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Huck im Frühjahr gegen die Legende Roy Jones Jr.?

Marco Huck schmiedet Pläne, um sich in den USA einen höheren Bekanntheitsgrad zu verschaffen: Ein Duell gegen Roy Jones Jr. Marketingtechnisch ist es daher sicher nicht falsch gegen eine amerikanische Legende in den Ring zu steigen, doch boxerisch kann dieses Duell nicht viel bieten. Denn hinter dem noch immer glanzvollen Namen verbirgt sich ein Boxer, der bereits 45 Jahre alt ist und seine beste Zeit längst hinter sich gelassen hat. Der ehemalige Boxweltmeister in vier verschiedenen Gewichstklassen ging zuletzt im Jahr 2011 gegen Denis Lebedev K.o. Damit haben beide Boxer zumindest eines gemeinsam, auch wenn die Wertung bei dem „Käpt’n“ eine andere Sprache spricht: Den Lebedev-Fluch! Vielleicht strebt Huck bald in Eigenregie ein Rematch an, da ihn bisher angeblich sein Management daran hinderte. Sehenswert wäre eine Neuauflage auf jeden Fall.

Doch zuerst soll der Schritt nicht nach Russland gehen, sondern in die USA, wo Huck sich lukrative Kämpfe erhofft. Huck: „Roy Jones ist für mich ein großes Vorbild. Er war in vier verschiedenen Gewichtsklassen Weltmeister. Bei der WBO-Tagung in Las Vegas haben wir uns getroffen und erste Gespräche geführt. Er hat mir gesagt, dass er sehr aufmerksam meine Kämpfe verfolgt. Im Frühjahr nächsten Jahres möchte ich wieder in den Ring steigen. Und gegen Jones, das wäre der Knaller.“ Bisher steht der Weltmeister im Cruisergewicht sowie Superchampion ohne Trainer da, weil sein Alleingang das Berliner Sauerland-Team nicht sonderlich begeisterte.

Wenn es zu einer einvernehmlichen Einigung zwischen dem Boxer und seinem ehemaligen Management kommen sollte, wäre eine weitere Zusammenarbeit mit seinem bisherigen Trainer Ulli Wegner sicher nicht unmöglich. Doch dafür benötigt der Trainerfuchs die Freigabe von Manager Wilfried Sauerland. Sollten die Gespräche ergebnislos verlaufen, wird sich der 30-jährige womöglich in den USA nach einem Coach umschauen. Unklar ist bisher auch, welcher Fernsehsender zukünftig die Kämpfe des Berliners übertragen wird. Vielleicht setzt die ARD mit Marco Huck als Zugpferd erneut auf den Profiboxsport, was sicher ein Schritt in die richtige Richtung wäre. Im Mai beriet sich der WBO-Weltmeister bereits mit dem US-amerikanischen Sender HBO.

Wo der Kampf gegen den alternden Boxstar ausgetragen wird, ist offen. Sicher würde es die deutschen Boxfans in die Arena locken, da es für viele ein Highlight wäre die Boxlegende Jones Junior live im Ring zu erleben. Die Einschaltquoten wären sicher ordentlich, wobei sich ein Herausforderer von Wladimir Klitschko keine Blamage gegen einen Box-Opa leisten dürfte…

Von Samira Funk

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35 Kommentare

  1. 21. November 2014 at 07:55 —

    Huck erlebt zurzeit eine art Transformation.Er wird von einem Neandertaler zu einem Steinzeitmenschen.In 500 Jahren wird er sich zu einem Menschen verwandeln mit einem IQ von 10.

  2. 21. November 2014 at 08:55 —

    naja ist sicher keine schlechte idee. damit schein ein aufstieg zumindest erst mal von tisch zu sein. wobei auch im HW einige gute einstiegsgegner für huck wären. rematch gegen cunningham, ein kampf gegen den sieger tarver – banks oder gegen adamek wären sicher sehr interesant. er könnte auch gegen hammer oder charr, die wären gerankt man könnte es als deutsch – deutsches duell vermarkten und wären sicher auch schlagbar. oder auch gegen briggs wäre interesant. oder gleich gegen chagaev der nach dem dopingtest von ortiz derzeit ohne gegner dasteht.

