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Happy Birthday, Ali

Muhammad  Ali, der Größte,  feiert heute seinen siebzigsten Geburtstag. Als Cassius Marcellus Clay jr.  wird er am 17. Januar 1942 in Louisville/Kentucky geboren. 1960 holt er im Halbschwergewicht den Sieg bei den Olympischen Spielen in Rom.  Den „Sklavennamen“ legt er nach dem sensationellen Sieg Anfang des Jahres 1964  gegen den damals für unbesiegbaren Sonny Liston ab. Der Weltmeistertitel wird ihm nach seiner Kriegsdienstverweigerung 1967 aberkannt. Ali kann erst 1970 in den Ring zurückkehren. Und stellt sich nach nur zwei Aufbaukämpfen  Schwergewichtsweltmeister Joe Frazier, verliert aber in 15 Runden nach Punkten.  Dann sein vielleicht sensationellster Kampf: Im „Rumble in the Jungle“ knockt er den, wie ehemals Liston, für unschlagbar gehaltenen George Foreman, der nach einer unfassbaren Serie von  kurzrundigen KO-Siegen gegen Frazier Weltmeister geworden war,  in der achten Runde aus. Ali hatte sich als Herausforderer Foremans empfohlen, weil er im zweiten Kampf gegen den  von Foreman vernichtend geschlagenen  Weltmeister Frazier nach Punkten gesiegt hatte. In einem dritten Kampf gegen Frazier, dem “Thrilla in Manila“, siegt Ali nach einem für beide Seiten nahezu tödlichem Gefecht durch TKO in der 15. Runde, weil Frazier kurz vor Ende des Kampfes in der Pause zur 15. Runde wegen seiner schweren Verletzungen nicht zum Kampf bereitsteht. Ali klappt kurz nach dem Ende des Kampfes selbst ohnmächtig zusammen.  Der Titel wird ihm  nach schlechter Vorbereitung 1978 von Leon Spinks abgenommen. Holt ihn aber im Rückkampf noch im gleichen Jahre zurück. Damit hat er zum dritten Mal den Weltmeistertitel im Schwergewicht erkämpft. Mit  36 gibt er seine Krone ab und tritt vom Boxsport zurück.  1980 versucht er ein Comeback gegen Weltmeister Larry Holmes, bleibt aber ohne jede Chance, ist auch wohl schon von den ersten Erscheinungen  der Parkinson-Krankheit befallen. Seine Boxerlaufbahn endet am 11. Dezember 1981 mit einer deutlichen Punktniederlage gegen Trevor Berbick.

Kampfstatistik des Jahrhundertboxers: Ali hatte als Profi insgesamt 61 Kämpfe. In 56 davon siegte er, 37 durch KO. Nur fünf Niederlagen sind zu verzeichnen.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in Los Angeles  trat er vor Millionen Fernsehzuschauern einprägsam in Erscheinung, als er mit zittriger Hand, gezeichnet von seiner Krankheit, das olympische Feuer entzündete.

Eine ausführlichere Biographie  und Würdigung Alis wird in einem  späteren Artikel folgen. (Siehe auch die Artikel „Ali vs. Foreman“ , „Frazier“ sowie „Big George“ in der Kategorie Boxgeschichte)

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47 Kommentare

  1. groovstreet
    17. Januar 2012 at 20:42 —

    Alles Gute Muhammad Ali – Die größte Legende aller Zeiten!

  2. tony67
    17. Januar 2012 at 20:52 —

    happy birthday an denn Grestist of all Time^^

  3. MainEvent
    17. Januar 2012 at 21:03 —

    Was ist mit Roy Jones Jr ????

  4. Riza
    17. Januar 2012 at 21:04 —

    Alles Gute Champ

  5. Rock
    17. Januar 2012 at 21:05 —

    Hab letztens erst die sechsstündige Doku über ihn gesehen. Boxerisch ist er schon der beste, aber der Mensch Ali schafft es sogar den Boxer zu übertreffen.

  6. Tom
    17. Januar 2012 at 21:06 —

    @ Paul

    Zur rechten Zeit den richtigen Bericht,auch wenn er etwas zu kurz ausgefallen ist!

