. Ma stelle sich vor, die AIBA würde nach und nach an Bedeutung gewinnen und auf einmal wären die Olympischen Spiele und die AIBA-WM die wichtigsten Ereignisse im Boxsport, dann wären auf einmal all die korrupten Profiverbände irrelevant. Grauenhafte Vorstellung für die WBC

  6. brennov
    17. Juni 2013 at 18:10 —

    es wäre natürlich ein traum wenn es irgentwass wieder nur noch einem wm gibt. und auch alle top boxer dann um die olympische gold medallie boxen würden. so gäbe es zwei große events. quasi wie pokal und meisterschaft. die olympiade würde einfach automatisch mit den z.b 16 oder 32 besten boxern der rangliste stattfinden. es gibt einfach gar keine amateure mehr bei olympia so kann sich auch keiner verletzten. und kommt mir nicht dass eine solche qualifikation nicht ginge. in vielen sportarten die im turniermodus ausgetragen werden ist das. so können sich auch keine amateure mehr verletzen.

  7. Mike
    17. Juni 2013 at 18:44 —

    Endlich kommen die Einsprüche! Zu recht! Amateure und Profis haben total unterschiedliche Regeln und Wertungen sowie Kampfkleidung ( Kopfschutz). Viele Profis kommen als Amateure von siegreichen Olympischen Spielen erst zum Profilager. Wenn Profis mitmischen sollten, würden diese den Amateurboxern
    den Karriereweg versperren. Außerdem widerspricht es dem olympischen Grundgedanken.

  8. FirstRound1
    17. Juni 2013 at 19:24 —

    Wie Nobel das die Verbände sich sorgen um das Wohl der Amateure machen……
    oder haben sie etwa nur Angst finanziell nicht mehr an den Kämpfen beteiligt zu werden ?
    zusätzlich könnten viele Fans dann endlich checken das es auch sehr interessante Paarungen gibt ohne das es um einen Titel geht.
    Das Wertungssystem bei den Olympischen Spielen ist desweiteren ein ganz anderes als im Profisport , wäre interessant zu sehen welcher Profi gegen Olympioniten dabei untergeht.
    Das Amateurboxen lebt eh Regional weiter und erhält meines erachtens durch die Pläne der AIBA noch mehr ansehen.

  9. Alex
    17. Juni 2013 at 19:45 —

    Ich hoffe dass sich die Verbände durchsetzen können und Profis nicht mitmachen dürfen. 1. wäre das Turnier nicht mehr so spannend und 2. würden die Talente für die Zukunft nicht mehr so glänzen. Ich meine guckt mal wer alles bei den Olympischen Spielen entdeckt wurde. Hätten die Profis damals schon mitgemacht wären Ward, Gamboa, Wladimir, Rigondeaux, Solis Povetkin und vor allen Dingen Harrison 😉 vllt nicht so schnell Profiboxer geworden. Und auch für Legenden wie Ali, Frazier, Lewis, De La Hoya oder Leonard war es eine tolle Plattform um ins Profigeschäfft zu kommen.

  10. sindbad
    17. Juni 2013 at 20:05 —

    das nimmt doch den glanz von der Gold/silber/bronze-medallie.
    als Amateur machst du höchstens 2 mal mit. wenn du aber als profi auch mitmachen darfst, hast du die schanze alle 4 jahre zu gewinnen.
    das höchste ziel eines amateurboxers ist doch Gold zu holen.

  11. sindbad
    17. Juni 2013 at 20:08 —

    statt schanze lieber Chance 😉

  12. brennov
    17. Juni 2013 at 20:13 —

    beim tennis war es ja auch der anfang vom ende des sports. es gibt einen einfachen grund warum man profis mitmachen will. weil boxen bei den olympischen spielen so beliebt wie fußpilz ist. entweder die breite öffentlichkeit wird angesprochen oder es gibt bald übrhaupt kein boxen mit bei olympia!

  13. 300
    17. Juni 2013 at 20:15 —

    Was soll das??? Die nehmen Wladi die Möglichkeit auf die Amateure loszugehn….Frechheit

  14. Alex
    17. Juni 2013 at 20:35 —

    Mal ernsthaft. Würde hier noch irgendjemand über die Sieger zweifeln wenn Wladimir Klitschkos und Manny Pacquiao mitmachen? Da haben die Amateure doch keine Chance.