  3. 21. November 2014 at 09:17 —

    Zumindest scheinen sich erstmal seine HW Pläne verflüchtigt zu haben. Da müssen wir ihn zwar immer noch auf der Bühne sehen, solange er im CW erfolgreich ist, aber irgendwo isser hier auch unterhaltsam.

  4. 21. November 2014 at 09:32 —

    Schonmal nicht schlecht wenn er im CW bleiben würde, aber wieso denn Roy Jones Jr? Der ist schon lange über seinem Zenit und außerdem steht er nicht mal in der Top 15. Naja, das zweite scheint im Boxgeschäfft eigentlich auch egal zu sein. Die Verbände machen das schon. 😉

  5. 21. November 2014 at 11:12 —

    btw. Haben unsere Super-Artikelschreiber gerade alle eine gemeinsame Projektwoche.

    Die News der letzten Tage sind ja sehr dünn.
    Dass am 17.01. Stiverne gegen Wilder ran muss, scheint hier wohl nicht wichtig genug zu sein als dass man es erwähnen müsste und damit vllt. ne Überleitung und Einstieg der HW-Szene in 2015 schafft…nun ja.

    • 21. November 2014 at 11:19 —

      Oder mal auf solche Aussagen Bezug nehmen: Die vier großen Boxverbände wollen Vereinigungskämpfe erleichtern.

      “Wladimir ist eine wahre Ikone des Boxsports, das WBC unterstützt einen Vereinigungskampf voll und ganz”, sagte WBC-Präsident Mauricio Sulaiman.

  6. 21. November 2014 at 12:21 —

    Huck dieser hässliche Primat soll erstmal gegen Lebedev kämpfen und seinen gejlauten Sieg zurück geben, Lebedev ist die klare Nummer 1 im Cruisergewicht und würde Huck zu 100% k.o. hauen, aber der Echsen Sauerland Clan hat Huck ja gut beschützt bis jetzt, mal schauen wie lange er noch Weltmeister bleib ohne denn Echsen Clan im Rücken.
    Huck ist genauso hässlich und redet nur Müll wie dieser Imanu.

    • 21. November 2014 at 13:53 —

      Darum hat er ihn ja beim ersten Kampf auch ausgeknockt. Lebedev hat den ersten kampf eigentlich gewonnen, aber Huck hat sich verbessert und würde mMn derzeit mehr Chancen gegen Lebedev haben. Ob er mittlerweile gewinnen würde weiß ich nicht, aber ich würde den Kampf auf jeden Fall gerne nochmal sehen.

      • 21. November 2014 at 15:06 —

        Wobei man hierzu sagen muss, das.s ich ein interview von Lebedev gelesen habe, Dieser spricht weder von Betrug noch davon, das.s er gewonnen hat, sondern übt selbstkritik und sagte, das.s es seine Schuld ist, weil er in den letzten beiden Runden Runden weniger getan hat, weil man ihm sagte, der Sieg sei schon jetzt klar. Sagt allerdings unabhängig von der Fehlinformation, das.s die Nummer seine Schuld war.

        Lebedev ist mittlerweile ein richtiger Champion und hat im Gegensatz zu Huck eine ordentliche Portion Demut, ich bin mir sicher, das.s er Huck heutzutage glasklar schlagen würde und zwar so klar, das.s jeder Punktrichter, der keine 120 – 108 auf seinem Zettel hat, lebenslang gesperrt wird – klar etwas übertrieben soll aber nur dazu dienen zu verdetulichen.

    • 21. November 2014 at 15:19 —

      wäre lebedev die klare nummer 1 wäre er nicht von jones so vorgeführt worden!

  7. 21. November 2014 at 15:00 —

    Wäre in meinen Augen ein Witz-Duell. Huck versucht hier einzig und allein auf dem großen Namen von Jones Jr etwas Blitzlicht abzubekommen und hofft, das.s ein Sieg gegen einen mittlerweilen total shotten Jones Jr – ihm einen gesteigerten Ruf und seinem Namen mehr Glanz verliehe. Das ist schon arg peinlich, wenn man es so nötig hat.

