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Huck vs Joyce vorerst „off“

Huck vs Joyce vorerst „off“

Wie heute bekannt geworden ist, hat sich der frühere Cruisergewicht-Weltmeister Marco Huck im Training die rechte Hand gebrochen. Huck soll von den behandelnden Ärzten vier Wochen Boxverbot bekommen haben.

Damit ist der Schwergewichtskampf zwischen Huck und dem in bislang zehn Fights ungeschlagenen Briten Joe Joyce erst einmal vom Tisch. Die beiden Boxer sollten am 11. Januar 2020 in der Tui-Arena in Hannover im Kampf um die EBU-Europameisterschaft aufeinandertreffen. Laut Marco Huck Boxing ist bereits weit über die Hälfte der mehr als 10.000 Tickets verkauft. Alle Käufer hätten aber die Möglichkeit, sich den Kaufpreis erstatten zu lassen.

Huck soll sich den Bruch seiner Schlaghand bereits am Samstag beim Sparring im „Iron Box Gym“ in der Berliner Forckenbeckstraße zugezogen haben. Zuerst hatte der 35-jährige vermutet, dass es sich um eine Stauchung handelt, beim Röntgen zeigte sich aber, dass ein Bruch vorliegt.

Kenan Hukic, der als Manager die Interessen seines Bruders vertritt, würde den Kampf zwischen Marco und dem britischen Schwergewichtler Joe Joyce gerne zu einem späteren Zeitpunkt nachholen und ist angeblich bereits in Verhandlungen mit dem Lager von Joyce und der European Boxing Union.

Fraglich ist, ob ‚Juggernaut’ Joyce zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar wäre. Nachdem Daniel ‚Dynamite‘ Dubois am vergangenen Wochenende den Japaner Kyotaro Fujimoto kurzrundig durch KO besiegte, hatte Dubois` Promoter Frank Warren in einem Interview erklärt, er würde versuchen, Dubois im Frühjahr 2020 gegen Joe Joyce oder Dillian Whyte antreten zu lassen: „Wir werden im April eine große Show in der O2 Arena veranstalten, in der Daniel zu sehen sein wird, und ich hoffe, dass es ein großer Kampf für ihn wird”, sagte Warren: „Wir haben vielen britischen Top-Leuten Angebote gemacht.“

Vermutlich wäre ein Fight zwischen Joe Jocye und Daniel Dubois in Großbritannien eine lukrativere Ansetzung als der Kampf um den eher unbedeutenden EBU-Titel in Deutschland.

Unklar ist, wer in diesem Fall den Platz von Joyce einnehmen würde. In Frage käme der ‘anatolische Löwe’ Umut Camkirian, der bislang den “EBU External Heavy Title” trägt. Camkiran hat zwar in seinen bisher 13 Profikämpfen zwölf Mal durch KO gewinnen können, bislang aber keinen Gegner von Rang und Namen vor den Fäusten gehabt, was sicher der Vermarktung eines Kampfes nicht sonderlich zuträglich wäre.

 

Bild: EBU

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14 Kommentare

  1. 23. Dezember 2019 at 18:38 —

    Denke da sind andere Gründe!

  2. 23. Dezember 2019 at 19:11 —

    Tja, es ist wie es ist………………gegen Verletzungen ist man machtlos, aber vielleicht ist es besser für Huck!? Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das Huck gegen Joyce nur den Hauch einer Chance gehabt hätte zu gewinnen, ABER es wäre auch die Chance gewesen um etwas zu beweisen im Schwergewicht…………..gesehen hätte ich den Kampf gerne!

    • 24. Dezember 2019 at 10:20 —

      Joyce ist auch nichts besonderes da hätte Huck schon ne Chance wenn er das Ganze ernst nimmt, hätte den Kampf auch gerne Anfang kommenes Jahr gesehen

      • 24. Dezember 2019 at 15:44 —

        Ne Ferenc..
        Wie stellst Du dir denn einen Sieg Hukics vor..?
        Sorry aber KO Chance gehh gegen 0 und ausboxen wird er Joyce auch nicht, auch wenn der wirklich nix besonderes ist..