  7. Tom
    17. Januar 2012 at 21:08 —

    @ Rock

    Der Mensch Ali schafft es sogar den Boxer zu übertreffen?????????????????

    Als Boxer genial,als Vater ein absoluter Loser!

  8. Der Abaner aus .....
    17. Januar 2012 at 21:41 —

    @ Main Event

    RJJ ist nix gegen Ali,Tyson,Rocky oder Foreman…meiner Meinung nach

    @ Tom

    Warum war der als Vater ein Loser?

  9. jaha
    17. Januar 2012 at 21:59 —

    Alles gute Muhammad Ali ewiger champ.

  10. Conny Rux
    17. Januar 2012 at 22:17 —

    Muhammad Ali geb.Cassius Clay :Du bist der grösste Sportler aller Zeiten und warst in der Stunde Deines grössten Erfolges bereit,alles aufzugeben um nicht bei der Abschlachtung des Vietnamesischen Volkes dabeizusein.Denn Nigger haben Dich nur weisse Amerikaner genannt.

  11. Mr. Wrong
    17. Januar 2012 at 22:19 —

    Ali war zu seiner Zeit mit 1,91 körperlich einer der überlegensten. (vgl. mit Klitschkos heute)
    Er konnte seine Reichweitenvorteile gut nutzen, doch sehr intelligent hat er nicht gerade geboxt. Gegen Frazier (1. Kampf) hat er jeden 2. linken Hacken geschluckt.
    Den Größten im Ring, machten ihn vor allen Dingen seinen außerboxerischen Aktivitäten (Befreiung der US-Soldaten, Kriegsdienstverweigerung etc.) und seine große Klappe.
    Joe Louis > Ali
    So viel ich weiß feiern Muslime kein Geburtstag, oder?
    Trotzdem happy birthday 😉

  12. amazing
    17. Januar 2012 at 22:32 —

    @ Rock

    welcher 6 Stündige Doku meinst du eiglt. die du gesehen hast ?

    schick mal ein Link bitte .

    mfg

  13. Shannon Arreola
    17. Januar 2012 at 22:33 —

    The best of all Times:
    1. Ali
    2. Roy Jones Junior
    3. Manny “Doppel-D-Kobra” Charr
    Bitte beachten: die Nummer 3 der Rangliste boxt noch aktiv, es ist zu erwarten, das aufgrund bevorstehender Erfolge diese Nr.3 mittelfristig zur Nr. 1 wird! Nr.2 ist noch “halbaktiv” bzw, ausschließlich nur noch zur Erhöhung der Box-Rente tätig.

  14. Mr. Wrong
    17. Januar 2012 at 22:38 —

    😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀

  15. boxmann
    17. Januar 2012 at 23:00 —

    @ Shannon

    Unsinn, Kobra-Manny hätte Ali und Jones an einem Abend noch vor dem Aufwärmen verspeist.

    😛
    😛

  16. Rock
    17. Januar 2012 at 23:10 —

    @amazing

    Ich meine Muhammad Ali The Whole Story
    habs eben auch auf Youtube gefunden. Das ist der Link vom ersten Teil, die anderen findest du dann selbst
    http://www.youtube.com/watch?v=QDqeyHfI73w&feature=related

    @Tom
    Würde mich auch interessieren was du meinst. Seine Ehen haben ja nicht gehalten, aber dass er ein schlechter Vater ist, hab ich nie gehört. Aber was ich davor sagte, bezog sich auch nicht auf das Privatleben sondern auf sein gesellschaftliches und politisches Engagement.

  17. Shannon Arreola
    17. Januar 2012 at 23:15 —

    @boxmann
    Wo du recht hast, hast du recht. Danke für die sachliche Analyse.

  18. GURU
    17. Januar 2012 at 23:50 —

    ALLES GUTE UND EIN LANGES GESUNDES LEBEN MUHAMMED

  19. Levent aus Rottweil
    18. Januar 2012 at 00:18 —

    Tom mich würde es Freuen wenn du deine Behauptung er sein “Loser” als Vater etwas untermauern könntest bitte,ich bin gespannt!