    Huck wird – und da bin ich mir sicher – mit seiner Selbstständigkeitsnummer ordentlich auf die Fres.se fallen. Wer 2 Anläufe gegen Arslan braucht, wer Probleme mit Ran Nakash hat und wer gegen einige seiner anderen 3 klas.sigen Gegner ( Arslan ausgenommen aus der 3. Klasse), der wird auf dem Hosenboden landen und bitterlich weinen, wenn er Konkurs anmelden mus.s.

    Huck wird bei jedem Kampf im Hinterkopf haben, was eine Niederlage für ihn bedeuten könnte – denn er ist, im Gegensatz zu Klitschko, den er ja als eines seiner Vorbilder für die Selbstständigkiet nennt, einfach maximal ein Mittelklas.seboxer und das wird ihm zum Verhägnis werden, ich kann mir nicht vorstellen, das.s er unbefangen in jeden seiner Kämpfe reinrennt, das wird im Hinterkopf rumschwirren, selbst bei so einen Dum.mkopf wie Huck

    • 21. November 2014 at 16:03 —

      Huck war peinlich, Huck ist peinlich und Huck wird immer peinlich sein. Das einzige was noch peinlicher ist, ist Huck-Fan, Klitschko-Fan oder Stürmchen-Fan zu sein!
      Huck muss ja irgendwie WM bleiben. Was also bleibt ihm anderes übrig als sich auf Jones’s Namen ein abzuwedeln? Seferi und Glazewski waren ihm wohl zu teuer, mmmh?

  8. 21. November 2014 at 16:22 —

    wer kommt denn auf so eine bescheuerte idee?
    hukic wird in den usa bekannter, wenn er einen box-rentner umboxt?
    carlos
    hukic ist noch lange nicht auf einer stufe mit dem neandertaler, bitte nicht die neandertaler beleidigen, die können sich nicht mehr wehren, schätze allerdings, daß die sich aus hukic noch ein mittagsessen gemacht hätten.
    hukic sollte einfach versuchen, die titel im CW zu vereinigen, hat er wohl die hosen voll bei den gegnern!
    mal gut, er hatte ein entsprechendes managment, der würde wahrscheinlich noch immer auf dem berliner ring auf seine gegner warten.

  9. 21. November 2014 at 17:03 —

    Ja, die WBO-Rankings sind mittlerweile wieder recht gut gespickt: Glowacki, Bellew/Cleverly, Mchunu, Makabu, Usyk, sogar Chakhkiev könnten den Möchtegern-HW stark gefährden. Huck ist schon stark und hat sich für seine Verhältnisse boxtechnisch verbessert, aber da drohen düstere Zeiten. Insofern ist der Move mit RJJ schon nachvollziehbar 😉

  10. 21. November 2014 at 20:11 —

    Carlos
    Warum redest du hier vom IQ ,stell dir vor der Primat liest das, und er weiß nicht ,was das ist, muss ein Nachschlagewerk benutzen .Er würde wohl bei Google bei Nachschlagewerk(Verbotene Boxregeln eingeben).

  11. 21. November 2014 at 22:27 —

    Das einzige was noch schlimmer ist als Muamer Hukic ist sein kleiner fetter Bruder mit dem Kloßkopf.

  12. 21. November 2014 at 22:29 —

    Hier seht ihr einen echten Mann(Warning! Dead Laughing Hazard!):

    instagram.com/cannon_briggs

  13. 22. November 2014 at 09:59 —

    ..das wäre für mich persönlich die reinste Katastrophe!

    Mein einstiges Idol geht gegen Huck auf die Bretter, das muss definitiv nicht sein!

    RJJ sollte noch ein paar Showkämpfe in Russland machen (wenn er die Kohle braucht) und zeitnah aufhören!

    Marco Huck könnte ja den Sieger aus Cleverly vs Bellew ins Visier nehmen – traue ihm gegen beide einen guten Kampf zu!

    • 22. November 2014 at 15:22 —

      Der Sieger von Cleverly – Bellew visiert angeblich Hernandez an…
      Wahrscheinlich hat man in England auch einfach weniger Angst vor Hernandez als vor Huck mit seinen gelegentlichen “Barfight-Attacken”, wenn er alles raushaut was er hat.

