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Huck ist neuer IBO-Weltmeister und will das Glowacki-Rematch!

Am Samstagabend endete das vierte Duell zwischen Marco Huck und dem IBO-Weltmeister im Cruisergewicht Ola Afolabi im Gerry Weber Stadion in Halle/ Westfalen mit einem technischen Knockout in der Ringpause zur elften Runde für den 31-jährigen Berliner. Ringrichter Jack Reiss brach das ungleiche Duell ab, weil das linke Auge von Afolabi zugeschwollen war und er seit der dritten Runde immer mehr zu einem einäugigen Boxer mutierte.  Aber Huck hatte seine Mission erfüllt und wurde vor 7000 Zuschauern verdient zum neuen Weltmeister gekrönt. Die Huuuuuck-Fanrufe klingen noch in meinen Ohren nach und die euphorische Stimmung eines wichtigen Erfolgs hielt bis zur Pressekonferenz an, wo glücklicherweise nicht wieder über ein Fehlurteil diskutiert werden musste! Die Kollegen waren sich einig, dass Huck den Kampf gemacht hatte und nach Punkten vorne lag.

Zwar war der für Großbritannien startenden Nigerianer Ola Afolabi der Titelträger, dennoch galt er unter den Experten nicht als Favorit in diesem Fight. In seinem letzten Gefecht beeindruckte der 35-Jährige die Boxwelt gegen Rakhim Chakhkiev durch einen überraschenden Knockout in Runde fünf, doch an diese Schnelligkeit konnte Afolabi dieses Mal nicht anknüpfen. Auch geschäftlich schien alles gegen ihn zu sprechen, weil kurz vor dem Gefecht verkündet wurde, dass die Klitschko Management Group (KMG) mit der Huck-Boxpromotion zusammenarbeitet und Anteile an den Fernsehrechten für die nächsten Huck-Kämpfe auf RTL erworben hatte. Einen Sieg von Afolabi konnte sich also weder TV-Experte Wladimir Klitschko noch Bernd Bönte gewünscht haben! Nur Manager Tom Loeffler feuerte seinen Boxer lautstark hinter mir an: „Finish strong, Ola!“. Helfen sollte es nichts, denn gegen Huck hatte er diesmal kein „Kryptonite“ in den Fäusten und zeigte eine eher schwache Performance. Vielleicht waren die Erwartungen nach dem letzten Auswärtssieg einfach zu hoch. An konstant gute Leistungen im Ring hatte er die Boxfans leider noch nie gewöhnen können! Das zeigt auch die Huck-Kampfhistorie: Bei der ersten Ansetzung im Jahr 2009 konnte der frühere WBO-Weltmeister Huck sich mit einem knappen Punktsieg durchsetzen, der aber umstritten war. Das Rematch kam drei Jahre später und endete mit einem Remis und das dritte Duell konnte Huck durch einen Punktsieg gewinnen.

Huck versus Afolabi 4.0

Der vierte Fight begann eher verhalten und Huck zeigte keine Eile beim Abtasten seines Gegners. Die Boxer warteten oftmals auf die Aktion des Gegenübers und vergaßen dabei locker mit dem Jab zu arbeiten. Zum „Dancing Star“ wurde weder Huck noch Afolabi, weil die beiden Faustkämpfer viel zu steif im Ring agierten. Die „Feuersalven“ von Huck kamen dennoch und ließen ihn harte Hände ins Ziel bringen. Dazu verursachte Huck durch seinen unpräzisen, wilden Boxstil und eine sichtliche Übermotivation viele unsaubere Aktionen wie ausgestreckte Arme, den Schwitzkasten-Griff, Hinterkopfschläge, Klammern von unten, Nachschlagen nach dem Gong sowie das Schieben des Gegners. Hatte ihm das Wladimir Klitschko heimlich beigebracht?

