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Heimspiel um zwei Titel: Wojcicki versus Elbir

Deutsches Duell in Wolfsburg um zwei Titel! Am 6. Oktober trifft Patrick Wojcicki in seinem Heimspiel (live auf SPORT1) auf den Berliner Zeynel Sven Elbir. Es geht dabei um den IBF Intercontinental Titel sowie um die Deutsche Meisterschaft im Mittelgewicht.

Der 24-jährige Elbir aus dem Berliner Stadtteil Wedding ist noch ungeschlagen (12-0-0, 9 K.o.-Erfolge). Sein letzter Gegner war Borislav Gligoric (6-10-0, 5 K.o.) aus Bosnien, der einen negativen Kampfrekord aufweist, aber vorzeitig in Runde drei von ihm geschlagen wurde. Darum wird der Wikinger alles auf seine harten Hände setzen und versuchen die Chance auf ein vorzeitiges Ende zu finden.

Aber die Erfahrung über mehr als acht Runden zu gehen liegt bei Wojcicki, der im Mai zwölf Runden gegen den Wikinger Ronny Mittag im Ring stand und nach Punkten (117-111, 116-112, 117-111) gewann. Einziger kleiner Makel in der Karriere des Wolfsburgers ist das Remis gegen Anatoli Hunanyan (8-3-1, 4 K.o.) aus Tschechien. Wobei der Wolfsburger noch nie gegen einen echten Puncher im Ring stand und sein Kinn getestet wurde. Elbir verfügt über eine K.o.-Quote von 75 Prozent, der es standzuhalten gilt.

„Wir werden noch härter für diesen Kampf trainieren”, sagt Wojcicki-Coach Antonino Spatola knapp aber bestimmt. „Ich werde niemanden unterschätzen, aber es ist auch klar, dass wir gerade in Wolfsburg nichts anbrennen lassen wollen”, ergänzt Wojcicki vor seinem ersehnten Heimspiel in Wolfsburg.

Der 27-jährige „Wolf” Wojcicki geht als IBF-Intercontinental-Champion zwar als Favorit ins Rennen, doch Elbirs Manager Winne Spiering verschiebt bekanntlich nicht grundlos bereits geplante Kämpfe.

Spiering erklärt: „Sven Elbir sollte eigentlich am 8. September um einen wichtigen Titel boxen. Diesen Kampf haben wir jetzt extra verschoben, um Wojcicki in seiner Heimatstadt boxen zu können, denn diese Chance lassen wir uns nicht entgehen. Wir versprechen den Fans eine Schlacht!”

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Rache für die Niederlage von Ronny Mittag?

Sven Elbir soll seinen Teamkollegen Ronny Mittag mit einem Sieg über den Sauerland-Boxer Wojcicki rächen. Doch vielleicht kommt dieses Duell zu früh für den 24-jährigen Berliner, der noch keinen Kontrahenten auf dem Niveau von Wojcicki vor den Fäusten hatte und dem ein langsamerer Aufbau sicher nicht geschadet hätte.

Seit Sebastian Sylvester hat kein Wiking-Boxer einen größeren Titel gewinnen können. Sogar der ehemalige Mittelgewichtler wechselte, nach seiner Niederlage gegen Felix Sturm im November 2008, zum Team Sauerland und wurde erst darauf IBF-Champion. Ansonsten unterlagen die Wikinger in jedem Stallduell ihrem Berliner Konkurrenten und dienten somit immer dem Aufbau von Sauerland-Boxern – zumindest bis heute!

Nisse Sauerland freut sich auf das deutsche Duell. „Für die Fans sind solche Kämpfe immer besonders spannend. Und darum geht es uns schließlich!”

Tickets für die Boxgala im Congresspark Wolfsburg am 6. Oktober gibt es ab sofort unter www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Facebook Fanpage Patrick Wojcicki

Quelle: Team Sauerland

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1 Kommentar

  1. 26. August 2018 at 11:34 —

    Ein Sauerlandboxer kämpft um einen BDB-Titel, das hat wohl auch Seltenheitswert.

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