      • 24. Dezember 2019 at 22:44 —

        Joyce ist 10 cm größer und wiegt 20 kg mehr.
        Da könnte Huck die Sache so ernst nehmen wie er will – er wird kein guter Boxer mehr. Im CW war er physisch stark, so dass er zumindest die meisten Nicht-Topleute irgendwann mit wilden Attacken zermürben und überpowern konnte.

        Im HW ist Huck ein Niemand. In über 2 Jahren 5 Runden und Saglam und Guivas als Gegner.
        Joyce hat defensiv Schwächen, aber Huck ist kein top Puncher und auch nicht schwer zu treffen.
        Joyce würde ihn sehr wahrscheinlich einfach irgendwann überfahren.

        • 25. Dezember 2019 at 12:03 —

          Im Endeffekt ist zwischen Dubois vs Kyotaro und Joyce vs Huck kaum ein Unterschied..
          Nur dass Huck halt noch einen besseren Namen hat..

      • 25. Dezember 2019 at 16:27 —

        Joa habe mir Joyce nochmal angeschaut warscheinlich wird er Huck recht schnell an den Ringseilen stellen und finishen wird aber ich glaube nicht das Joyce einen guten Eindruck machen wird

  3. 24. Dezember 2019 at 04:16 —

    Vincest „der feige“ Butz vs. Caleb Plant, auf FOX am 15. Februar in Nashville, Tennessee, Plants Heimatstadt.

  4. 24. Dezember 2019 at 12:22 —

    Man kann ja tha Hooker 😉 vieles vorwerfen, aber sich vor einem Gefecht drücken glaub ich nicht. Er ist nicht die hellste Birne im Lampenladen, Kenan noch sehr sehr sehr sehr viel weniger, aber gerade das macht den Jungen so gefählich. Nach jeder Niederlage ist er fähig die Schuld den äußeren Gegebenheiten oder den Menschen in seinem Umfeld zu zu schieben. Die Personen in seinem nahem Umkreis bestärken ihn in diesem Bestreben, alles und jedem die Schuld zu gegen nur nicht sich selbst. Er hält sich tatsächlich für den besten Boxer der Welt, ohne wenn und aber. Denke wir werden das Gefecht noch später im Jahr sehen.

    • 24. Dezember 2019 at 12:50 —

      Denke auch nicht das er den Kampf nicht wollte, eher dass im geraten würde den Kampf später zu machen, da er dadurch mehr Vorbereitungszeit hat. In seinem letzten Trainingsvideo sah er alles andere als durchtrainiert aus.

  5. 26. Dezember 2019 at 14:40 —

    Vielleicht kommt es dann doch noch zu charr – huck!

  6. 26. Dezember 2019 at 15:43 —

    @ Brennov

    Aber gegen den will doch keiner antreten. Zu gefährlich. Ich darf mal zitieren: “Ich werde noch lange Weltmeister bleiben. Vor allem will ich nach dem Kampf gegen Povetkin oder Hunter als Weltmeister auch gegen den Sieger aus dem Kampf Joshua./.Ruiz in den Ring steigen.” Da hat er doch keine Zeit und Lust, gegen Hucka zu boxen …

  7. 27. Dezember 2019 at 10:54 —

    Dass man bei Hukic jetzt einen Grund findet, dass er nicht boxen kann, ist doch klar. Die letzten Bilder von ihm sahen auch nicht aus, als sei er in irgendeiner Form.

    Bei Huck ist das gleiche Problem wie bei anderen Boxern wie Charr, die keinen richtigen Promoter auf dem Markt haben und der Meinung sind, sie können die Sache selber in die Hand nehmen. Keiner nimmt sie wahr und nirgendwo ist das Interesse oder die Akzeptanz da, dass man mit ihnen irgendwo spannende oder tolle Kämpfe veranstalten will, sicherlich auch begünstigt durch das fehlende Image und die weitestgehende Talentfreiheit.

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