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IBF-WM: Vincent Feigenbutz fordert Caleb Plant heraus

WM-Fight am 15. Februar in Nashville (USA)

Jetzt ist es fix! Sauerland-Boxer Vincent Feigenbutz (31-2, 28 K.o.) bekommt 2020 die Chance, einen Weltmeistertitel der großen vier Box-Verbände wieder nach Deutschland zu holen. Der 24-Jährige kämpft am 15. Februar gegen den US-Amerikaner Caleb Plant (19-0, 11 K.o.) um die IBF-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht. Der Fight, und damit auch das US-Debüt des Karlsruhers, steigt in der Bridgestone Arena in Nashville, Tennessee (USA).

„Endlich hat wieder ein deutscher Boxer die Chance, einen IBF-Weltmeistertitel nach Deutschland zu holen und Geschichte zu schreiben“, so Promoter Nisse Sauerland. „Wir freuen uns sehr, dass wir ihm diese Möglichkeit geben können. Er hat sich diesen Kampf absolut verdient! Vincent hat die letzten Jahre hart an sich gearbeitet und mittlerweile eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen, obwohl er erst 24 Jahre alt ist. Dieser Kampf ist seine große Chance!“

„Es war immer schon mein Ziel, in den USA zu boxen und das Land zu erobern“, äußert sich Vincent Feigenbutz. „Ich reise da nicht hin, um zu verlieren! Ich möchte der zweite deutsche Boxer nach Max Schmeling sein, der Profiboxweltmeister in den USA wird. Mein Ziel ist es, die Ehre wiederherzustellen und den Gürtel, den einst Sven Ottke und Graciano Rocchigiani trugen, wieder zurück nach Hause zu holen. Ich hoffe, ganz Deutschland wird hinter mir stehen und mich bei diesem Vorhaben unterstützen! Für mich ist Plant der stärkste aller Weltmeister im Supermittelgewicht. Wir kommen zwar als Underdog, aber wir werden es Caleb nicht so leicht machen wie Mike Lee in seinem letzten Kampf. Wir wissen, wie schwierig ein Auswärtsspiel auf amerikanischem Boden ist, daher gibt es nur ein Ziel: den Knockout!”

„Wir haben jahrelang auf diese Chance gewartet und darauf hingearbeitet. Für uns ist dieser Kampf ein wahrgewordener Traum“, so Manager Rainer Gottwald. „Ich bin mir sicher, dass Vincent in den USA super ankommen wird. Er ist ein Kämpfer und bietet immer eine gute Show. Vincent wird alles geben und als Sieger nach Deutschland zurückkehren!“

„Wir freuen uns sehr, dass wir wieder in Nashville boxen“, so Tom Brown, Präsident TGB Promotions, Promoter von Caleb Plant. „Caleb Plant hat sich als einer der Besten dieses Sports einen Namen gemacht und wird versuchen, seinen Platz im Supermittelgewicht weiter zu festigen. Vincent Feigenbutz ist ein hart schlagender Kämpfer, der sicher Druck ausüben und Plant in seiner Heimatstadt ärgern wird. Wir erwarten in der Bridgestone Arena in Nashville einen actionreichen Kampf!“

„Ich freue mich sehr, meinen Weltmeistertitel in Nashville zu verteidigen”, äußert sich Caleb Plant. „Vor allem, weil dieser Kampf vor meiner Familie und Freunden stattfinden wird. Ich plane einen spektakulären Auftritt. Vincent Feigenbutz ist ein sehr starker und robuster europäischer Kämpfer. Er hat eine sehr gute K.o.-Quote, aber Nashville ist mein Territorium und ich werde mir die Party nicht crashen lassen. Ich werde meine Heimatstadt am 15. Februar würdig und mit Stolz vertreten. Dieser Kampf wird nicht über zwölf Runden gehen!”