Jedenfalls gehört dieser Kampf zu den unsauber geführtesten Fights in seiner Karriere als Profiboxer. Afolabi bot sich aber auch zum Clinchen an, weil er sich unnötig klein machte und kaum gerade Hände anbrachte. Unter Fritz Sdunek hatte er einst gelernt, dass er in diesem Duell lang boxen und den Infight vermeiden sollte. Doch Sdunek weg, Ratschläge weg! Taktisch war bei dem Nigerianer keine Strategie erkennbar und auf einen glücklichen Punch konnte er sich nicht ernsthaft verlassen haben. Nicht bei einer K.o.-Quote von 35 Prozent!

Afolabi: „I couldn’t see shit after the 3rd.”

Zusätzlich wurde Afolabi durch einen unabsichtlichen Kopfstoß in Runde drei behindert, der sein linkes Auge zuschwellen ließ. Dies nutzte Hucks Trainer Varol Vekiloglu aus und gab seinem Boxer in den Ringpausen die richtigen Anweisungen. Darauf schlug Hucks Rechte immer wieder krachend auf das Auge ein. Zwar stellte sich Afolabi durch sein Kämpferherz einäugig Runde um Runde, aber ließ weiter seine Deckung fallen. Jedenfalls nahm er sein strapaziertes Auge nicht besonders in Schutz, um ein vorzeitiges Ende zu verhindern. Getreu dem Motto: „Nur die Harten kommen in den Garten!“. Einstecken kann er auf jeden Fall, auch wenn der K2-Boxer teilweise angeschlagen wirkte. So dominierte der gebürtige Serbe „Muamer Hukic“ das Gefecht bis zur zehnten Runde. Das kleine Aufbäumen seines Kontrahenten ab Runde sechs kam viel zu spät und sollte nichts mehr viel an einem klaren Punktevorsprung ändern. In der Pause zur elften Runde brach der Referee Jack Reiss den Fight auf Empfehlung des Ringarztes ab. Da die Gesundheit eines Sportlers immer Vorrang haben sollte, war dies die richtige Entscheidung. Dadurch sicherte sich Marco Huck den IBO-Weltmeistertitel durch einen technischen Knockout. Ola Afolabi meldete sich nach dem Titelverlust auf Facebook zu Wort: „I couldn’t see shit after the 3rd. Thanks to the reff, and my coaches for protecting me from myself. I would I fought to the end and I might have ended up hurting myself bad. So thank you. Thanks for all the love over the years. I got old.“

Der Spannungsfaktor im Fight: Trainerwechsel

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Im Vorfeld schien eine vierte Ansetzung dieser Kampfpaarung nicht sonderlich reizvoll für die Boxfans, doch dann feuerte der ehemalige WBO-Champion Huck seinen Coach Conni Mittermeier kurz vor dem wichtigsten Kampf seiner Karriere! Der Grund war die Beförderung von Varol Vekiloglu, der überraschend die Verantwortung in der Ringecke vom „Käpt’n“ übertragen bekam. Diese Entscheidung ging Mittermeier gegen den Strich und so kam es zur Trennung von Huck: “Ich schätze den Menschen und den Trainer Conni Mittermeier sehr. Er hat mich in den vergangenen Wochen hart rangenommen und in eine Top-Form gebracht. Dafür danke ich ihm sehr. Ich habe allerdings im Laufe der vielen Sparringsrunden immer deutlicher gespürt, dass Varol in Stresssituationen von außen besser an mich herankommt.” Dankbar ließ er ihn ziehen und setzte auf ein neues Pferd in seinem Boxstall.

Huck bleibt Chef in seinem Team!

Bei genauerer Betrachtung konnte man sehen, dass seit Ende letzten Jahres zwei Egos aufeinanderprallten und der Boxer sich dem 54-jährigen Mittermeier nicht unterordnen wollte: “Es ist nicht einfach, mit Marcos Selbstbewusstsein umzugehen! Manchmal ist Marco auch der Chef!”. Der 31-Jährige Profiboxer ist seit Ende 2014 schließlich sein eigener Chef und bevorzugt wohl doch eine positive Motivation, die ihm Varol Vekiloglu fast freundschaftlich bietet.

