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Hilfe für Eddy Gutknecht – Charity-Event in Gifhorn

Bilder: Team Arslan

Welches schwere Schicksal Eddy Gutknecht und seine Familie getroffen hat, ist allen Boxfans bekannt. Seit seinem letzten Profikampf in London ist für Eddy und seine Familie Nichts mehr wie es einmal war. Er erlitt eine schwere Kopfverletzung und lang wochenlang in einem Londoner Krankenhaus im Koma. Danach erfolgte die Verlegung nach Deutschland und weitere medizinische Eingriffe. Nach monatelanger Reha ist Eddy Gutknecht jetzt seit 3 Wochen wieder zuhause. Er ist und bleibt auch in Zukunft rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen.

Der schwerste und längste Fight seines Lebens ist der um die Rückkehr in sein Leben. Er macht kleine Fortschritte. Um ihm auf diesem schweren Weg zu helfen, gab es in den letzten Monaten eine überwältigende Hilfsbereitschaft. Ausgehend von einem Hilferuf in einem Interview mit Gutknechts Ehefrau Julia kam Eddys Schicksal ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Es kam zu einer regelrechten Welle von Hilfsangeboten und Spenden. Neben bekannten Größen aus dem Boxsport waren es vor Allem unzählige Boxfans, denen das Schicksal von Familie Gutknecht am Herzen lag und liegt. Dafür sind Julia Gutknecht und die 3 Kids der Familie sehr dankbar.

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Auch die IG Metall fühlte sich angesprochen und organisierte am 29. September ein Charity-Event für Eddy Gutkneht. Der Gifhorner war früher bei VW beschäftigt und Gewerkschaftsmitglied. Bei dieser Benefiz-Veranstaltung in Gifhorn halfen viele Ex-Kollegen von VW, IG Metall Betriebsräte und – Vertrauensleute. Es kam eine Spendensumme von weit über 50 000 € zusammen.

Es gab bei diesem Event mehrere Show-Boxkämpfe zu sehen. Alle Akteure des Abends, die Sängerin Jessica Wahls (Ex-No-Angels) und der Musiker Volker Schlag, die im Ring aktiven Boxer wie Sebastian Zbik, Robert Stieglitz, Artur Mann, Dimitri Sartison, bis hin zu den Nummerngirls (Die Zwillinge Nadine und Natalie Zyber) gaben Alle ihr Bestes um diesen Abend zu einem Erfolg zu machen.

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Den Hauptkampf dieses Abends bestritten Firat Arslan und der Porsche-Betriebsratsvorsitzende Uwe Hück. Dieser Show-Kampf endete nach 8 Runden mit einem salomonischen „Unentschieden“. Firat Arslan bestätigte seinem Gegner eine enorme Leistung: „Er ist sehr mutig, gegen einen Profi anzutreten. Ich habe Uwes Kraft durch die Deckung gespürt. Man muss bei ihm aufpassen.“ Hück beschwor den gewerkschaftlichen Zusammenhalt der IG Metall: „Wir Metaller lassen Niemanden alleine.“ Uwe Hück war früher selbst aktiver Kampfsportler und steigt auch jetzt noch immer wieder in den Ring um für seine sozialen Projekte Aufmerksamkeit zu wecken. Er hatte für diesen Kampf über 6 Wochen lang trainiert und bereits Mitte August angekündigt: „Eddy braucht uns. Ich kämpfe für Eddy Gutknecht und seine Familie!“

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Unter den zahlreichen Gästen dieser Veranstaltung war auch Gennady Golovkin, den das Schicksal seines ehemaligen Stallkollegen und Freund Eddy besonders am Herzen liegt. „GGG“ kam nicht mit leeren Händen. Er überreichte eine großzügige Spende in Höhe von 25 000 €. Auch das Sauerland-Team steuerte eine Spende bei. Es wurden Tickets für das WBSS-Turnier-Finale in Las Vegas versteigert. Die Versteigerungssumme für diese Tickets lag insgesamt bei über 20 000 €.

Hier ein kurzer Bericht des NDR zu Eddy Gutknecht. (Klick)

Spendenkonto für Eddy Gutknecht:

Kontoinhaber: Julia Gutknecht
IBAN: DE75 2695 1311 0142 0337 03
BIC: NOLADE21GFW
Zahlungsgrund: you never walk alone

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12 Kommentare

  1. 2. Oktober 2017 at 19:31 —

    Das war eine würdige Veranstaltung für Gutknecht. Tolle Geste von Golovkin,Arslan,zbik,Wegner und co. und ein ordentlicher Beitrag vom NDR.

    Winnfried Spierings Veranstaltung und die 1600 euro erlös, waren dagegen ein schlechter Scherz.

  2. 3. Oktober 2017 at 08:06 —

    Schön daß es Menschen gibt die sich so einsetzen, Top
    Kurze Frage weiss jemand wie es Dennis Boytsov geht,ist sein Zustand besser.

  3. Freut mich für Gutknecht. Hatte anfangs echt zweifel am Zusammenhalt der Box szene, aber gibt doch noch echte Sportsmänner.

    Hut ab auch an Hück. Ein Betriebsratsvorsitzender der sich sowas gibt, ist glaube ich einmalig, auch wenn er mal früher geboxt hat, er hat wohl mehr Eier als die meisten profi Boxer. Respekt.

    • 4. Oktober 2017 at 12:32 —

      Uwe Hück ist ein wahrer Sportsmann, ich kenne kein Betriebsratsvorsitzenden in ganz Deutschland der sich so ins Zeug legt. Solche Führungsmitglieder braucht unser Land und nichts anderes.

  4. 3. Oktober 2017 at 15:20 —

    Wilder beendet Karriere!

  5. 3. Oktober 2017 at 15:30 —

    Ne war wohl eine Fake Meldung sorry ,ich habe einen Artikel gelesen in den es heißt wilder beendet Karriere,doch das war wohl die einzige Meldung,ich habe gerade weiter gesucht aber nix in der Art gefunden

  6. 3. Oktober 2017 at 21:29 —

    Stimmt ich depp😁😁😁

  7. 12. Oktober 2017 at 00:26 —

    Ein paar Eindrücke von der VA in Gifhorn (Klick)

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