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Hrgovic beendet Camp vor „Clash on the Dunes“ erfolgreich

Sparringspartner Duhaupas: „Filip erinnert mich an Vitali Klitschko!“

In rund einer Woche, am Sonnabend, 7. Dezember, steigt in Diriyah (Saudi-Arabien) das Schwergewichts-Event des Jahres: In der 15.000 Zuschauer fassenden Diriyah Arena treffen dann Andy Ruiz Jr. und Anthony Joshua im Rematch um die IBF, WBA, WBO & IBO Weltmeisterschaft aufeinander. Ebenfalls auf der Fightcard steht Sauerland-Boxer Filip Hrgovic (9-0, 7 K.o.). Der 27-jährige Kroate verteidigt seinen WBC International-Gürtel gegen Eric Molina (27-5, 19 K.o.) aus den USA, der bereits gegen Anthony Joshua und Deontay Wilder um die Weltmeisterschaft kämpfte.

Die letzten Wochen trainierte Hrgovic, die derzeitige Nummer neun der IBF, acht der WBA und elf der WBO, in Miami bei seinem Trainer Pedro Diaz und reist am Wochenende auf die arabische Halbinsel. An der Ostküste Floridas standen der ungeschlagene Brite Fabio Wardley, der belgische Cruisergewichtler Joel Tambwe und der Franzose Johann Duhaupas für das Sparring mit im Ring. Duhaupas, der bereits um den WBC Weltmeisterschaftstitel gegen Deontay Wilder und gegen Alexander Povetkin boxte, erwartet Großes von Filip Hrgovic.

„Ich kenne Filip bereits seit einem Camp von Wladimir Klitschko in Österreich”, so der 38-Jährige. „Ich spüre, dass er mittlerweile das Zeug hat Weltmeister zu werden. Er hat eine gute rechte Hand, ist schnell, stark und mental brutal gut. Er erinnert mich vom Stil und seinen boxerischen Fähigkeiten her an Vitali Klitschko!”

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„Der Kampf in Saudi-Arabien wird unser fünfter gemeinsame Fight sein und die Chemie zwischen uns ist großartig”, äußerte sich Trainer Pedro Diaz. „Filip hat sich in den letzten Monaten technisch, physisch und mental noch einmal verbessert, das wird man am 7. Dezember erleben. Für 2020 sehe ich sehr positive Dinge auf uns zukommen. Filip ist extrem fokussiert und liebt das Training. Das habe ich in der Form selten erlebt!”

Der Bronzemedaillengewinner von Rio 2016 ist seit September 2017 Profi und gewann jeden seiner bisherigen neun Kämpfe, sieben davon durch Knockout. Seinen WBC International-Titel holte er bei seinem ersten US-Fight im Mai, als er Gregory Corbin bereits in Runde eins besiegen konnte. Im August verteidigte er den Gürtel mit einem technischen K.o. in Runde drei gegen Mario Heredia.

Neben dem Duell von Filip Hrgovic gegen Eric Molina stehen weitere, hochklassige Kämpfe auf der Fightcard des „Clash on the Dunes” zwischen Andy Ruiz Jr. und Anthony Joshua: Alexander Povetkin trifft auf Michael Hunter, Dillian Whyte steht mit Mariusz Wach im Ring und Mahammadrasul Majidov tritt gegen Tom Little an. Für alle deutschen Boxsportfans überträgt DAZN das Event aus Saudia-Arabien live ab 17 Uhr in voller Länge.

Foto und Quelle: Team Sauerland

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13 Kommentare

  1. 1. Dezember 2019 at 15:35 —

    Sparringspartner Duhaupas: „Filip erinnert mich an Vitali Klitschko”
    Boxen schädigt halt doch das Gehirn.

  2. 1. Dezember 2019 at 15:57 —

    Abgesehen davon das Hrgovic Stil durchaus an V.Klitschko errinert wenn auch langsamer, irgendwie müssen die sich interessant machen können ja nicht alle Ghostlike sein wie GGG

  3. 1. Dezember 2019 at 18:44 —

    Hrgovic boxt sicher nicht schlecht und mit Molina als Gegner geht er sicherlich den nächsten Schritt, aber dennoch bezweifle ich , zumindest derzeit, das es mal für ganz oben reicht! Ein guter Mann in der oberen Hälfte der 2. Reihe…….seine Deckung ist einfach derzeit nicht gut genug und der Schnellste ist er auch nicht gerade!
    Im Vergleich zu Dubios sehe ich ihn fast eine Klasse schlechter!

  4. 1. Dezember 2019 at 22:38 —

    Ich halte nichts von Hrgovic. Hinter ihm stehen vermutlich einflussreiche Geldgeber. Wenn er mal WM, dann so wie der Deutsche Panzer.

