Top News

Huck feiert im Trainingslager Geburtstag

Erst trainieren und dann auch ein bisschen feiern! Ausgerechnet an seinem letzten Trainingstag in Braunlage stand für Marco Huck am 11. November sein 32. Geburtstag an. Nach der finalen Sparringseinheit vor seinem WM-Kampf am 19. November gegen den aktuellen Europameister Dmytro Kucher wollte es der amtierende IBO-Weltmeister im Cruisergewicht deshalb kontrolliert krachen lassen.

Herr Huck, kurz vor Ihrem Kampf gegen den Ukrainer Dmytro Kucher feierten Sie Ihren 32. Geburtstag. Wie war Ihr Ehrentag?

Ich fühle mich wirklich sehr gut. Ich habe in den letzten Tagen oft über die vergangenen 12 Jahre nachgedacht , seitdem ich Profi geworden bin. Mir wurden in dieser Zeit viele Steine in den Weg gelegt. Allerdings will ich keinen dieser Steine missen, denn die haben mich auch zu dem gemacht, der ich heute bin.“

Ihr Geburtstag fiel genau auf den Abschluss-Tag des Trainingslagers. Konnten Sie überhaupt feiern?

Ich konnte und ich habe auch gefeiert, natürlich kontrolliert. Das Trainingslager lief so gut, dass ich mir das auch erlauben konnte. Mein Trainer Varol und mein Physio Paul konnten da nicht mithalten. Wir hatten definitiv einen schönen Tag.“

Wenn Sie auf das letzte Jahr zurück blicken, wie fällt ihr Resümee aus?

Das vergangene Jahr war eines der erfolgreichsten für mich – persönlich und beruflich. Seit meinem letzten Geburtstag hat sich viel getan. Ich habe einen Vertrag mit RTL abgeschlossen, etwas, wovon jeder Boxer in Europa träumt. Ich komme mit der Huck Sports Promotion GmbH immer mehr nach vorne und als ich im Februar wieder Weltmeister wurde, haben die Fans mir gezeigt, wie sehr sie weiter hinter mir stehen und sich mit mir gemeinsam freuen. Und privat läuft es auch super. Ich habe zwei unglaublich tolle Söhne, die beide gesund und munter sind und mein Leben jeden Tag bereichern, genauso wie meine wunderbare Frau.“

Die Vorbereitung ist nun abgeschlossen – wie sind die letzten Wochen verlaufen?

Es war am Anfang schon ein bisschen schwer, mich nach der Absage im September wieder sofort zu motivieren. Doch ich wollte unbedingt noch in diesem Jahr in den Ring steigen. Daher habe ich die letzten Wochen wieder hart gearbeitet und kann nun mit einem sehr guten Gewissen am 19. November in den Ring steigen. Und ich werde gegen Dmytro Kucher erfolgreich sein.“

Tickets für die Veranstaltung am 19. November in der TUI Arena Hannover sind auf www.eventim.de und unter 01806-570070 erhältlich.

Foto und Quelle: HSP

Voriger Artikel

Stieglitz will den EM-Gürtel nach Magdeburg holen

Nächster Artikel

Robert Stieglitz ist Europameister!

17 Kommentare

  1. 12. November 2016 at 14:08 —

    Na dann herzlichen Glückwunsch!

  2. 12. November 2016 at 15:17 —

    Sollte Huck gegen Kucher gewinnen, könnte er einen weiteren Fight gegen Firat Arslan machen.
    Eigentlich steht es zwischen Huck und Arslan 1 :1, da Arslan den ersten Fight für mich gewonnen hat.
    Da Arslan den WBO-Europameistertitel hat, wäre dies das ideale Sprungbrett anschließend gegen WBO-Weltmeister Oleksandr Usyk zu boxen, denn der WBO-Europameister macht in der WBO-Weltrangliste automatisch einen weiten Sprung nach vorne.
    Ich persönlich drücke jedoch Firat Arslan die Daumen, da er im Alter von 46 Jahren noch einen hervorragenden Job macht.
    An ihm können sich die Jungen ein Beispiel nehmen.

  3. 12. November 2016 at 15:27 —

    Huck könnte sich also seinen verlorenen WBO-Titel von Usyk zurückholen , falls ihm dies gelingt.

    • 12. November 2016 at 18:25 —

      globuli
      Du hast meinen Tag vollends gerettet!
      Meinst du, Hukic steht oder taumelt länger als 6 Runden gegen Usyk?
      Das wäre fahrlässige Körperverletzung im Ring!

  4. 12. November 2016 at 17:01 —

    Ich weiß nicht so recht, aber ich habe irgendwie das Gefühl das Huck auf dem absteigenden Ast ist, sein größter Fehler war wohl das er sich von Sauerland getrennt hat!

    Ich glaube auch das die nächste Niederlage nicht so weit entfernt ist, vielleicht schon nächste Woche?

    @ Globuli

    Arslan bringt für sein Alter noch eine sehr gute Leistung, ich glaube aber das es für ganz oben nicht mehr reicht!

