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Huck vs. Usyk: Das sind die Prognosen von Wegner & Co.

Die Spannung auf die Premiere der „World Boxing Super Series“ am kommenden Samstag in der Berliner Max-Schmeling-Halle (live ab 22.15 Uhr in SAT.1) steigt.

Schon das erste Viertelfinale im Cruisergewicht ist ein Box-Knaller! Der Berliner Ex-Champion Marco Huck trifft auf den ungeschlagenen Weltmeister und Top-Favoriten Aleksandr Usyk aus der Ukraine.

Wer zieht ins Halbfinale ein? So schätzen Wegner und Co. das erste Duell um die „Muhammad Ali Trophy“ ein:

Ulli Wegner (Ex-Trainer von Marco Huck):

„Wenn Marco mit dem Rücken zur Wand war, hat er immer noch seine besten Leistungen gezeigt! Wer sagt, dass es dieses Mal anders sein soll? Ich finde es zwar sehr schade, dass ich an diesem Abend nicht in seiner Ecke stehen darf, drücke ihm aber in der ersten Reihe ganz fest die Daumen. Wenn Marco sein volles Potenzial abruft, kann er Usyk schlagen! Das Schöne für den Jungen ist, dass der Kampf hier in Berlin stattfindet – hier ist er Zuhause! Daher rufe ich alle Berliner dazu auf, am 9. September in die Max-Schmeling-Halle zu kommen und Marco zu unterstützen!“

Jürgen Brähmer (Teilnehmer der WBSS im Supermittelgewicht):

„Eine Vorhersage fällt schwer, da viele Faktoren zu berücksichtigen sind – unter anderem, ob die Vorbereitung von Marco optimal gelaufen ist. Die boxerische Qualität eines Usyk liegt auf der Hand. Als Amateur hat er alles gewonnen. Als Profi wurde er schon in seinem zehnten Kampf Weltmeister. Das ist schon beeindruckend. Aber Marco sollte man nicht unterschätzen. Er ist immer für eine Überraschung gut und hat schon so manchem Gegner seinen Stil aufgezwungen und ihn damit aus seinem boxerischen Konzept gebracht. Marco muss allerdings deutlich mutiger agieren als gegen Briedis, um den Kampf zu gewinnen.“

Noel Gevor (Ersatzkämpfer am 9.9. für Huck/ Usyk):

„Oleksandr Usyk ist sicherlich der bessere Techniker. Er hat eine sehr gute Beinarbeit, ist zudem sehr schnell und unbequem zu boxen, da er Rechtsausleger ist. Seine Erfolge sprechen für sich. Marco Hucks Stärke ist seine Unberechenbarkeit. Er hat nicht die beste Boxschule, dafür aber enorm viel Erfahrung in seiner Profilaufbahn sammeln können. Er hat eine starke Physis und ein ordentliches Pfund in beiden Fäusten. Das wird auf jeden Fall ein sehr spannender Kampf.“

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Leon Bunn (Halbschwergewicht, boxt am 9.9. im Vorprogramm):

„Ich kenne Oleksandr Usyk noch von den Amateuren. Er ist ein absoluter Ausnahmekönner. Beinarbeit und Beweglichkeit – es gibt kaum jemanden im Cruisergewicht, der hier mit Usyk mithalten kann. Daher ist er zu Recht der Favorit auf den Gewinn der ‚Muhammad Ali Trophy‘. Trotzdem gebe ich Huck mit seiner Dynamik und Unberechenbarkeit eine Chance.“

Denis Radovan (Supermittelgewicht, boxt am 9.9. im Vorprogramm):

„Usyk ist der klare Favorit in diesem Kampf. Er ist Weltmeister, war Olympiasieger – boxerisch ist Usyk klar überlegen. Das ist Boxen! Aber Marco Huck ist schwer einzuschätzen, weil er im Kampf explodieren kann. Zudem boxt er unsauber, was seinen Gegner aus dem Konzept bringen könnte. Sein Rezept wird brachiale Gewalt sein. Ähnlich wie im Schwergewicht, kann auch ein Schlag im Cruisergewicht alles entscheiden.“

Albon Pervizaj (Schwergewicht, boxt am 9.9. im Vorprogramm):

„Oleksandr Usyk ist ein Weltklasse-Boxer. Er hat bei den Amateuren alles erreicht und wurde Olympiasieger. Er ist Weltmeister, die Nr. 1 im Cruisergewicht und auch sicherlich der Favorit auf den Gewinn der ‚Muhammad Ali Trophy‘. Er hat sowohl die Technik als auch eine gewisse Finesse, aber Marco Huck hat eindeutig mehr Erfahrung. Hat viele WM-Schlachten bestritten. Das ist sehr wichtig. Zudem kann er hart hauen und gibt nie auf. Vielleicht gibt es eine Überraschung!“

Sebastian Formella (Superweltergewicht, boxt am 9.9. im Vorprogramm):

„Als deutscher Box-Fan drücke ich natürlich Marco die Daumen, auch wenn es sehr schwer wird. Oleksandr Usyk ist variabel, kann vorwärts und rückwärts boxen und sich perfekt auf den Gegner einstellen. Aber Marco kann mit seinem Willen und seiner Physis möglicherweise den entscheidenden Treffer und einen Überraschungssieg landen.“

Tickets für die Premiere der World Boxing Super Series am 9. September in der Berliner Max-Schmeling-Halle gibt es unter www.eventim.de, www.StubHub.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto und Quelle: Team Sauerland

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3 Kommentare

  1. 6. September 2017 at 08:58 —

    die chancen stehen vielleicht bei 5%. aber was solls, wenn man es nicht versucht dann kanns auch nichts werden. es wird wohl marcos letzter kampf auf dem level werden. danach gehts nur noch gegen die 2. und 3. reihe!

    • 6. September 2017 at 09:04 —

      Huck wird ne Karriere einschlagen in der Kategorie “den Absprung verpasst”, das wird ähnlich ablaufen wie bei Abraham. In 5 Jahren wird man bei beiden nur noch Niederlagen im Record sehen und sie halten als Journeymen für aufstrebende Talente her.

      Ich meine, was sollen sie in ihrem Leben auch machen außer zu boxen? Man muss ja noch irgendwie 40 oder 50 Jahre Lebenszeit überbrücken. Ich geh nicht davon aus, dass sie nach ihrer Karriere irgendwo positiv in den Medien auftauchen werden oder dass sie es noch zu irgendwas gebracht haben.

      • 6. September 2017 at 09:51 —

        naja abraham könnte ja noch den absprung schaffen. entweder mit einem abschiedskampf gegen zeuge oder mit einen kampf (oder mehreren) gegen sturm. nochmal ein großer payday und dann ruhestand. huck hat jetzt auch diesen letzten payday. aber bei ihn sehe ich es so ähnlich wie du sagst. blos glaube ich eher dass er danach eher fallobst boxen wird und gewinnen wird als dass er wirklich echte gegner boxen wird und niederlagen haben wird.

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