Nach der Trennung von dem Berliner Sauerland-Boxstall fiel es dem Berliner zunächst schwer einen passenden Trainer zu finden. Durch die K.o.-Niederlage gegen den Polen Krzysztof Glowacki, im Sommer 2015, verlor Huck seinen WBO-Weltmeisterschaftsgürtel im Cruisergewicht. Es folgte die Trennung von US-Coach Don House. Nun ist Vekiloglu die neue Nummer zwei im Team Huck. Der 32-jährige Berliner war früher selbst Profiboxer und arbeitete danach als Athletik-und Personaltrainer in Berlin: “Ich habe durch meine Tätigkeit so viel Erfahrung mit verschiedenen Menschen gesammelt, dass ich in der Lage bin, mich in jeden hineinzuversetzen.” Ganz so empathisch zeigte sich Hucks ehemaliger Trainer Ulli Wegner nicht, denn für ihn war sein eiserner Führungsstil der Schlüssel zum Erfolg. Wegner kenne zwar Mittermeier und Vekiloglu nicht, aber er scheint zu wissen, „dass es für Marco wichtig wäre, einen Coach zu haben, der die Richtung vorgibt. Schulterklopfer hat er genug um sich herum.” Ein kleiner Tiefschlag, der sicher seinen jahrelangen Erfolg mit dem ehemaligen Weltmeister untermauern soll. Huck wehrte sich stets gegen neue technische Ansätze, denn er möchte von einem Trainer an seine alten Stärken erinnert werden und sich nicht durch Neues ablenken lassen. Dies konnte sein neuer Coach perfekt umsetzen, wobei man sich doch etwas mehr Aktivität gewünscht hätte.

Wann kommt das Rematch gegen Glowacki?

Nach dem vierten Kampf gegen Afolabi wurde deutlich, dass der Chef die richtige Strategie verfolgt hatte. Ob sich diese auch gegen stärkere Gegner bewährt, bleibt abzuwarten. Jedenfalls machten Kenan und Marco Huck auf der Pressekonferenz nach dem Duell deutlich, dass sie den Rückkampf gegen Krzysztof Glowacki möglich machen wollen. Marco Huck „Wir haben ihm schon einen Sack voll Geld angeboten, aber er wollte nicht!“. Respekt für diesen Schritt und man kann nur hoffen, dass es zum Rückkampf kommt, denn das Kapitel Afolabi ist nun endgültig abgeschlossen. Zum Glück…

 

Foto: Facebook-Fanpage von Marco Huck

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23 Kommentare

  1. Alles was man jetzt nach dem Kampf PRO Huck auslegt spricht in Wahrheit gegen ihn:

    – alle unfairen Aktionen und Vorteile dadurch hatte Huck, trotzdem konnte er Ola nicht ein Mal konkret gefährden oder anschlagen

    – Afolabi mit zuschwellendem Auge ab der 3ten, wenn es stimmt dass er sogar garnichts mehr mit seinem linken sehen konnte, ist das ein Armutszeugnis für Huck, dass er nicht mehr daraus machen konnte

    – den Kampf 2 Runden vor Schluss dann doch noch abzubrechen war wohl mehr ein (T)KO-Geschenk für Huck als alles andere, Ola hätte das locker noch durchgehalten und einen Boxer 7 Runden mit so einem Auge boxen zu lassen um dann wegen 2 Runden einen Aufstand zu machen…ohne Worte

    – “Wegner kenne zwar Mittermeier und Vekiloglu nicht…”
    sehr gut Uli!