  14. 22. November 2014 at 11:33 —

    Miura vs Puerta sollte man sich unbedingt geben. Harter Gepunche vom Feinsten. Miura gewinnt durch KO in Runde 6

  15. 22. November 2014 at 11:34 —

    youtube.com/watch?v=WSR7rkmD78I&list=PLziz-3PaitU8_dKIuplLpzqb_LY6laMPs

  16. 22. November 2014 at 11:37 —

    Roman Gonzalez gewinnt ebenfalls durch KO in Runde 6

    • Also fängt Hukic nun auch an mit den Showkämpfen?

      Das war doch sowas von klar, dass er ohne Sauerland kleinere brötchen backen muss. Denn sobald Hukic einmal verliert gibt es kein GEZ Millionen Backup im rücken. Dann muss die eigene tasche bluten.

      Wenn Hukic wirklich was beweisen will, dann soll er so leute wie Bellew, Cleverly etc. boxen. Im CW gibt es soviel auswahl.

      Aber mir fällt es irgendwie schwer zu erkennen was hukic wirklich will? Er wollte doch eigentlich im HW boxen und nun obwohl Sauerland das nicht mehr blockieren kann, boxt er trotzdem im CW? Weiß Hukic selber was er will oder ist er einfach nur ein träumer?

      Im HW gäbe es genug kanidaten gegen die er sich Hochboxen könnte, aber ich denke auch Hukic selbst hat erkannt, dass er absolut kein HWler ist, denn er würde im HW nix reißen.
      Wenn er im CW bleibt wäre das nur eine weise entscheidung.

      Hukic könnte ja jetzt das rematch gegen Pove fordern, aber in der aktuellen form die Pove hat wäre es besser wenn er darauf verzichtet. 😀

      • oder warum denn nicht Hukic vs Hernandez?

        Vielleicht weil Hukic selbst weiß, dass wenn der gegner die Echsenbrut im Rücken hat, es schwer ist zu gewinnen.

      • 22. November 2014 at 14:54 —

        dr
        hast du von hukic was anderes erwartet?
        der typ kann nicht weiter denken, als ein schwein scheißt, ist aber der meinung, er ist das geschenk für alle boxfans.
        hätte der einen masterplan, würde er versuchen, alle titel zu holen .wird er na klar nicht schaffen, aber er versucht es ja nicht mal.
        und RJJ zu boxen, um im amiland bekannter zu werden ist eben die “denkweise” des hukic.
        hukic vs YPH wär wohl nicht der kracher, da hätte hukic nch 3 runden feierabend, allerdings einen titel mehr.

        • Mir scheint es einfach das Hukic keinen plan hat was er überhaupt will.

          Wenn er ins HW wollte, würde er keine zeit mehr im CW vergeuden. Wenn er im CW aufräumen wollte, würde er keine Showkämpfe machen oder glaubt er jemand klopft ihm auf die schulter wenn er einen 90 jährigen Roy Jones besiegt?

          Also weder in die eine noch in die andere Richtung irgendwas konkretes.

          Hukic scheint nur im HW kämpfen zu wollen, wenn er direkt einen Kampf gegen Clinchemar Clinchko bekommt. Klar, würde ich auch gerne. Aber da das nicht der fall sein wird, müsste er sich “hochboxen” und das wäre zu riskant. Auch wenn Hukic paar HWler besiegen könnte, er wäre mit den ersten Richtigen gegnern überfordert.

          Ich bin gespannt wie das erste event wird was sein Neandertaler Bruder organisiert. Wenn das ein Flop wird so wie damals das Event von Sturm wo es am Kampfabend absagen hagelte, dann ist das ganze vorhaben Selbstständigkeit schon vorbei bevor es begonnen hat.

          Mich würde es nicht wundern wenn Hukic irgendwann bei nem englischen Promoter unterzeichnet.

          • 24. November 2014 at 11:04

            Laut wbo reglen kann ein superchamp beim verband immer den nächst höheren oder niedrigeren Champ jederzeit herausfordern. er ist damit sogar wichtiger als er offizielle PH. wenn huck will kriegt er sofort einen kampf gegen klitschko.

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