  15. Monk
    17. Juni 2013 at 21:00 —

    @Alex
    Das Boxen hat sich in die falsche Richtung entwickelt. Zu Alis Zeiten gab es bei den Profis nur einen Weltmeister. Mittlerweile gibt es etliche Titel, die Möglichkeiten einem aus dem Weg zu gehen ist auch schon viel zu einfach. Die Pflichtverteidigungen werden verschoben wie sie es brauchen. Sturm z.B. hatte über 3 Jahre (soweit ich weiß, vieleicht sogar 4 Jahre) keine PV. Oder Vitali hatte nach Gomez, 2 Jahre zur nächsten PH Solis gebraucht, nach Solis wieder 2 Jahre bis zur nächsten PH. Vorher gaben WM ihre Gürtel ab weil sie nicht alle PVs einhalten konnten. Heute hat Wlad 3 reguläre Gürtel und 2 zusätzliche WM Gürtel. Wenn alles richtig laufen würde, müsste er in einem Jahr 2 PH boxen und das Jahr darauf 3 PH boxen. Wieviele boxt er tatsächlich, 1 mal Jahr. Die Verbände sind nicht konsequent genug. Mir kommen die Verbände schon vor wie Karnevalsvereine die nichts ernst nehmen. Aber wenn man Wrestling gut finder, dann hat man mit sowas kein Problem 😉

  16. Alex
    17. Juni 2013 at 21:21 —

    @ Monk

    Naja Vitali konnte dafür nichts, die WBC hat sich nicht ausgek.ackt mit ihren PH und jetzt ist es endlich Stiverne, aber mit Sturm und Wladimir ging das wirklich zu leicht, da hast du Recht. Ich habe keine Probleme damit dass es mehrere Verbände gibt, aber dann müssen diese schon konsequent sein. Die Verbände sind aber bei allen 3 Fällen nicht konsequent, was mich aber aufregt dass die Verbände bei langjährigen Weltmeistern wie Wladimir, Mayweather etc. etc. nicht konsequent sind, aber Weltmeister wie Geale müssen jeden Kampf nach den Verbänden richten.

  17. Allerta Antifascista!
    17. Juni 2013 at 21:24 —

    @Alex
    Die Tran$e zahlt ja auch dafür!

  18. boxfan85
    17. Juni 2013 at 21:46 —

    Profis haben bei Olympia nichts zu suchen,sie zerstören nur den Amateursport.

  19. Dampfhammer
    17. Juni 2013 at 22:02 —

    Warum sollen die Profis nicht auch zugelassen werden? Sind letzlich nix Anderes, als Rummelboxer mit Kameras am Ring…

    Also ich weiß nich… was könnte es für Amateure Geileres geben, als mal bei Olympia gegen rihtig bekannte Nummern anzutreten?
    Einzigartige Chancen wären das… u ihm nölt wieder nur rum.

    Bei Olympia gilt den aktuell besten Sportler der Welt zu ermitteln, alle mit der selben Chance, was aus Olympia geworden ist, ist ne andere Geschichte, aber tut mir Leid, der absolut Beste muss auch besser sein, als Leute, die sich ab u an für Kohle prügeln.
    Auch Wladimir K. u Co müssten sich qualifizieren. Absolut top! Da juckts mir selber noch in den Fingern 🙂 aber Traum beiseite.

  20. Alex
    17. Juni 2013 at 22:53 —

    @ Dampfhammer

    Die meisten Amateurboxer sind noch nicht so weit wie die Profis. Die Amateurboxer würden dann auch nicht mehr so glänzen, wodurch manche Talente wahrscheinlich unentdeckt bleiben würden.

  21. xRubin
    17. Juni 2013 at 23:49 —

    Falls Wladi doch an der Olympia teilnehmen darf wird ihn Anthony Joshua eiskalt abschiessen

  22. SergioMartinez
    18. Juni 2013 at 00:59 —

    Ich finde es in Ordnung das Profis mitmachen duerfen dann aber nach den amateurregeln bitte mit kopfschutz und allem drum und dran du wuerden sich so manche wundern wie dir Profis ausgeboxt werden

  23. Norman
    18. Juni 2013 at 06:08 —

    Finde ich richtig so was soll ein Amateur Boxer dessen größter Erfolg bis jetzt die Teilnahme an Olympia ist gegen einen Alten Profiboxer der schon mehr als ca 30 Kämpfe auf den Buckel hat ausrichten.