Von Juli 2015 bis Januar 2016 war Vincent Feigenbutz bereits WBA-Interimsweltmeister im Supermittelgewicht. 31 seiner 33 Profikämpfen gewann er bislang, beeindruckende 28 davon durch Knockout. Die letzten fünf Kämpfe beendete der Karlsruher vorzeitig, zuletzt gewann er im August gegen den bis dato ungeschlagenen Spanier Cesar Nunez (16-1-1, 8 K.o.) nach technischem K.o. in Runde acht und sicherte sich den IBO International-Gürtel. In zwei Weltranglisten steht Vincent Feigenbutz in den Top 5: Die IBF führt den 24-Jährigen auf Rang 3, die WBA ebenfalls auf Platz 3.

Caleb Plant (19-0, 11 K.o.) hält seit Jahresbeginn den IBF-Weltmeistertitel im Supermittelgewicht, nachdem er Jose Uzcategui (29-3, 24 K.o.) einstimmig nach Punkten besiegen konnte. Im Juli verteidigte der 27-jährige US-Amerikaner den Titel gegen Mike Lee (21-1, 11 K.o.) nach technischem K.o. in Runde drei. Für Plant wird der Fight gegen Vincent Feigenbutz der erste Profikampf in seiner Heimatstadt Nashville sein, die derzeit rund 700.000 Einwohner zählt und als Welthauptstadt der Country-Musik gilt. In der Bridestone Arena, in der der WM-Kampf am 15. Februar ausgetragen wird, finden 20.000 Zuschauer Platz.

Foto und Quelle: Team Sauerland

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7 Kommentare

  1. 2. Januar 2020 at 09:20 —

    Feigenbutz übersteht nicht mal die erste Kampfhälfte.

  2. 2. Januar 2020 at 17:49 —

    Schön, dann kriegt der Vincent seine Feige gebutzt.

    Der wird gegen Plant so untergehen wie Schwarz gegen Fury.

    Da sieht man dann auch wieder eindrucksvoll wie gehypt die deutschen Boxer mit ihren Pseudorecords sind.

  3. 3. Januar 2020 at 08:58 —

    Die Amateurerfahrung würde ich nicht mal als großen Vorteil sehen.
    Huck, Abraham usw. bis auf sturm hatten fast keine Amateurerfahrung.
    Der häufige Trainerwechsel bei VF und seine schlechte Nehmerqualität sehe ich eher das Problem, noch dazu ist VF ein sehr passiver und meiner Meinung nach schlechter Infighter.

    • 4. Januar 2020 at 11:57 —

      Abraham hat z. B. längere Zeot in der Bundesliga geboxt. Dazu hatte er natüröich am Anfang seiner Karriere hervorragende Sparringspartner.
      Huck hatte reichlich Erfahrung in verschiedenen Kampfsportarten. Dazu ist er wohl deutlich robuster als Feigenbutz.

      Von mir wird keine Häme kommen – gut dass Feigenbutz an große Kämpfe ran will und es versucht.
      Realistisch betrachtet ist Plant kein Wunderboxer, aber deutlich stärker als alles was Feigenbutz bisher geboxt hat. Boxerisch besser ausgebildet, auch deutlich größer und mit gutem Kinn.
      Plant via Stoppage innerhalb von 8 Runden.

  4. 3. Januar 2020 at 21:50 —

    woher wisst ihr wer es gelöscht hat? aber ganz sauber wird es sicher nicht gewesen sein. wenn ich bedenke was für ein beleidigender müll hier oftmals nicht gelöscht wird dann kann ich mir kaum vorstellen, dass das “soo harmlos” war!

  5. 4. Januar 2020 at 11:02 —

    “Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern die Vorstellungskraft.”

    Ab dem 11. September 2001 liefen die Diskussionsforen diverser Medien quasi über und in unzähligen Diskussionen zwischen unzähligen Menschen kristallisierte sich immer mehr heraus, dass 9/11 eine Fals-Flag-Operation gewesen sein muss.