  20. Levent aus Rottweil
    18. Januar 2012 at 00:21 —

    Shannon mach dich bitte nicht lächerlich die liste müsste so aussehen
    The best of all Times:
    1. Manny “Doppel-D-Kobra” Charr
    2. Manny “Doppel-D-Kobra” Charr
    3. Manny “Doppel-D-Kobra” Charr
    4.Manny “Doppel-D-Kobra” Charr

    5. Ali
    6. Foreman
    7. usw

    die ersten 4 Plätze gehen an Manny “Doppel-D-Kobra” Charr weil man NUR SO so denke ich seine Überlegenheit überhaupt ausdrücken kann!

  21. Tom
    18. Januar 2012 at 03:21 —

    @ Der Abaner aus…
    @ Levent aus Rottweil
    @ Rock

    Ali hat sich nie großartig um seine Kinder gekümmert,es sei denn es war eine Kamera dabei.
    Nach einem Einkaufsbummel kam er alleine nach Hause,er hatte einer seiner Töchter in einem Kaufhaus schlichtweg vergessen.

    Nachzulesen in einem Buch über seine Person,den genauen Titel habe ich im Moment nicht parat,denn ich besitze mehrere Bücher über Ali!

  22. BOX
    18. Januar 2012 at 04:28 —

    G.O.A.T

  23. kevin22
    18. Januar 2012 at 05:04 —

    Happy Birthday Cassius Clay!

    Den neuen Namen nahm er wärend seiner ras.sistischen und fast schon kriminellen Tätigkeit in der “Nat.ion of Is.lam” an, den muss man nicht ak.zeptieren!
    Sein gebür.tiger Name ist immer noch Cas.sius Clay und nicht anderst!

  24. kevin22
    18. Januar 2012 at 05:05 —

    Happy Birthday Cas.sius Clay!

    Den neuen Namen nahm er wärend seiner ras.sistischen und fast schon kriminellen Tätigkeit in der “Nat.ion of Is.lam” an, den muss man nicht ak.zeptieren!
    Sein gebür.tiger Name ist immer noch Cas.sius Clay und nicht anderst!

  25. Azrail
    18. Januar 2012 at 09:07 —

    Kevin kennst dich ja aus in sachen akzeptanz. du wurdest wahrscheinlich auch nur von hunden akzeptiert, weil sie dachten du bist ihres gleichen. oder lag es an dem knochen um deinen hals?

    Best wishes to Ali

  26. Guru
    18. Januar 2012 at 09:27 —

    @kevin22 ob du ihn akzeptierst oder nicht er besteht auf den namen und hat unzwischen eine wirkung auf jeden.
    MUHAMMES ALI!

  27. Shlumpf!
    18. Januar 2012 at 10:01 —

    Jeder hat das Recht bei dem namen genannt zu werden, den er will. Alles andere ist ein Affront.

    Von daher: Happy Birthday Ali!

  28. gewaar
    18. Januar 2012 at 11:04 —

    @Tom

    Sicherlich war Ali ein schlechter Vater, aber woher hätte er auch die Zeit für seine Kinder nehmen sollen? Er wurde ständig von der Öffentlichkeit in Anspruch genommen, die Leute wollten Ihn sehen, Ihm zuhören, das machte Ihn ja zu dem was er heute ist. ( Gleiches trifft auch auf Holyfield und Tyson zu )

  29. kevin22
    18. Januar 2012 at 12:11 —

    Shlumpf! sagt:

    “Jeder hat das Recht bei dem namen genannt zu werden, den er will.”

    Stimmt, aber ich habe auch das Recht einen seiner zwei Namen zu wählen und ich finde eben seinen Geburtsnamen passender als seinen Künstlernamen 😉

  30. Shannon Arreola
    18. Januar 2012 at 13:05 —

    @Levent aus Rottweil
    Danke für deine schlüssige Rangliste. Da war ich etwas schusselig, ansonsten wäre ich zum gleichen Ergebnis gekommen. Gut recherchiert!

  31. Balhas1000
    18. Januar 2012 at 13:12 —

    Danke Danke meine lieben!