    Aber das wichtigste:
    Das Auge von Afolabi war doch das Resultat von einem Kopfstoß?
    Müsste es dann nicht eine Technical Decision geben, wenn der Ref abbricht, und kein TKO für Spuck?
    Später kam ja dann auch noch ein Cut nach einem Kopfstoß dazu den Jack Reiss auch klar als durch einen Kopfstoß verursacht wertete…

    • 28. Februar 2016 at 19:55 —

      Zu dem Fight ist eigentlich jedes Wort zuviel.

      Nach 2 Runden hat Huck schon 3 oder gar 4 mal nach einem glasklaren Trennkommando weiter drauf gehauen und hat jede seiner “kombinationen” mit dem Ellbogen vorbereitet.

      Der Kampf wurde einzig und allein vom Ringrichter entschieden und durchgehend von des.sen Unfähigkeit bestimmt.

  2. 28. Februar 2016 at 20:02 —

    Prädikat: besonders wertvoll

  3. 28. Februar 2016 at 22:38 —

    Ach ja, da war noch etwas……was um alles in der Welt ist ein unfaires Foul, bzw. was wäre denn ein faires Foul????

  4. 28. Februar 2016 at 23:29 —

    Ich finds gut dass Huck gewonnen hat….keine Ahnung was ihr alle habt…der steigt in den Ring und prügelt los….was will man mehr von einem Boxer ?

  5. 28. Februar 2016 at 23:47 —

    Auch gestern hätte Huck gegen Glowacki verloren.

  6. 29. Februar 2016 at 11:07 —

    Schon interessant, wie sehr die Einstellung die Perspektive bestimmt (wer es gern .wissenschaftlich hat: nennt sich kognitive Dissonanz). Alle Huck-Hasser haben einiges ausgeblendet: Huck hatte den besseren Plan, die bessere Einstellung und die bessere Kondition. Er hat schlicht besser geboxt – und Afolabi war grottenschlecht. Wer ständig die Linke so weit fallen lässt, darf sich nicht beschweren, wenn der Gegner die Rechte ständig drüber schlägt. Genau das hat Huck gemacht, und irgendwann war das Auge dicht, Um das festzustellen, muss man kein Huck-Fan sein. Es war halt so. Es macht auch keinen Sinn zu spekulieren, ob es in dieser Form für diesen oder jenen Gegner reichen würde. An diesem Tag und in dieser Form hat es gegen diesen Gegner gereicht. Mehr nicht.

  7. 29. Februar 2016 at 12:17 —

    Vor allem, wenn Huck jetzt auch noch meint, er wolle bei Olympia antreten. Mit nicht vorhandener Technik, wird er doch schon in der ersten Runde komplett ausgeboxt.

  8. scheißegal, titel ist titel. Selbst wenns der KKS Titel(Kürbiskernweitspucken WM) ist, auch gut. RTL feiert, die dosenbier trinker im stadion feiern, Win Win.

  9. 29. Februar 2016 at 12:37 —

    Haha OMG… Die technischen Stilisten gegen den Rüpel von Rio… Anschauen würde ich es mir in jedem Fall!

  10. 29. Februar 2016 at 13:01 —

    Wladimir Klitschko hat übrigens RTL und K2 intern dafür gesorgt, dass Reiss nie wieder Ref auf einer Veranstaltung werden darf.

    Ausschlagggebend war die Szene, als Huck Afolabi in bester Undertaker-Manier aus dem Ring werfen wollte und Reiss das mit einem “dont wrestle” unterband.

    Stefan Fuckert sprach angesprochen auf dieses Trennkommando von einem “unfairen Foul” des Refs.

    • Ganz klar Rote Karte für den Ref! Wer bei der ausübung einer straftat dazwischen gehen will, gehört bestraft!

      FREE HUKIC HINTERKOPF SCHLÄGE!

      WRESTLER WELCOME!

      • 29. Februar 2016 at 17:15 —

        Wo kein Kläger, da kein Richter!

        Das findet seit 1948 immer mehr Anwendung. Gehängt wird immer nur der, der die schlechte Botschaft überbringt. Aber der kann ja nichts dafür und so ist es mittlerweile Gang und Gäbe, mit zweierlei Maß zu messen.