    • 2. Dezember 2019 at 04:33 —

      Es fällt auf, dass du dich jedesmal über Hrgovic kritisch bis abfällig äußerst. Was gefällt dir denn genau an ihm nicht? Wer sind diese „vermutlich einflussreichen Geldgeber“ und, wenn diese tatsächlich existieren, was ist daran schlimm, wenn ein Sportler finanzielle Unterstützung bekommt?

      Man muss ihn sicher nicht lobhudeln wie dieser offensichtlich von Team Sauerland als PR-Aktion veröffentlichte Artikel, aber Charr würde gegen ihn keine fünf Runden durchhalten, das ist sicher.

      Abgesehen davon ist es normal, dass Sparringspartner ihre Gegner loben, schließlich möchten sie wieder gebucht werden und außerdem ist es ein Zeichen von Respekt.

  5. 2. Dezember 2019 at 09:30 —

    Hrgovic wird ganz sicher nicht WM, aber ich sehe ihn gerne boxen.
    Er ist kein Vitali. Vitali stand immer sehr gerade mit hängender Führungshand. Ich weiß gar nicht, wie man ihn mit Hrgovic vergleichen kann.

  6. 2. Dezember 2019 at 09:50 —

    Joshua geht gerade ab. Er hat ein Interview gegeben, das seine ganze Hässlichkeit seines Wesens offenbart und scheint mental gar nicht gut drauf zu sein. Das wird lustig am Samstag!

  7. 2. Dezember 2019 at 12:53 —

    @ adolf klitschko
    Zuviel Hype, zu wenig boxerisches Können.
    Ja, er gewann bei den Olympischen Spielen 2016 er eine Bronzemedaille. So what. Audley Harrison holte sich bei den Olympischen Sommerspielen 2000 eine Goldmedaille.
    Und Anthony Joshua schaffte das später auch. Wenn man genauer hinsieht, muss man sich allerdings fragen, wie manche Urteile zustandekommen. Joshua hat quasi drei Kämpfe von den Punktrichtern geschenkt bekommen. So hätte er schon im Achtelfinale gegen Erislandy Savon rausfliegen müssen, diesen Kampf hatte er so klar verloren, dass sogar damals die englische Presse von einem Skandal sprach. Und auch Hrgovic hat schon zu Amateurzeiten Fights gewonnen, indem er ein paar Mal auf die Deckung des Gegners geschlagen hat und der Fight wurde vom Ringrichter beendet. Oder schau Dir mal den Kampf gegen Mansour an … Bauerntheather. Und Mansour steht nach dem “Niederschlag” feixend wieder auf. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt … Gern mal Charr gegen Hrgovic.

    • 2. Dezember 2019 at 15:50 —

      Ich sehe das ganz genaus so wie Adrenalinmonster. WM-Kandidat nein, aber eine Bereicherung fürs HW ist er auf jeden Fall. Der Kampf gegen Mansour war sicherlich eine Farce, aber ich sehe hier keine Verantwortung bei Hrgovic.

      Audley Harrison war ein Guter. Er litt aber schon früh unter Folgen des Boxsports und hatte daher mentale Probleme, so beispielsweise beim Kampf gegen David Haye. Was AJ angeht, gebe ich dir Recht, in London musste es einfach ein Engländer sein, der Gold holt. Es gibt viele Beobachter, die behaupten, er hätte alle seine Fights in diesem Turnier verloren, aber ich meine, es waren zumindest die gegen Savon und Cammarelle. Was aber absolut nichts mit dem Kroaten zu tun hat. Solide, ja, der Hype ist natürlich Quatsch. Aber eine Aufbauphase mit machbaren Gegnern hat jeder „Prsospect“ verdient.

  8. 2. Dezember 2019 at 15:58 —

    Übrigens gibt es Neues bei Ruiz/AJ 2, gerade gelesen bei BS:

    The sanctioning bodies involved in their second fight for the IBF, IBO, WBA and WBO heavyweight titles have approved Connecticut’s Glenn Feldman, England’s Steve Gray and Quebec’s Benoit Roussel to score it Saturday night in Diriyah, Saudi Arabia. Puerto Rico’s Luis Pabon has been assigned as the referee for the immediate rematch between Joshua and Ruiz.

    Gegen die PR gibt es imo nicht viel einzuwenden, aber Luis „El Corrupto“ Pabon … naja.

    • 3. Dezember 2019 at 12:22 —

      Man muss bei einer möglichen Panikattacke von AJ auf alles vorbereitet sein, da muss es im Zweifel halt der Referee richten. Ich erinnere mich auch, wie er bei Klitschkokämpfen meist als dritter Mann mitgeclincht hat.

      Nichts hören, nichts sehen, alles durchwinken…guter Mann. o_O

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