  32. Iron_Mike
    18. Januar 2012 at 14:10 —

    @ kevin22

    den Geburtsnamen kann man sich nicht aussuchen, einen Künstlernamen schon! Außerdem hat Ali den Namen auch wegen religiösem Hintergrund angenommen, somit find ich es eine Frechheit, wenn kleine Leute wie du einen auf wichtig machen und Cassius schreiben!

  33. kevin22
    18. Januar 2012 at 15:19 —

    @ Iron_Mike

    Beschäftige dich erstmal mit der Person Cas.sius Clay und lass dich nicht von seinem “Körperkult” hinreissen!

    Er hatte diesen Namen nicht wegen seiner Religion angenommen, sondern aufgrund seiner Aktivität in einer kriminellen Vereinigung! Die “Nat.ion of Is.lam” war der Verein, der Malcolm X ermordete!
    Das war bereits 1965 und Clay bereute dies erst 1975 öffendlich und distanzierte sich von der “Nat.ion of Is.lam”!

    Ich kann dir noch zig Beispiele nennen, was dieser Mensch alles machte und daher keine Ehrung als Mensch verdient!
    Als Boxer war er ein Ausnahmetalent, das achte ich sehr hoch, aber als Mensch war er eine kriminelle Person!

  34. Shlumpf!
    18. Januar 2012 at 18:05 —

    Ali tritt seit Jahren öffentlich für Toleranz zwischen den Religionen ein.
    Er verurteilt mittlerweile jede Art von Rassismus und Intoleranz.
    Auch wenn er in seiner jungen zeit sicherlich zu radikal, so bleibt er eine der wichtigsten schwarzen Identifikationsfiguren und wird in diesem Zusammenhang sogar mit Leuten wie Martin Luther King, Malcolm X und Nelson Mandela (der übrigens auch nicht nru friedlichen Widerstand leistete, ist er jetzt auch ein Terrorist und ist deshalb sein ganzer Freiheitskampf zu verteufeln?) genannt.
    Dank Ali gab es den ersten Boxkampf in Afrika (wenn auch von Mugabe finanziert -.-)
    Dank Ali ließ Saddam Hussein 10 Geiseln frei.
    Auch dank seiner Weigerung am Vietnamkrieg teilzunehmen, wurde die Wehrpflicht in den USA ausgesetzt (die Wehrpflicht dort ist nicht mit der deutschen Wehrpflicht vergleichbar, in den USA wurden wehrpflichtige in großem Maß im krieg eingesetzt)

    Der Mann hat sicherlich viele Fehler gemacht, er hat aber auch eine sehr positive Rolle außerhalb des Rings gespielt und die sollte man auch respektieren

  35. Rock
    18. Januar 2012 at 18:29 —

    @kevin22
    Du redest so dämlich mit Halbwahrheiten herum. Clay war der Name des Sklavenhalters, dem Alis Familie gehörte. Deswegen wollte er ihn sowieso nicht. Und solche Leute, die ihren Sklavennamen behalten haben, hat man dann auch nach Vietnam geschickt wo sie verreckt sind. Wären doch nur ein paar Leute mehr so “kriminell” wie Ali gewesen.

  36. azrail
    18. Januar 2012 at 20:56 —

    Danke Rock..jedoch nehme ich an das er das nicht versteht!!

  37. Iron_Mike
    18. Januar 2012 at 21:12 —

    @ kevin22

    ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem Boxen … bei Ali auch speziell abseits des Rings! “Schlumpf” und “Rock” haben bereits einige positive Taten von Ali beschrieben!

    Er wurde nie zu einer Religion gezwungen, sonst würde er nicht bis heute noch 5 mal am Tag beten und sich finanziell für den Bau vieler Moscheen beteiligen und die Pilgerfahrt machen, etc.!

    Du musst unterscheiden, wieso jemand den Namen wechselt! Wenn es Leute wie Sturm oder Huck nur wegen dem Image machen bzw. um Erfolg/Akzeptanz in einem fremden Land zu haben, dann seh ich das wie du, aber Ali hat es aus einer anderen Überzeugung gemacht!