    Die Leitmedien Medien beauftragen unzählige “Trolle”, welche diese logische Erkenntnis ad Absurdum führen sollten, aber es gelang ihnen nicht. Je länger eine Diskussion zu 9/11 anhielt und je mehr die Trolle versuchten, die Logik zu verfälschen, desto tiefer brannte sich das Bild einer FFO ein.

    Schlussendlich erkannten die Medien, dass sie nur Einhalt gebieten können, wenn sie zensieren, löschen und sperren. Seither ist es in allen Medien Gang und Gäbe, das unerwünschte Kommentare einfach gelöscht und unerwünschte Diskussionen einfach gesperrt werden.

    Und das alles auf Basis der Meinungsfreiheit!

    Aber solange sich immer nur der vereinzelte zu Wort meldet, dessen Kommentare gelöscht wurden, solange haben die gleichgeschalteten Medien keinerlei Probleme damit, die Meinungen zu prägen, welche sie zu prägen angehalten wurden.

    Der Iran ist böse, Israel ist gut, Russland ist böse, USA ist gut, der Islam ist böse, das Christentum ist gut, Saddam Hussein ist böse, G.W.Bush ist gut, Kim Jong Un ist böse, Donald Trump ist gut, russische Dopingagenturen sind böse, westliche Dopingagenturen sind gut…usw.

    Ich geb zu, boxen.de ist nur ein kleiner Fisch, aber wir alle sollten wissen, dass Fische über kein begrenzendes Wachstumshormon verfügen!

  6. 4. Januar 2020 at 11:43 —

    Fuchs oder Schreiberlin habt ihr mit gekriegt was los war (abgesehn von denen die Beteiligt sind), oder hat einer von euch selbst die Kommentare gelöscht.
    Ging es wirklich nur um Kritik an Feigenbutz oder warum wurden diese entfernt.
    Knopsters Comment ist ja auch noch da und soweit ich das sehe hält er mit seiner Kritik nicht hinterm Berg.
    Wenn es “nur” um Äußerung von Meinung ging wäre es gut zuwissen warum und nach welchen Kriterien beurteilt wurde.

    FUI
    Mittlerweile haben alle dein Weltbild kennen gelernt. Sicherlich ist sie nicht falsch. Aber ob diese Art von Diskussion hier was zu suchen, weiß nicht so recht. Ab und zu ist es gut den Einen oder Anderen daran zu erinnern das die Welt nicht nur aus Schwarz oder Weiß besteht, sonder in vielen Farben scheint. Vorallem wenn es sich um rassistichen Unfug handelt. Dieser hat generell und ins besonders in der mulit-kulturellen Welt des Sport nichts verloren. Trotz allem bleibt boxen.de ein Forum für Boxsportfreunde. Denke du liebst das Boxen genauso wie die anderen. Auch wenn ich nicht immer mit deiner Ansicht zu Boxer und Gefechten konform gehe, ist sie legitim, wie bei allen anderen auch. Weniger kann manchmal sehr viel mehr sein.

    Zum Gefecht.
    Wenn Caleb ernst macht, steht Feigenbutz keine 5 Runden durch. Plant ist vieleicht nicht der TopDawg unter den SMW, aber für Feigenbutz reicht es alle mal. Dafür ist Vinzent viel zu plattfüßig und limitiert in seinen Schlägen und Bewegungsabläufen. Zu dem besitzt er keinerlei Gefühl für intelligente Gefechtsführung. Im Wechsel von Angriff in die Defensive steht er offen wie ein Scheunentor, das macht ihn verletzlich für Konter und bei einem so beweglichen und reaktionsschnellen Gegner ist die Niederlage vorprogrammiert. Caleb wird, je nach dem wie viel Ringzeit von ihm verlangt wird, sein Gefecht führen. Wenn es schnell gehen darf, wird er Feigenbutz einfach mit Schlagkombinationen überhäufen bis der sich nicht mehr hinter seiner Doppeldeckung traut und von Außen eine an die Schläfe kassiert. Wer gegen einen Journeyman wie de Carolis nichts zustande bring, der wird gegen Plant kein Land sehen.

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