    Usyk kämpft jetzt erstmal am 17.12. gegen Thabiso Mchunu.

    Sollte es tatsächlich mal zu einem Kampf gegen Huck kommen, würde ich mein Geld auf Usyk setzen!

  5. 12. November 2016 at 21:37 —

    ego
    Ich würde Huck nicht unterschätzen.
    Immerhin hat er bis zum “Lucky Punch” in der elften Runde gegen Glowacki nach Punkten geführt.
    Und Glowacki hat gegen Usyk “nur” ,wenn auch einstimmig, nach Punkten verloren.
    Also ist das Niveau dieser drei Boxer durchaus gleichwertig.

    • 13. November 2016 at 13:35 —

      Made my day – du hast von Boxen nicht wirklich Ahnung, kann das sein?

      Alle drei sind gleichwertig, der war gut.

      Gesehen wie der Pole nach dem Kampf gegen Usyk aussah und wie der Ukrainer?

      Huck ist ein boxerisch stark limitiert und hat keine Ausdauer für nen 12 Runden Kampf. Er ist quasi darauf angewiesen seine Gegner in der ersten Kampfhälfte K.O. zu schlagen. Wie es anderseits aussieht, hat man doch gegen Glowacki gesehen, da war er doch bereits in die letzten Runden stehend K.O. Solche Brawler wie Huck musst du dir anfangs nur vom Leib halten, den Rest erledigt die Zeit.

      Gegen Usyk würde das für ihn schnell ganz, ganz dunkel werden.

  6. 13. November 2016 at 14:08 —

    Seh ich genauso.
    Usyk ist schon eine Granate! Lebedev ist ohne Sauerland auch zu stark.
    Gegen Bellew kann er gewinnen. Ob dieser gegen Huck will, glaub ich nicht. Bellew willl Kohle machen.
    Gegen Firat wär schon der beste Kampf für Huck. Obwohl da die Sympathien bei Firat liegen.
    Aber Huck muß erstmal nächste Woche siegen. Falls er erfolgreich ist, kann er ja ins Schwergewicht gehen. Dann kommt es zum Kampf der EX -Weltmeister. Klitschko – Huck!Lässt sich bei RTL gut vermarkten….
    Klitschko tritt nie und nimmer gegen Joshua an. Glaub eher, das er nen Aufbaukampf macht und dann gegen Sieger aus Browne /Briggs boxt. Weil Ihm ja der WBA Titel so am Herzen liegt…..

    • 19. November 2016 at 18:37 —

      Gegen Joshua wird auch WBA super, IBO auf dem Spiel stehen .WBA hat sich doch kürzlich entscheiden

  7. 13. November 2016 at 18:18 —

    Fakt ist:
    Huck lag bis zum Abbruch des Kampfes gegen Glowacki bei allen drei Punktrichtern mit 96 :93 96 :93 und 95 : 94 vorn.

    • 13. November 2016 at 20:51 —

      Richtig und wenn Hukic die Runde überlebt hätte, wäre es aus seiner Sicht ne 7:10 geworden und seine Führung wäre mehr als dahin.

  8. 13. November 2016 at 18:44 —

    Punktewertung
    Usyk vs. Glowacki:

    119 : 109
    117 : 111
    117 : 111
    Punktsieger :Usyk

  9. 13. November 2016 at 20:23 —

    Nur das der Kampf in Polen stattgefunden hat. Und Usyk hätte mehr machen können, wenn er wollte….

  10. 13. November 2016 at 21:44 —

    Na ja , an Quervergleichen kann erfahrungsgemäß schon einiges ableiten. Wenn sie auch nicht immer zutreffend sind.
    Weder Usyk noch Lebedev haben bisher bewiesen, dass sie echte Knockouter sind .Ich bezweifle stark , dass einer der beiden in der Lage wäre einen 20 Kilogramm schwereren Schwergewichtsboxer wie Manuel Charr auszuknocken. Zu 90% siegt der Boxer aus der höheren Gewichtsklasse, sofern er die gleiche Leistungsklasse inne hat. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.
    Mairis Briedis hat diesen Beweis bereits erbracht. Er knockte Charr als Cruisergewichtler-allerdings hatte er zum Zeitpunkt des Fights 96 kg-in Runde 7-aus.
    Charr boxt übrigens demnächst wieder um einen internationalen Titel. Ist also kein Schlechter.
    Briedis ist der Pflichherausforderer von WBC-Champ Tony Bellew;ich gebe ihm jedoch keine große Chance gegen Briedis.
    Ich habe jetzt die Karriere von Briedis genau verfolgt, einschließlich seine Turniersiege bei den “Bigger is better”-Veranstaltungen.
    Für mich ist Briedis der kommende Mann.

  11. 13. November 2016 at 22:13 —

    Es gibt natürlich Menschen, die immer Recht behalten wollen, sich für die absoluten Experten halten und die Meinung anderer geringschätzig abtun.
    Fragt sich nur ,ob sie in ihrem Beruf genauso erfolgreich sind.
    Hinter die Kulissen kann man leider nicht schauen.

Antwort schreiben