  38. kevin22
    18. Januar 2012 at 22:00 —

    Ein Zitat von Clay: “Der weiße Mann hat dem schwarzen Mann Alkohol, Drogen und Homosexualität gebracht!” Ebenso bezeichnete er die weisse Bevölkerung ständig als Teufel und Unmenschen und vertrat wo immer er konnte die Lehren der “Nation of Islam”.
    Diese wollte z.B. einen eigenen Staat für die schwarze Bevölkerung und vertrat die sogenannte “Yacub-Geschichte”:

    Weiße als Teufel
    Die Entstehung der weißen Rasse wurde als Ergebnis von Jahrhunderte langer „Züchtung“ eines „bösen“ Wissenschaftlers (Yacub) erklärt. Das Urvolk soll nach dieser Genese der Stamm von Shabazz sein, von welchem die Afroamerikaner (und alle dunkelhäutigen Menschen) direkt abstammen. Yacub soll seine „Züchtung“ auf der durch die Offenbarung des Johannes bekannten griechischen Insel Patmos betrieben haben, wo er nach und nach die braune, die rote, die gelbe und schlussendlich die weiße Rasse züchtete, welche das absolut Böse und den Teufel repräsentieren (Adam und Eva sollen demnach die ersten Weißen gewesen sein). In der Folge soll es den Weißen gelungen sein, von der Insel, auf welche sie verbannt waren, zu entfliehen. Sie unterwarfen und versklavten den Stamm von Shabazz (die Schwarzafrikaner), aber auch die „Braunen, Roten und Gelben“. Moses soll von Gott geschickt worden sein, um die Weißen zu zivilisieren, was ohne Erfolg geblieben sei.

    Erst durch die Nation of Islam und Master Fard Muhammad als „Gott“ sei es möglich, die Schwarzen aus ihrer Unterdrückung zu befreien.

    wikipedia.org/wiki/Nation_of_Islam

    Malcom X trat 1964 aus der NOI aus und wurde desshalb ermordet. Clay vertrat die Lehren der NOI bis 1975 und wechselte erst dann zu den Sunniten!

    Seine Kriegsdienstverweigerung erfolgte auch nicht weil er prinzipiell gegen den Vietnamkrieg war, er wollte ganz einfach nicht für die “weissen Teufel” in den Krieg ziehen!

    Als Boxer war er der Grösste seiner Zeit, dafür achte ich ihn! Mehr aber auch nicht!

  39. Rock
    19. Januar 2012 at 11:12 —

    Diese Lehren hat Ali mit Sicherheit nicht vertreten, das war der theologische Rahmen, den Elijah Muhammad irgendwann vorgegeben hatte. Sogar die Führer der Nation of Islam sagten sich hiervon ab. Du weißt schon dass Alis Trainer und ein großer Teil seines Umfeldes Weiße waren? Und Bundini Brown ein Jude war?
    Zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung hat Ali viel gegen Weiße gesagt, nach all dem was er erlebt hat. Aber du redest hier von einem sehr kurzen Zeitraum. Vergleiche das mit dem, was er danach geleistet hat. Für die Leute die aus Vietnam zurückkamen und vom Rest der Gesellschaft verachtet wurden. Sein Einsatz gegen den Krieg der Sowjets in Afghanistan etc.

  40. Shlumpf!
    19. Januar 2012 at 11:13 —

    @kevin22

    1975 konvertierte er offiziell zu den Sunniten. Mit der Nation of Islam lag Ali schon lange vorher im Streit, unter anderem, weil diese die Entlassung von Angelo Dundee (Weißer), Drew “Bundini” Brown (Jude) und Alis Bruder (Christ) gefordert hatten.

    Ali hat seitdem die Lehren der Nation of Islam scharf kritisiert und tritt heute Toleranz ein.
    Dies und all die Dinge die ich oben aufgelistet habe, ist das nichts wert?