    Schreibfehler könnt ihr behalten komme gerade aus der Nachtschicht

  24. Alexej
    18. Juni 2013 at 07:01 —

    @SergioMartinez

    Der Kopfschutz und T-Shirts wurden abgeschafft. Zum Glück.

  25. Alex1
    18. Juni 2013 at 07:32 —

    War ja klar das jetzt die Neider kommen die alles daran setzen werden, Wladimir das zweite Gold zu ermöglichen! Selbst die dt. Verbände sprechen sich >für< Wladimir aus, und das wo er nicht einmal unter deutscher Fahne boxen wird! Ich finde es eine Diskriminierung das Sportler aufgrund Ihres Alters und erfolgen ausgeschlossen werden. Das diese keine Werbung machen dürfen und sich den Regeln unterordnen müssen ist ja noch hinnehmbar, aber sowas…. echt lächerlich! Die WBC zB hat doch nur Angst, das Ihnen eine ordentliche Summe durch die Lappen geht. Auch der Grund für Verletzungen ist scheinheilig! Amateure die in Olympia boxen sind doch schon so gut wie Profis – oder glaubt wirklich einer hier das wer ins Profilager wechselt von einem auf den nächsten Moment größer, stärker und schneller wird?

  26. xRubin
    18. Juni 2013 at 10:15 —

    Amateur-Olympia-Teilnehmer sind den meisten Profis von der Technik und oft auch der Schnelligkeit her überlegen, es würde mich nicht wundern wenn die Amateure die Profis auseinander nehmen.

  27. Peddersen
    18. Juni 2013 at 10:57 —

    “Boxen ist ein gefährlicher Sport, wo professionelle Boxer viele Amateure aus weniger entwickelten Ländern verletzen könnten.”

    Das hört sich richtig an, allerdings nur unter folgenden Voraussetzungen:

    Amateurboxer sind Rummelboxer, die um die Olympiamedallien kämpfen, weil:

    a) weniger hart geschlagen wird als im Profibereich,

    b) man im Amateursport stets ohne Deckung boxt.

    und

    c) es weder Ringrichter noch Ringärzte gibt, die einen Kampf aufgrund boxerischer Überlegenheit abbrechen können, um etwaige Verletzungen des Unterlegenen zu verhindern.

    Wenn dies gegeben ist, dann handelt es sich um ein hervorragendes Argument.

  28. Nunzio
    18. Juni 2013 at 13:30 —

    Bei Olympia sollten die Besten der Welt antreten? Wer würde denn noch einschalten, wenn nicht Usain Bolt sprinten würde sondern irgend ein Junioren-Bubi?
    Wimbeldon Sieger Federer nahm teil, Tour de France Sieger Bradley Wiggins, von den Cracks aus NBA und NHL ganz zuschweigen. Die Argumente der Verbände sind scheinheilig und verlogen. Für den Nachwuchs gibt es die Junioren-WM und die Studentenolympiade.
    Ein motivierter Amateur ist mir als Klitschko-Gegner lieber als ein unmotiviertes Fallobst der nur auf Kohle aus ist. Noch Fragen?

  29. Dr. Fallobsthammer
    18. Juni 2013 at 13:38 —

    Es kann doch wohl nicht angehen das sie es dem Waldemar verbieten die rookies zu verprügeln?

    Schließlich ist Waldemar im dienste der menschheit unterwegs, er verkloppt das Fallobst schon bevor es zum Fallobst gereift ist. Das nenne ich Prävention.
    Vielen dank Waldemar du bist unser Held.

  30. Monk
    18. Juni 2013 at 16:53 —

    @Nunzio
    So sehe ich es auch. Ich denke auch das mit der Zeit die Amatheure dann ganz raus sind.Ähnlich wie die 2 Bundesliga die nicht zur Championsleaque darf.

  31. xRubin
    18. Juni 2013 at 18:21 —

    Dr. Fallobsthammer xDDD

    ein Hoch auf Waldemar

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