        Huck hat unfair und grotte geboxt. Er tat nunmal das, was er am besten kann und unter Adrenalin kann man ihn das nicht einmal übel nehmen. Ein Schiedsrichter sorgt dafür, dass die Regeln des Sports eingehalten werden, aber in diesem Fall hatte der Ref nicht genügend Handlungsfreiraum, immerhin war K2 vor Ort. 9/22 lässt grüßen.

      • 1. März 2016 at 08:05 —

        Wenn ja solltest du wissen dass deine persönliche Meinung nur insofern Beachtung findet, dass du sie auch ja auf Kommentare anwendest, die auch für dich bestimmt sind.

        Du beweist mir gerade das Gegenteil! Also wie denn jetzt!

  11. 29. Februar 2016 at 16:56 —

    Was denn Marvin, schon mal einen hochdotierten Vertrag mit Medienrechten abgeschlossen? Wenn ja, dann dürftest Du wissen, dass Deiner persönlichen freien Meinung nur insofern Beachtung findet, dass Du sie auch wirklich für Dich behältst. Wenn Huck dem nachgehen will, womit er am meisten Geld verdient, dem Boxen, dann hat er in die Kamera nur das zu sagen, was ihm mehr oder weniger vorgesagt wird.

    @ego
    An den von Dir erwähnten Aspekt habe ich dabei gar nicht gedacht, aber ja, das kommt schon hin.

    • 29. Februar 2016 at 17:07 —

      Ganz ehrlich digger stubble, von Huck kam noch nie etwas sinnvolles, mit oder ohne hochdotierten Vertrag, zumal da K2 auch noch mit verdient! Kein anderer TV-Sender in Deutschland wollte Huckic haben……Huckic wollte ja ursprünglich in den USA ganz groß durchstarten, wie das ausging weiß ja mittlerweile jeder und vor dem Kampf gegen Glowacki hat der auch nur Stuss zum besten gegeben, dem muss man keine Worte in den Mund legen, zumal er die ja auswendig lernen müsste, da fehlt es halt an gewisser Stelle!

    • 29. Februar 2016 at 18:19 —

      Ich hab’s vergessen:

      Es dreht sich bei den von mir erwähnten verbalen Entgleisungen nicht um intelligente oder nicht intelligente Äusserungen, sondern um politische Korrektheit.

  12. 29. Februar 2016 at 20:21 —

    Guter Kampf von Marco Huck. Er sollte jetzt das Duell suchen mit Grigory Drozd oder ein Rematch mit Lebedev wäre auch stark. Dann wird sich zeigen ob Huck wirklich was kann.

  13. Aber dafür jetzt nicht nur die letzen 30sec.
    Daher wird Huck auch keinen Kampf mehr über die Runden gehen müssen…

  14. 29. Februar 2016 at 23:15 —

    Haha, define your objectives! 😉

  15. 1. März 2016 at 08:49 —

    Danke, Auftragskiller, Edward Bernays habe ich bisher noch nicht gekannt!

    „Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren.“

  16. 1. März 2016 at 14:57 —

    Eine Kneipenrauferei gertarnt als Boxveranstaltung. Wirklich ganz großes Kino.

    DER IBO CHAMPION MARCO HUCK
    Weiterprügeln nach “Stop-Ruf”, Weiterprügeln nach Ringglocke, Schlagen auf den Hinterkopf, wegschubsen – danach mit einem Schlag direkt reinspringen und was wirklich das allerwiederlichste war, ist dass Huck mit dem linken Ellenbogen das Gesicht des Gegners bewusst wegdrückt um die dann rechte Schlaghand zu bringen………boahh bei sowas fällt mir wirklich nichts mehr ein. Sowas soll ein Champion sein?

    Ich würde gerne sehen, wie er sich einen Volltreffer von Kudryashov fängt.

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