  41. Rock
    19. Januar 2012 at 13:34 —

    @Mr.Wong

    Hat zwar nichts mit Boxen zu tun, aber es ist falsch zu sagen, dass Muslime keinen Geburtstag feiern. Es gibt Länder, in denen dieser Brauch nicht verbreitet ist. Aber die USA gehören mit Sicherheit nicht dazu. In einigen südamerikanischen Ländern feiern die Menschen ihren christlichen Namenstag statt ihres Geburtstages, aber von solchen Dingen auf so verallgemeinernde Aussagen wie “Muslime tun dies oder Christen tun das” zu schließen ist Quatsch.

  42. kevin22
    19. Januar 2012 at 14:29 —

    Shlumpf! sagt:

    “1975 konvertierte er offiziell zu den Sunniten. Mit der Nation of Islam lag Ali schon lange vorher im Streit”

    Das er erst 10 Jahre nach der Ermordung von Malkom X durch die NOI sich von diesem Mord und der Sekte distanzierte, hatte ich ja bereits geschrieben. Du musst auch nicht immer wieder Clay´s Auftreten nach 1975 wiederholen, mit geht es um seine Person in den Jahren 1964 bis 1975!

    Hier mal ein Interview von 1971: youtube.com/watch?v=_HBnc8YNaaQ

    Er distanzierte sich in keinster Weise von den Ansichten der NOI und vertrat immer wieder die Meinung, dass alle Weissen Teufel sind und bezeichnete die weisse Rasse als Abschaum und Unmenschen! Das ist eine Tatsache!

    Erst ab 1975, als er auch in der Öffendlichkeit ständig unter Druck stand, änderte er sein Auftreten und wechselte zu den Sunniten!

  43. Rock
    19. Januar 2012 at 14:39 —

    @kevin22

    Lustig, dass du ihn plötzlich doch Ali nennst. Und dann wieder Clay. Irgendwie schon lächerlich.

  44. kevin22
    19. Januar 2012 at 14:55 —

    Rock sagt:

    “Lustig, dass du ihn plötzlich doch Ali nennst. Und dann wieder Clay. Irgendwie schon lächerlich.”

    Lesen und Verstehen scheint nicht gerade deine Stärke zu sein!?

    Das waren die Worte von Shlumpf!, die ich dort zitierte!

  45. Rock
    19. Januar 2012 at 18:50 —

    Oh mann, du kopierst jedes einzelne mal, was dein Vorposter schreibt?
    Das Video, das du hier verlinkt hast bezieht sich übrigens auf das Thema Segregation, er war damals der Meinung, dass dies für Schwarze die einzige Möglichkeit ist, dem weißen Rassismus zu entgehen.

  46. kevin22
    19. Januar 2012 at 20:16 —

    Rock sagt

    “Oh mann, du kopierst jedes einzelne mal, was dein Vorposter schreibt?”

    Wenn du rgendwann mal auf dieser Seite Erfahrungen sammeln konntest, verstehst vlt. auch du warum es besser ist hier per Hand zu zitieren! Manche Kommentare warten stundenlang auf Freischaltung und sind dann nicht mehr im Zusammenhang mit dem Vorposter zu bringen!
    Aber auch du wirst noch viel lernen müssen und können, da bin ich mir sicher! 😉

    P.S.: Das Clay in dem Video die weisse Rasse weiterhin als Teufel bezeichnete scheint dir völlig entgangen zu sein!?

  47. Rock
    19. Januar 2012 at 21:23 —

    Nein das ist mir nicht entgangen, das habe ich auch schon lange vorher gehört. Mein Punkt ist, dass du dich auf einen Zeitraum von drei Jahren beziehst, und zwar als Ali nicht boxen durfte und andauernd solche Fernsehauftritte hatte. Zu Malcolm X ist zu sagen, dass Ali ihn als die größte Persönlichkeit bezeichnete, die er gekannt hat. Jetzt wirst du wieder sagen, er hat aber zur Nation gehalten. Ja das stimmt, aber später hat er sich zum Islam, zu Malcolm X und zu seinem Land und zu seiner Herkunft bekannt. Und dieser zweite Sinneswandel(der gleiche den zuvor Malcolm X durchmachte) macht ihn für mich erst recht zum Besten, den der Boxsport je hervorgebracht hat.

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